Josef Kohnen wurde mit dem Alsdorfer Silbertaler geehrt

Josef Kohnen (links), hier auf seinem Lieblingsplatz, dem Anna-Gelände, wurde von Bürgermeister Alfred Sonders für seine langjährigen Verdienste um den Bergbaumuseumsverein geehrt.

Josef Kohnen (links), hier auf seinem Lieblingsplatz, dem Anna-Gelände, wurde von Bürgermeister Alfred Sonders für seine langjährigen Verdienste um den Bergbaumuseumsverein Grube Anna geehrt.

Josef Kohnen ist nicht der Typ, der es sich und anderen leicht macht. Er ist ein Mensch, der eigene Überzeugungen hat und sie dann auch vehement vertritt. Wenn er von einem Projekt überzeugt ist, dann tritt er mit jeder Faser und mit aller Kraft für dieses Projekt ein. So hat er es auch mit dem 1986 gegründeten Verein „Bergbaumuseum Grube Anna“ gemacht. Seit der Gründung ist Josef Kohnen dabei, war über 26 Jahre Vorsitzender des rührigen Vereins. Für dieses große Engagement, aber auch für seine Beharrlichkeit wurde Josef Kohnen jetzt von Bürgermeister Alfred Sonders mit dem Silbertaler der Stadt Alsdorf ausgezeichnet. „Ohne das Bestreben von Josef Kohnen und von den Mitgliedern des Vereins Bergbaumuseum hätte es kein Bergbaumuseum gegeben“, unterstrich Alfred Sonders bei der kleinen Feier.

Im Mai 2012 kandidierte Josef Kohnen nicht mehr für den Vorsitz des Vereins. Sein damaliger Stellvertreter Dr. Georg Kehren übernahm das Ruder und hob hervor, welche Bedeutung sein langjähriger Vorgänger für die Sicherung von Zeugen unserer städtischen Vergangenheit hat. «Es ist Josef Kohnen zu verdanken, dass wir heute überhaupt noch Relikte des Bergbaus auf dem Zechengelände haben», sagte Kehren und erwähnte als Beispiel das Fördergerüst auf der Anna-Platte und das Fördermaschinenhaus. Mit viel Akribie, wie man sie von ihm kennt, setzte sich Josef Kohnen für die Verwirklichung der Barbara-Kapelle ein, mit deren Bau neben dem Energeticon im Oktober 2012 begonnen wurde. Mit vielen freiwilligen Helfern, die Herzblut in das Projekt investieren.

Genauso, wie Josef Kohnen ein „harter Knochen“ sein kann, wenn er sich für Projekte stark macht, die ihm am Herzen liegen, die er als wichtig erachtet, genauso  vergisst er nie, was zum „Funktionieren“ dazu gehört. „Das, was geleistet worden ist, habe ich nicht allein getan, es sind zahlreiche Menschen gewesen“, betonte der mit dem Silbertaler Geehrte und fügte hinzu, dass deshalb der Taler auch nicht ihm allein gehöre. Aber ein Stück davon nehme er mit und teile es mit seiner Frau Resi, die ihn immer sehr stark unterstützt habe.

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