Vom 23. bis 28. April: Großer Frühjahrsputz in ganz Alsdorf

„Sie haben es in der Hand.“ Der neue Slogan der Werbekampagne rund um ein sauberes Alsdorf wendet sich an alle Alsdorferinnen und Alsdorfer. Denn: Unsere Stadt ist so sauber, wie wir sie hinterlassen.

Frühjahrsputz in Alsdorf. Mit dabei (von links): Bürgermeister Alfred Sonders, SPD-Stadtverbandsvorsitgzender Hans-Peter Thelen, der Vorsitzende des Stadtmarketing Vereins, Peter Steingass und Projektleiter Stephan Maaßen vom städtischen Eigenbetrieb Technische Dienste
Großer Frühjahrsputz in Alsdorf. Mit dabei (von links): Bürgermeister Alfred Sonders, der SPD-Stadtverbandsvorsitgzende Hans-Peter Thelen, der Vorsitzende des Stadtmarketing Vereins, Peter Steingass und Projektleiter Stephan Maaßen vom städtischen Eigenbetrieb Technische Dienste

Die meisten verhalten sich vorbildlich. Aber es gibt eben auch jene, die die Brötchentüte, statt in den nächsten Abfalleimer, direkt auf den Bürgersteig werfen. Oder jene, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde einfach auf öffentlichen Flächen hinterlassen, wo die „Tretminen“ dann auf ahnungslose Spaziergänger warten. Oder jene, die ihren Müll gleich tütenweise in der Natur abladen. „Unter diesen Müllsündern müssen wir alle leiden. Sie verschandeln das Stadtbild unseres Alsdorfs“,  ärgert sich Bürgermeister Alfred Sonders. Genau da setzen die neuen Werbeplakate an, die in diesen Tagen an Alsdorfer Geschäfte verteilt werden. Unter dem Motto „Sie haben es in der Hand“ wird plakativ verdeutlicht, wo der Müll hingehört: in die Mülltonne. Die Werbung startet pünktlich zur diesjährigen Aktion „Gemeinsam für ein sauberes Alsdorf“.

Im letzten Jahr sind so viele Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf gefolgt, dass die Initiatoren noch heute begeistert sind.  Rund 900 Alsdorferinnen und Alsdorfer haben
mitgemacht. Sie schwärmten aus in alle schmutzigen Ecken der Stadt und haben Alsdorf ein ganzes Stück sauberer gemacht. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Firmen und viele, viele Privatpersonen haben die Ärmel hochgekrempelt und gleich tonnenweise wilden Müll gesammelt.

Jetzt geht die Erfolgsaktion „Gemeinsam für ein sauberes Alsdorf“ in die siebte Runde.  Vom 23. bis 28. April ist großer Frühjahrsputz in der gesamten Stadt. Mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen durch den Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt Alsdorf ausgerüstet, werden während der Aktionswoche Schulklassen, Vereine und Organisationen in den Straßen, Grünanlagen und auf den Plätzen der Stadt unterwegs sein, um dem wilden Müll die rote Karte zu zeigen. Die Aktion, 2007 vom Stadtmarketing-Förderverein ins Leben gerufen, hat in den vergangenen Jahren immer wieder hunderte Freiwillige mobilisiert, um den achtlos entsorgten wilden Müll in der Stadt und den
Ortsteilen zu sammeln und mit Hilfe der Stadtverwaltung zu entsorgen. „Damit setzen wir jedes Jahr wieder ein Zeichen gegen wilden Müll und für mehr Sauberkeit“, so Sonders, der von Seiten der Stadt etliche Massnahmen ergriffen hat, damit Alsdorf sauberer wird. Im Eigenbetrieb wurden neue Teams nach dem Terriotorialprinzip gebildet und vieles mehr. „Immer wieder sagen mir Bürgerinnen und Bürger, dass unsere Stadt sauberer geworden ist. Das freut mich sehr. Trotzdem bleibt noch genug zu tun“, erklärt der erste Bürger der Stadt, der beim Müllsammeln mit gutem Beispiel voran geht und alljährlich wie alle anderen auch die Ärmel hochkrempelt.

Koordiniert werden die Einsätze vom Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadtverwaltung. Er bietet allen Helfern Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen an, die von der AWA GmbH (Abfallwirtschaft StädteRegion Aachen) zur Verfügung gestellt werden.

Rund zehn Tonnen wilder Müll kamen letztes Jahr zusammen – das zeigt, wie nötig das Großreinemachen im gesamten Stadtgebiet leider immer noch  ist. Von der achtlos weggeworfenen Tüte über die ins Gebüsch entsorgten Getränkeflaschen oder Altkleider bis hin zu lädierten Regenschirmen und Möbeln oder alten Farbeimern wurden eingesammelt. Auch wenn sich das Erscheinungsbild der Stadt in punkto Sauberkeit durch den gezielten Einsatz von Mitarbeitern des Eigenbetriebes Technische Dienste der Stadt bereits deutlich verbessert hat, gibt es immer noch viele Müllsünder, die ihren Müll statt in die Tonne illegal in die Umgebung entsorgen, sei es an Straßenrändern, an Ausfallstraßen, in Grünanlagen oder auf Parkplätzen. Für den städtischen Haushalt eine
kostspielige Angelegenheit – bis zu 500.000 Euro gibt die Stadt Alsdorf jährlich allein für die Entsorgung des wilden Mülls aus. „Wer seinen Müll unrechtmäßig in unserer Stadt entsorgt, tut das zu Lasten aller Gebührenzahler und zu Lasten unseres Stadtbildes“, unterstreicht Bürgermeister Alfred Sonders und macht das Motto „Null Toleranz“ deutlich: „Wer erwischt wird, ist dran. Unser Ordnungsamt ist am Ball und Müllsünder zahlen empfindliche Strafen. Das gilt auch für Hundebesitzer, die die Exkremente ihrer Vierbeiner nicht entsorgen. Ich appelliere an jeden Bürger, Müllsünder konsequent zu melden. Hier kann jeder mithelfen.“

Doch nicht nur der wilde Müll ist Thema der Alsdorfer Aktionswoche. In einer breit angelegten Medienoffensive wollen Stadt und Stadtmarketing-Verein über den vernünftigen Umgang mit Abfall sowie die umwelt- und sozialverträgliche Entsorgung des Mülls informieren. Flankiert wird all’ dies wieder durch eine große Plakataktion in Innenstadt und Ortsteilen und dem genauen Zeitplan für die Sammlungen, der auf www.alsdorf.de veröffentlicht wird.

Bei allen Alsdorfern soll das Bewusstsein geschärft werden, dass eine saubere Stadt auch Wirtschaftsförderung bedeutet. „Geschäftsleute und Unternehmen kommen lieber dorthin, wo es blinkt“, wird Bürgermeister Alfred Sonders nicht müde zu betonen. Und Kunden gehen dort einkaufen, wo sie sich wohl fühlen – nicht zuletzt, weil es dort sauber ist. Ein Ansinnen, das der Stadtmarketing-Verein mit seinem Vorsitzenden Peter Steingass
sehr intensiv unterstützt. Er betreut mit seinen Mitgliedern vor allem den letzten Tag der Aktion, Samstag, 28. April, in der Innenstadt. Treffpunkt für alle ist dann der Denkmalplatz. Belohnt werden die fleißigen Helfer dort schließlich auch: Ab Mittag teilt das Deutsche Rote Kreuz Erbsensuppe aus, um die verbrauchten Energien wieder aufzutanken.

Den Appell zum Mitmachen richten Stadt und Stadtmarketing-Verein an Vereine, Organisationen, Schulen, Kindergärten, aber auch Privatpersonen. Bis Mittwoch, 18. April, können sie sich beim Eigenbetrieb Technische Dienste melden. Stephan Maassen, dort
zuständig für die Abfallentsorgung, verzahnt das Engagement der freiwilligen Helfer, die beim Alsdorfer Großreinemachen dabei sein wollen.

Am Montag, 23. April, beginnt auf dem Radweg, der von der Feldstraße bis zur Stadtgrenze Aldenhoven verläuft, der Frühjahrsputz. Treffpunkt ist um 15 Uhr am „Postilion-Stein“ an der Jülicher Straße in Höhe des dortigen REWE-Parkplatzes.

Übrigens: Auch alle sechs Ortsvereine der SPD Alsdorf machen mit – wie bisher jedes Jahr.

Weitere Anmeldungen nimmt Stephan Maassen gerne entgegen: Telefon 02404 – 5545016 oder per E-mail: stephan.maassen@alsdorf.de

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