Kommunalpolitik kommt von kümmern

Helmut Schmidt hat im Bundestagswahlkampf 1980 gesagt: „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.“ Ein typischer Schmidt-Satz, der auf den ersten Blick kalt klingt, dem
aber eine tiefe Nüchternheit zugrunde liegt. Eine Nüchternheit, die „im Vertrauen auf Vernunft und Mäßigung, in der klugen Einschätzung verfügbarer Mittel, im Willen zur schrittweisen Veränderung“ liegt, wie „Die Welt“ kommentierte. Wir fügen hinzu: Alle großen politischen Visionen sind nichts wert, wenn Politik sich nicht auch um die kleinen Dinge im Leben kümmert. Denn im Zweifel stört den Anlieger des Übacher Weges der
klappernde Kanaldeckel vor der Haustür mehr, als er sich über hehre Zukunftsziele für seine Stadt freuen kann. Der SPD-Ortsverein Alsdorf-Mitte hat sich wieder mal um mehrere „kleine“ Dinge gekümmert.

Zum Beispiel um die Kanaldeckel Übacher Weg/Ecke Kantgasse und Übacher Weg vor der
Bäckerei Zentis. Die klappern nicht mehr, weil nach einem entsprechenden Hinweis des Ortsvereins der Schaden mittlerweile behoben ist. In der Urftstraße wurde Pflaster erneuert. Im Tröter Weg mussten zwei Straßenlampen erneuert werden. Auf dem Kamp eine. Jö Altdorf, der für die SPD-Mitte im Stadtrat sitzt,  hat für neue Abfalleimer auf dem Weg zum Nordfriedhof gesorgt. Einmal in Schwung, regte er auch an, dass die Bänke dort
einen frischen Anstrich bekommen haben, ebenso die Bank  Übacher Weg/Ecke Robert-Koch-Straße und die Bank Übacher Weg/Ecke Waldstraße. Wo Bäume wachsen, machen sich auch Wurzeln breit und heben Platten auf dem Bürgersteig an. So auch in der Elisabethstraße. Weil das gefährlich ist, war Handeln angesagt. Die Stolperfalle wurde beseitigt. Und weil die „ehemaligen“ Bäume  in Höhe der Gaststätte „Muckefuck“ an der Körnerstraße auch nicht mehr wirklich gut aussehen, eigentlich keine Bäume mehr sind sondern, will sich der rührige Ortsverein auch darum kümmern und mit dem zuständigen
Fachamt der Stadtverwaltung mal darüber reden, was dort zu getan werden kann.

Ziehen wir einen Strich drunter und stellen fest: Die SPD in Alsdorf-Mitte hat unseren_
Schmidt verinnerlicht. Sie  denkt nicht nur über die großen Entwicklungsstrategien für unsere Stadt nach. Sie kümmert sich auch um die kleinen Dinge im Leben. Wenn es nötig ist, läuft sie, bis die Socken qualmen.

Kommunalpolitik kommt eben von Kümmern!

 

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2 Kommentare zu Kommunalpolitik kommt von kümmern

  1. Roland Kehr sagt:

    Manchmal habe ich den Eindruck, die Verwaltung macht seitdem BM Sonders regiert immer weniger an Aufsicht und Kontrollen, damit die SPD immer was zu „kümmern“ hat. Auch eine Art ganzjährlichen Wahlmapf zu machen. Und die Friedhöfe werden nicht abgeschlossen und stehen den Autofahrern zur Verfügung, damit dort in Ruhe geplündert werden kann wie nun in der Broicher Siedlung. Langsam haben die Schmuddelfinken alle Friedhöfe in Alsdorf durch. Wenn man es denen so einfach macht muss man sich nicht wundern. Was macht die Verwaltung – nichts. Sehr traurig. man sollte einmal den Amtsleiter diesen Bereiches zur Verantwortung und Stellungnahme bitten.

  2. Gerlinde sagt:

    Liebe SPD Alsdorf-Mitte,
    macht so weiter. Auch meine Bekannten reden oft darüber, wie sich euer Jö Altdorf in seinem Wahlkreis einsetzt. Der ist in den Stadtrat gewählt worden, weil er sich wirklich kümmert. Bravo.

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