K 2 – der „jedötschte Kreis“

„Eine richtige Herausforderung“, so der städtische Fachgebietsleiter Michael Göttgens, „ist die verkehrliche Lösung des Knotenpunktes in der Bahnhofstraße.“ Angeschlossen bzw. einbezogen sind auf der westlichen Seite: Prämienstraße, Am Güterbahnhof, Ausfahrt Busbahnhof, Konrad-Adenauer-Allee. Östlich fließen die Verkehre der Weinstraße und des Bahnhofsplatzes zu bzw. ab. Und mittendrin die Bahnlinie von EVS.

Lange wurde an einem Konzept „herumgedoktert“. Dann als Ergebnis ein „modifizierter Kreisverkehr“, der bei Insidern den Arbeitstitel K 2 trägt. (K 1 heißt der Kreis vor Kaufland) Heinrich Plum, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, spricht dagegen viel lieber vom „jedötschten Kreis“. Weil das Gebilde der Straße eine langgestreckte, ein-gedrückte Form hat. Sehr lange wurden Zweifel bezüglich der Funktionstüchtigkeit dieses Knotenpunktes geäußert. Doch anhand einer Computersimulation wurde nachgewiesen, dass die Verkehre ordnungsgemäß fließen können (s. Zeichnung).Vorgesehener Baubeginn für K 2 ist April. Die Bauzeit wird bis Juli, also mit vier Monaten veranschlagt. Unwillkürlich fragt man: Ja, und wo wird in der Zeit der Verkehr geführt? Michael Göttgens: „In sieben Phasen erfolgt der Ausbau, so dass der Verkehr seinen gewohnten Gang nehmen kann. Umleitungen sind  nur in ganz wenigen Ausnahmefällen und dann nur stunden- bzw. tageweise und auch dann nur am Wochenende notwendig.“ Alles keine Kleinigkeit, vielmehr eine Meisterleistung – wenn es denn auch so kommt.

Dieser Beitrag wurde unter Fraktion, Stadtentwicklung, StädteRegion veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.