Parkraum schaffen, wo die Mädchenschule abgerissen wird

Die alte Mädchenschule An der Mariensäule ist so alt, dass die alte und marode Bausubstanz abgerissen werden soll. Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Alsdorf-Mitte hat in seiner jüngsten Sitzung über die Folgenutzung der Fläche diskutiert. Fachkundiger Referent war  Günter Jansen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Siedlungs-Gesellschaft.

Die ehemalige Mädchenschule An der Mariensäule soll abgerissen werden, die dahinter liegende Turnhalle bleibt erhalten.
Die ehemalige Mädchenschule An der Mariensäule soll abgerissen werden, die dahinter liegende Turnhalle bleibt erhalten.

Günter Jansen erinnerte an den Beschluss des Stadtrates vom 13. Juni 2006,  die Grundschulen Alsdorf-Mitte und Alsdorf Busch zusammenzuführen, es entstand im Anna-Park die neue Grundschule.

Neben rückläufigen Schülerzahlen sei der schlechte Gebäudezustand der alten Grundschulgebäude maßgebend gewesen. Das aus dem Jahre 1914 stammende Schulgebäude An der Mariensäule solle nunmehr abgerissen werden. Günter Jansen: „Die gesamte  Installation ist völlig überaltert, die Sanitäreinrichtungen stammen  vermutlich noch aus den 50er bis 60er Jahren, die Dachkonstruktion mit Ziegeleindeckung weist erhebliche Mängel auf.“ Die Schulsporthalle, erst 1988 erneuert, bleibe erhalten.

Mit dem Abriss des alten Gebäudes wird eine rund 3.000 Quadratmeter große Fläche frei. Der Ortsvereinsvorstand fasste eine einstimmige Empfehlung, die an die SPD-Fraktion im Stadtrat weitergeleitet wird. Seit langem werden fehlende Parkmöglichkeiten mitten in Alsdorf und rund um die Burg, von den Anliegern ebenso wie von Besuchern der Veranstaltungen im  Burgpark, bemängelt. Die freiwerdende Grundstücksfläche bietet sich als Lösung förmlich an. „Wir wollen, dass diese Fläche als Gemeinbedarfsfläche erhalten bleibt und nicht veräußert wird“, fasste Ortsvereinsvorsitzender Heinz Lehnen die Diskussion zusammen. Eine Beleuchtung der alten Bäume dort könne die neu genutzte Fläche  verkehrssicher machen und wäre zugleich eine Aufwertung des Innenstadtkerns, der bereits durch die Ausleuchtung des Denkmalplatzes, des Südparks und der Schule Übacher Weg hell und freundlich gestaltet wurde.

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