Kraftanstrengung für die Jüngsten

Alsdorf hat sich kräftig ins Zeug gelegt und die U-3-Betreuung an den Kitas quasi aus dem Boden gestampft. Die gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsquote wurde erreicht. Das war eine Kraftanstrengung. Alsdorf verfügt über Top-Kitas in allen Stadtteilen, sie werden von verschiedensten Trägern und der Stadt selbst betrieben. Die Einrichtungen haben unterschiedliche Schwerpunkte, auch integrativ. Immer mehr Eltern profitieren von den Familienzentren, die Kindern und Eltern erstklassige Betreuung und Bildung sowie Beratung und Unterstützung bieten.

Arbeitgeber erwarten von ihren Beschäftigten Flexibilität. Junge Mütter wollen berufstätig bleiben. Und auch alleinerziehende Eltern sind meist auf ihren Arbeitsplatz angewiesen. In den letzten Jahren hat die Forderung nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung gewonnen. Damit ist auch der Bedarf an guten Betreuungsangeboten für Kinder, vor allem für die Jüngsten unter drei Jahren sehr stark gewachsen.

Vor diesem Hintergrund hatte der Bundesgesetzgeber Länder und Kommunen unter Zugzwang gesetzt. Seit dem 1. August 2013 müssen alle Städte und Gemeinden den Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres erfüllen. Der Rechtsanspruch wurde im Dezember 2008 mit dem Kinderförderungsgesetz festgelegt. Alsdorf hat ihn in Rekordzeit erfüllt.

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