Neuerungen zur Dichtheitsprüfung – Gute Nachrichten

Das Thema Dichtheitsprüfung sorgte in den letzten Monaten für viele Diskussionen. Nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch im Umweltministerium und bei den Parteien wurde viel über das Wie, Was und Wann geredet. So wurde im Sommer dieses Jahres im Landtag
beschlossen, dass die Dichtheitsprüfung so bürgerfreundlich wie möglich umgesetzt werden soll. Eine Vielzahl der Punkte, die in diesem Zusammenhang genannt wurden, sind bereits seit Ende letzten Jahres Bestandteil der Alsdorfer Satzung.                  Zum Beispiel die Schaffung einer Fristensatzung, die vielen Alsdorfer  Bürgern eine spätere Frist als die im Landeswassergesetz geforderte Frist        zum 31. Dezember 2015 einräumt.           Oder auch die Möglichkeit, Leitungen       von Bestandsbauten ausschließlich mit       TV-Inspektion zu prüfen. Jetzt gibt es weitere gute Nachrichten für Grundstückeigentümer.

Der Landtag und das Umweltministerium beschäftigten sich nicht nur mit der Prüfung der Abwasseranlagen, sondern auch mit der eventuell notwendigen Sanierung. Zur Beurteilung der Schäden an den Abwasseranlagen wurde daraufhin ein neuer Erlass des Umweltministeriums veröffentlicht. Dieser regelt, welche Schäden in welchem Zeitraum zu beheben sind.

Es wird die Grundstückseigentümer freuen, dass dieser Erlass ein eindeutiges Signal setzt: Für viele Schäden sind Sanierungsfristen von fünf oder zehn Jahren festgelegt und so genannte Bagatellschäden müssen gar nicht saniert werden. Hier reicht es, die Leitung in 20 Jahren erneut zu inspizieren und zu schauen, ob der Schaden größer geworden ist.

Auf Grund dieser Neuerung rät die Stadt Alsdorf dazu, die Prüfunterlagen immer erst beim Eigenbetrieb Technische Dienste vorzulegen, bevor eine eventuelle Sanierung in Angriff genommen wird. Denn die Sanierung muss, je nach Schadensbild, vielleicht erst in einigen Jahren gemacht werden oder der Schaden kann bei der nächsten Überprüfung in 20 Jahren erneut betrachtet werden. So gewinnen die Grundstückseigentümer wertvolle Zeit, in der die Sanierung in Ruhe geplant und finanzielle Rücklagen gebildet werden können.

Wichtig ist auch, dass sich niemand von einer Firma unter Druck setzen lässt und unüberlegt eine Sanierung beauftragt. Grundstückseigentümer sollten sich nicht von Firmen einschüchtern lassen, die mit dem Strafgesetzbuch drohen. Es ist immer genug Zeit, um die Prüfergebnisse beim Eigenbetrieb Technische Dienste vorzulegen und sich fachkundigen Rat einzuholen.

Wer wissen möchte, wann er mit der Dichtheitsprüfung dran ist, kann dies beim Eigenbetrieb Technische Dienste erfragen oder auf der Internetseite der Stadt Alsdorf nachschauen. Die Stadt Alsdorf wird aber auch jeden Grundstückseigentümer etwa ein Jahr vor Ablauf seiner Frist an die bevorstehende Prüfung erinnern. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt Mareike Grewe (Tel.: 02404 / 5545034) vom Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt Alsdorf.                                                               (apa)

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