Bilanz und Ausblick – SPD setzt Zeichen in Stadtentwicklung

Wie soll die neue Mitte von Alsdorf aussehen. Die SPD Alsdorf will ein Forum für Ideen schaffen, indem Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und Konzepte von Stadtplanern zusammenfließen.

Wie soll die neue Mitte von Alsdorf aussehen. Die SPD Alsdorf will ein Forum für Ideen schaffen, indem Wünsche der Bürgerinnen und Bürger und Konzepte von Stadtplanern zusammenfließen.

Die SPD Alsdorf will ein Forum für Ideen zur Gestaltung der neuen Stadtmitte ins Leben rufen.  Parteivorsitzender Hans-Peter Thelen sagte bei der  Delegiertenkonferenz in der Stadthalle: „In der laufenden Legislaturperiode des Stadtrates kümmern wir uns um grundsätzliche Weichenstellungen. Nach der Kommunalwahl 2014 wird die Entwicklung der Innenstadt im Mittelpunkt stehen.“ Die neue Mitte werde gut gelingen, wenn die Planung dafür Ideen und Wünsche  der Bevölkerung mit der Kompetenz von professionellen Stadtplanern zusammenfasse. Diesen Prozess wolle der SPD-Stadtverband jetzt vorbereiten. Thelen: „Wenn Die neue Mitte gut gelingen soll, müssen wir eine integrative Planung organisieren, die alle Akteure der Innenstadt zusammenführt.“

Die Delegiertenkonferenz der SPD wählte auch den neuen Vorstand. Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes finden Sie unter dem Navigationspunkt „Stadtverband“. Mit einer Satzungsänderung wurde die Wahl von Beisitzern in den Vorstand ermöglicht.  Damit wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, mehr Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen und zugleich neue, junge Talente in die Arbeit der Partei einzubinden.  In seinem Rechenschaftsbericht zog der einstimmig wiedergewählte Parteivorsitzende Bilanz. Eine Bilanz, die aufzeigt, was in Alsdorf seit der letzten Kommunalwahl schon erreicht wurde und was aktuell vorbereitet wird. Wir veröffentlichen die Rede des SPD-Parteivorsitzenden in Auszügen:

„Vor einem Jahr haben wir hier in diesem Raum den Masterplan „Zukunft Alsdorf 2020“ beschlossen. Unser Masterplan beschreibt in 6 Kernbereichen, was wir tun wollen, damit Alsdorf im Jahr 2020 der attraktivste Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Wohnort in der nördlichen Städteregion Aachen ist. Wenn wir heute eine erste Bilanz ziehen, dann können wir sehr selbstbewusst feststellen: Die SPD Alsdorf redet nicht nur, sie handelt
auch. Wir haben in allen sechs Kernbereichen Fortschritte erzielt.

Zum Beispiel im Kernbereich „Die Schulstadt mit dem besten Bildungsangebot“:

Die Gesamtschule  wurde umfänglich saniert. Die Sanierung der Elisabethschule ist fast
abgeschlossen.

Die Schule Begau hat eine neue Sporthalle. An der Realschule Mariadorf gibt es jetzt eine
Cafeteria.

Und am 3. Dezember 2011 war in der Kraftzentrale der Projektstart für das KuBiZ.

Wir haben Fortschritte erzielt im Kernbereich „Die Wohnstadt mit dem besten Kultur-, Sport und Freizeitangebot“ und imKernbereich „Die Erlebnisstadt mit den Highlights für die ganze Region“:

Das Freizeitangebot rund um den Alsdorfer Weiher mit dem Boots House und mit unterschiedlichen Events bietet eine in der Euregio Aachen einmalige Attraktion – und das ohne Eintrittsgeld.

Das Kulturfestival der Städteregion ist eine feste Institution im Burgpark geworden: 2010 die herrliche Illumination; 2011 Moraland; und dieses Jahr erleben wir dort am 4. August die Parksymphonie. Mit der sanierten Remise, mit der umgebauten Burg und mit der neuen Infrastruktur im Burgpark wird das Angebot rund um unser historisches Denkmal prächtig gedeihen.

Eintracht Warden hat einen neuen Kunstrasenplatz. Alemannia Mariadorf freut sich über den neuen Tennenplatz. Hertha Mariadorf und SV Hoengen wurden bei der Erneuerung der Rasenfläche unterstützt.

Die Turnhalle Ofden wurde saniert, die Mehrzweckhalle Hoengen neu möbliert; auch hier machen unsere Vereine Kulturangebote. Und auch die Turnhalle in der Broicher Siedlung wurde saniert.

Die Angebote von Stadthalle, Cinetower, Sportforum und Fördermaschinenhaus setzen weiter Maßstäbe für die Region.

Das Neubaugebiet Martin-Struff-Straße in Hoengen ist fast voll, im Brühl wird aus dem Aparthotel studentisches Wohnen entstehen; das wollen wir auch am Bahnhof, im früheren Hotel Mertens mit der GSG verwirklichen. Die Verhandlungen laufen.

Am früheren Sportplatz Begau, am alten Grundschulgebäude in Busch und am VABW-Grundstück an der Alfred-Brehm-Straße treiben wir die Bebauungspläne voran – und schon jetzt gibt es überall große Nachfrage.

Mit dem Bau von 7 Einfamilienhäusern für altengerechtes Wohnen wird im kommenden Jahr an der Franzstraße, auf dem früheren Sportplatz Schaufenberg, eine hässliche Ecke durch Privatinvestoren verschwinden. Seniorengerechtes Wohnen boomt auch am Altenheim St. Anna in Hoengen.

Wir kommen voran im Kernbereich „Die Einkaufsstadt mit den besten Aufenthaltsmöglichkeiten“:

Unsere oberste Anforderung ist ein sauberes Alsdorf. Die Innenstadt, der Tierpark, unsere schönen Parkanlagen in Mariadorf, Ofden und Mitte, unsere Kinderspielplätze und jetzt auch die Friedhöfe sprechen für sich. Die neuen Wildblumenflächen am Kurt-Koblitz-Ring sehen ebenfalls gut aus.

Der Bebauungsplan Viehau  dient der Sicherung der Nahversorgung für den gesamten Bereich der Altgemeinde Hoengen.

Im Juni 2011 erhielt das Alsdorfer Rathaus als erstes Rathaus in der Region das Signet „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“.

Nach den Sommerferien wird das Programm „Soziale Stadt“ in der Luisenpassage Fahrt aufnehmen. Es wird neben dem Projekt KuBiZ und einer Fülle an sozialen Maßnahmen auch Aktionspläne für die Belebung der Innenstadt mit Leerstandsmarketing, Fassaden- und Gebäudesanierung und stadtbildprägenden Wohnumfeldverbesserungen beinhalten.

Wir machen Fortschritte im Kernbereich „Die Technologiestadt mit den besten Rahmenbedingungen für Wirtschaft, Handel und Gewerbe“:

Seit seinem Amtsantritt Ende Oktober 2009 rollt Bürgermeister Alfred Sonders Unternehmen den roten Teppich aus. Seither sind in der Stadt 200 neue Arbeitsplätze
geschaffen worden.

Im vergangenen Februar siedelten APO GmbH und WWM Messebau in Alsdorf an. Die Firma 4-tech hat ein neues Betriebsgebäude errichtet.

Im Anna-Park entsteht das neue Augenzentrum.

Die Wirtschaftsförderung der Städteregion hat wieder ihren Sitz in Alsdorf. Die
Wirtschaftsförderung der IGA wird jetzt verstärkt durch den Wirtschaftsförderer Dr. Thomas mit seinem Team, der die IGA neu positioniert.

Mit der Ansiedlung der Firma USHIO gelang im boomenden Gewerbepark Aachener Land der Frings-Gruppe die größte Ansiedlung in der Städteregion. Am früheren Standort von Mitsubishi sind mehr neue Arbeitsplätze entstanden, als am Schluss der Ära von
Renesas-Mitsubishi verloren gingen.

Es geht kräftig voran im Kernbereich „Die Familienstadt mit den besten
Betreuungsangeboten für  jedes Kind in jedem Alter
“:

Fakt ist, dass die U3-Betreuung bei uns in Alsdorf gezielt und zügig ausgebaut wird:
Dezember 2011: Erweiterung der Kita Anna-Park. Januar 2012 hat der Ausbau der Kita Blumenrath begonnen.

Außerdem sind im Bau: Der Ausbau des kath. Kindergartens Busch und St. Jakobus Warden.

Für die Erweiterung der DRK-Kita in der Moselstraße sind die Beschlüsse gefasst, das macht unsere GSG Grund- und Stadtentwicklung.

Alsdorf wird den vom Bund vorgegebenen Rechtsanspruch in der U3-Betreuung 2013 erreichen.

Die neue Mitte
Alsdorf war eine Bergbaustadt. Über viele Jahrzehnte sind bei uns unter Tage immer wieder neue Kohlefelder aufgeschlossen worden. Jetzt ist es an der Zeit, den Aufschluss eines neuen, politischen Arbeitsfeldes vorzubereiten. Eines Arbeitsfeldes, das für die Entwicklung unserer Stadt von zentraler Bedeutung ist – zentral im wahrsten Sinne des Wortes.

In dieser jetzt laufenden Legislaturperiode geht es ja, neben der Sauberkeit in der Stadt, um grundlegende Aufgaben der städtischen Entwicklung: Die Sanierung der Schulgebäude gehört ebenso dazu wie der Grundstein zum KuBiZ, den wir gelegt haben. Die
Ausweitung des Ganztagsunterrichts an allen Schulen. Der Ausbau der U3-Betreuung, die Unterstützung der Vereine, so weit möglich, die  Nahversorgung der Stadtteile, und das
Ausweisen neuer Baugebiete. Wir liegen gut im Plan und in der Zeit. Wir wollen aber auch schon jetzt auf die nächste Legislaturperiode schauen.

In der nächsten Legislaturperiode geht es um „Die neue Mitte“. Nach der Kommunalwahl 2014 rücken wir die Innenstadt in den Mittelpunkt. Wir wollen dieses Aufgabenfeld gemeinsam mit kompetenten Partnern aufschließen. Wir werden jetzt ein Konzept erarbeiten, mit dem wir fachlich fundierte städtebauliche Visionen für Alsdorf entwickeln können – so, wie wir das mit dem Innenstadtrahmenplan in den 80er Jahren getan haben.

Wie soll die neue Mitte aussehen? Wir alle kennen das besondere Gefühl, wenn wir auf einem alten Platz, in einer alten Dorf- oder Stadtmitte stehen. Wenn sich um den Stadtkern herum alles gruppiert, mit unterschiedlichen Nutzungen, mit Handel, mit Gastronomie und Kommunikation. Alsdorf hat die Chance, jetzt etwas zu gestalten, das dieses besondere Gefühl erzeugt. Ein neues Zentrum mit urbanem Leben. Eine neue
Mitte als Szenerie, die unsere Erwartungshaltung von Geborgenheit und
geschäftlichem Treiben definiert. Ein Wechsel aus Sehen und gesehen werden. Eine
Konzentration auf Wohnen, die schon vorhanden ist, auf Arbeiten, auf Handel
treiben, sich austauschen.

In welchen Grenzen definieren wir „Die neue Mitte“? Wie können wir auf möglichst breiter Basis Kompetenzen, Ideen und Wünsche aus unserer Bevölkerung einbinden in den städteplanerischen Entwurf für „Die neue Mitte“? Wenn „Die neue Mitte“ gut gelingen soll, müssen wir eine integrative Planung organisieren, die alle Akteure der Innenstadt zusammenführt. Deshalb will der SPD-Stadtverband ein Forum schaffen, das Ideen sammelt. „Die neue Mitte“ wird gut gelingen, wenn sie von vielen gewünscht und getragen wird; wenn wir mit  Bürgerinnen und Bürgern, mit Gewerbetreibenden, mit dem Stadtmarketingverein und der Aktionsgemeinschaft, auch mit anderen politischen Parteien und mit Alsdorfer Unternehmern darüber diskutieren. És geht nur gemeinsam. Und wir können auf dem aufbauen, was Alsdorf bisher schon erreicht hat.

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2 Kommentare zu Bilanz und Ausblick – SPD setzt Zeichen in Stadtentwicklung

  1. Lothar F. sagt:

    Glückwunsch, SPD Alsdorf. Diese Bilanz ist beeindruckend. Ich hoffe sehr, dass es so weitergeht. Mit dem Ideenforum für die neue Innenstadt ist das aber ja wohl sichergestellt. Es ist wichtig, dabei die Bürger und auch die Geschäftswelt einzubinden. Denn Neues darf nicht den Altbestand gefährden. Zum Glück gibt es ja in Alsdorf-Mitte Geschäftsleute, die ihre Läden nicht an Billigketten verkauft haben. Wenn ich das hier lese, dann sehe ich allerdings, dass Sie das im Blick haben.

  2. Annegret Berger sagt:

    Prima – weiter so. Ich hatte zwar bisher eine etwas andere politische Richtung, aber nach den ganzen Querelen und Teilungen wünsche ich mir eine solide SPD (evtl. absolute Mehrheit – was sicherlich machbar ist) die die Stadt noch weiter nach Vorne bringt.

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