Alfred Sonders: Seit Amtsantritt 200 neue Arbeitsplätze

Wirtschaftsförderung ist in Alsdorf Chefsache. Für Unternehmen, die sich in der aufstrebenden Stadt ansiedeln

Bürgermeister Alfred Sonders rollt für Wirtschaftsunternehmen den roten Teppich aus. Rund 200 neue Arbeitsplätze hat er seit Amtsantritt zu verbuchen.
Bürgermeister Alfred Sonders rollt für Wirtschaftsunternehmen den roten Teppich aus.

wollen, rollt Bürgermeister Alfred Sonders  den roten Teppich aus. Seit seinem Amtsantritt Ende Oktober 2009 sind in der Stadt schon 200 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Alsdorf punktet zum Beispiel mit Kompetenzfeldern wie Automotive und Antriebstechnik, Informations- und Kommunikationstechnologie, Produktionstechnik, Life Science,  moderne Rohstoffe und Logistik.


“Die Stadtverwaltung und die stadteigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft IGA sind Servicepartner für heimische Firmen und ansiedlungsinteressierte Unternehmen aus dem In- und Ausland“, unterstreicht Bürgermeister Sonders.  Er wolle ansiedlungswillige Unternehmen und auch einheimische Firmen abholen, begleiten und in jeder möglichen Hinsicht unterstützen. Der jüngste Ansiedlungserfolg: Ein modernes Augenzentrum auf
dem Annagelände. Dort gibt hochattraktive Flächen. In direkter Nachbarschaft entwickelt sich das Energeticon als Kompetenzzentrum Energie zu einem Leuchtturmprojekt für die ganze Region. Bis zum Zentrum sind es nur wenige Gehminuten, Grundschule und Kindergarten sind nur einen Steinwurf entfernt. Und vor der Tür wächst demnächst das Kultur- und Bildungszentrum mit Gymnasium und Realschule rund um die Kraftzentrale. Parkplätze sind vor der Tür, Euregiobahn und Busanschluß stehen bereit. Alfred Sonders: „Unternehmen können in Alsdorf mitten in der City auf großen Flächen neu bauen – soviel Entwicklungspotential wünscht sich manche andere Kommune.”

Für den Bürgermeister steht eine gezielte Wirtschaftsförderung in der ganzen Stadt ganz oben auf der Agenda. “Schlechtes kommunales Management kann Investitionen behindern, aber gutes Management macht sich bezahlt”, verweist Alfred Sonders auf die rund  200 neuen Arbeitsplätze seit seinem Amtsantritt. Firmen mit Weltruf und
internationalen Geschäftsbeziehungen sind in Alsdorf beheimatet. XTREME technologies produziert hier hochpräzise EUV-Lichtquellen. Die internationale Spedition Dachser erweiterte am Standort Alsdorf und hat hier rund 14 Millionen Euro investiert. Im Industriepark wird die Firma “4 tec” neu angesiedelt. Die Firma Pozo ist an der
Otto-Lilienthal-Straße bereits im Bau.  “Das alles wäre ohne eine professionelle Wirtschaftsförderung nicht möglich gewesen”, resümiert Sonders.

Wer heute Unternehmen und Arbeitsplätze anwerben wolle, müssen einen umfassenden Service für Unternehmen bieten. Das bloße Vorhalten von Gewerbeflächen reiche heutzutage nicht mehr aus. „Die Verwaltung muss als Konzern denken und arbeiten“, fordert Bürgermeister Sonders ein neues Denken. Bestes Beispiel dafür sei in Alsdorf die moderne Struktur der Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Wirtschaftsförderung, IGA und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion Aachen.  Kundenorientierung sei dier Richtlinie für die Betreuung von Betrieben und Firmen. In den Händen des
Bürgermeisters laufen die Fäden zusammen. “Die kompetente und intensive Betreuung der Firmen vor Ort – nicht nur bis zur Ansiedlung – ist ein wichtiger Standortvorteil”, erklärt Sonders. Die Entkernung langwieriger Verwaltungsvorgänge sei für die Firmen bares Geld wert. Gerade der Mittelstand leide unter zuviel Bürokratie. Lange Bearbeitungszeiten bei Anträgen könnten zu teuren Verzögerungen von Baumaßnahmen führen. “Wir bemühen uns um schnelle Hilfe“, sagt Alfred Sonders, „egal ob in Sachen Baurecht, Lärmschutz oder Abfallgesetz.“ In vielen Bereichen gebe es Beratungsbedarf schon im Vorfeld. Dadurch entstehe so manches Problem gar nicht erst.

Kurze Wege für Unternehmen schaffen, lautet die Losung. In Alsdorf wissen die Verantwortlichen, dass es für Firmen wichtig ist, einen festen Ansprechpartner in einer Behörde zu haben. Den Marsch durch die Behörden soll es in Alsdorf künftig nicht mehr geben. “Die Wirtschaft braucht kommunale Dienstleistungen. Deshalb müssen wir
sie möglichst effizient organisieren”, so der Verwaltungschef. Die IGA (Industrie- und Gewerbepark Alsdorf GmbH) der Stadt Alsdorf ist zentraler Ansprechpartner. Hier  erhalten Unternehmen Auskünfte über Gewerbeflächen/Gewerbeobjekte und es werden die erforderlichen Kontakte und Verbindungen hergestellt, Beratungsgespräche durchgeführt. (apa)

Bürgermeister Alfred Sonders rollt für Wirtschaftsunternehmen den roten Teppich aus. Rund 200 neue Arbeitsplätze hat er seit Amtsantritt zu verbuchen.

 

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