Alsdorf soll noch attraktiver und wirtschaftlich stark werden

„Das neue Alsdorf. Selbstbewust. Sauber. Voller Energie.“ Diese Schlagzeile steht über dem Kommunalwahlprogramm 2014, das die SPD-Alsdorf auf ihrer Delegiertenkonferenz beschlossen hat. Es zieht Bilanz und beschreibt die Ziele, die Alsdorfs Sozialdemokraten gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders bis 2020 erreichen wollen. So selbstbewusst wie das neue Alsdorf ist auch die SPD. „Wir freuen uns auf den Kommunalwahlkampf, denn wir haben alles was man für einen guten überzeugenden Wahlkampf braucht“, sagte Parteivorsitzender Hans-Peter Thelen: „Wir haben eine gute Bilanz. Wir haben klasse Kandidaten für den Stadtrat. Und wir haben einen Bürgermeister, der von vielen Menschen geschätzt und anerkannt wird.“ Zudem gehöre die SPD Alsdorf nicht zu denen, die aus Angst vor dem nächsten Wahltermin unbequeme Wahrheiten verschweigen. Hans-Peter Thelen: „Wir bringen unsere Stadt voran, aber wir tun das nicht, indem wir die Finanz- und Gestaltungsspielräume künftiger Generationen verfrühstücken.“ Auch in Zukunft werde die SPD, genauso wie Bürgermeister Alfred Sonders, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern pflegen: „Wir entscheiden nicht gegen die Menschen, wir entscheiden mit ihnen.“

Wir veröffentlichen hier das Kommunalwahlprogramm 2014 – 2020 der SPD Alsdorf. Auf Beschluss der Delegiertenkonferenz wird es in den nächsten Tagen ergänzt um den Themenblock „Klimawandel und Klimaschutz“:

DAS NEUE ALSDORF. SELBSTBEWUSST. SAUBER. VOLLER ENERGIE.

„Wir wollen dafür arbeiten, dass Alsdorf im Jahr 2020 der attraktivste Wirtschafts-, Dienst­leistungs- und Wohnort in der nördlichen Städteregion Aachen ist. Dafür setzen wir auf kulturelle Vielfalt, auf wachsende wirtschaftliche Potenziale, auf ein großes bürgerschaft­liches Engagement und auf die kreative Kompetenz vieler Menschen in unserer Stadt.“

Das ist und bleibt der kommunalpolitische Anspruch der SPD Alsdorf. Wir haben ihn in unse­rem Arbeitsprogramm „Zukunft Alsdorf 2020“ festgeschrieben und auf dem Programm­partei­tag am 9. Juli 2011 beschlossen. Damit ist die SPD in Alsdorf die Partei, die ein umfas­sen­des kommunalpolitisches Konzept erarbeitet hat, und zwar gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, die nicht Mitglied der SPD sind, aber am Programmparteitag teilgenommen haben.

Wir halten an den im Programm beschriebenen Zielen fest. Bereits jetzt ist in unserer Stadt ein neues Selbstbewusstsein gewachsen. Das neue Alsdorf hat sich in der Städte­region und darüber hinaus ein positives Image zurückerarbeitet. Vieles ist schon erreicht. Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders wollen wir die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität Alsdorfs Schritt für Schritt weiter ausbauen.

Positive Entwicklungen setzen Gestaltungsspielraum voraus. Das erfordert von der Politik Verantwortungsbewusstsein und auch die Kraft für Entscheidungen, die auf den ersten Blick nicht populär sind. Wir wollen Aufschwung und Lebensqualität nicht durch ausufernde Ver­schuldung erkaufen sondern auch für künftige Generationen Gestaltungsspielräume erhalten. Deshalb hält die SPD Alsdorf am Ziel eines ausgeglichenen städtischen Haushalts spätestens im Jahr 2017 fest.

Mit diesem Anspruch, auf der Basis ihres erfolgreichen Arbeitsprogramms „Zukunft Alsdorf 2020“ und mit dem festen Willen, für eine weitere Amtszeit von Bürgermeister Alfred Sonders zu kämpfen, bekräftigt die SPD Alsdorf zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ihre aktuellen kommunalpolitischen Ziele:

ALSDORF SOLL ATTRAKTIV BLEIBEN

Eine saubere Stadt ist eine attraktive Stadt. Alsdorf ist seit der Kommu­nal­wahl 2009 deutlich anziehender geworden. Regelmäßige städtische, aber auch bürgerschaftlich organisierte Säuberungsaktionen zeigen Wirkung. Wildblumen- und Obstwiesen sowie schön angelegte Kreisver­kehre schmücken unsere Stadt. Die Übernahme der Friedhofspflege durch eine städtische Gesellschaft ist in der Bevölkerung positiv aufge­nommen worden. Alsdorf verfügt über einmalige städtebauliche und wirt­schaftliche Reserven. Mit Zentralparkplatz und AnnaPark ist Alsdorf die einzige Kommune in der Städteregion mit freien Entwicklungsflächen mitten in der Stadt. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die touris­tische Attraktivität mit den Besuchermagneten Tierpark, Sportforum, ENERGETICON, Cinetower und Stadthalle. Alsdorf verfügt zudem über Reserven für die Ansiedlung von Unternehmen auf verkehrstechnisch exzellent angeschlossenen Flächen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD Alsdorf diese Stärken und Reserven der Stadt, ihre kulturelle, touristische und wirt­schaftliche Kraft konsequent für die Stadtentwicklung nutzen. Die Zusam­menarbeit zwischen Unternehmen und dem ENERGETICON, mit Univer­sität und Fachhochschule Aachen mit Campus in Jülich wird vertieft und mit der Business Park Alsdorf GmbH potenzielle Investoren gezielt von den Vorzügen des Wirtschaftsstandortes Alsdorf überzeugt. Wir wollen, das Alsdorf weiter aufblüht. Lebensqualität, kulturelle Ange­bote, gute Bildung und Wirtschaftsförderung gehören zusammen.

QUALITÄT ALLER STADTTEILE BEWAHREN

Nach der Kommunalwahl 2009 ist es gelungen, den großen Sanierungs­stau in unserer Stadt aufzulösen. Schulen wurden saniert, neue Wohnge­biete sind entstanden und junge Familien zugezogen, der Bau von alten­gerechten Wohnungen hat Fahrt aufgenommen, etwa 100 ehemalige „Schlaglochpisten“ in der Stadt sind instand gesetzt worden. Alsdorf ist eine Stadt, in der die Menschen sich wohlfühlen können und gern zu Hause sind. So soll es bleiben.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD Alsdorf die „Familienstadt Alsdorf“ in Verantwortung vor dem Gesamtwohl der Stadt weiterentwickeln, die Lebensqualität in den Stadtteilen sichern, das Bil­dungssystem auf hohem Niveau mit allen Schulabschlüssen erhalten und dafür sorgen, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihren ver­trauten Quartieren wohnen können. Altersgerecht und barrierefrei woh­nen in allen Stadtteilen bleibt unser Ziel, ebenso eine ortsnahe umfas­sende Grundversorgung und ein vereinsbezogenes Freizeitangebot in den Stadtteilen, wofür die Stadt vor Ort Räume bereitstellt.

WEITER IN UNSERE KINDER INVESTIEREN

In den vergangenen vier Jahren wurden in Alsdorf fünf Millionen Euro in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert. Die Stadt hat dafür vor allem die Fördermittel von Land und Bund sowie die Mittel der Freien Träger genutzt. In diesem Jahr werden weitere 2,7 Millionen Euro investiert: für den Ausbau der U3-Betreuung, aber hauptsächlich für den Neubau der Kita Florianstraße. Seit 2009 wurden 161 neue Betreuungsplätze für Unterdreijährige geschaffen. In diesem Jahr kommen weitere 22 hinzu. Für die inklusive Betreuung bietet die Stadt schon jetzt 46 Plätze in Kitas an. Immer mehr Eltern profitieren von den sechs zertifizierten Familien­zentren, die Kindern und Eltern erstklassige Betreuung und Bildung sowie Beratung und Unterstützung anbieten. Und nach der Kita-Zeit warten auf unsere I-Dötze Grundschulen, in denen die Offene Ganz­tags­betreuung die Regel ist. Nach der Grundschule finden sie in Alsdorf weiter­führende Schulen, an denen alle Schulabschlüsse möglich sind.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD Alsdorf kon­se­quent in eine gute Zukunft für unsere Kinder investieren. Es werden weiterhin Betreuungsangebote für alle Altersstufen von der Geburt über die Kita bis zum Ende der Grundschule ausgebaut, außer­dem die Vor­aus­setzung für den Ganztagesbetrieb an allen Schulen geschaffen. Das Projekt Kultur- und Bildungszentrum ist in der Realisie­rungsphase. Mit Neubau von Realschule und Gymnasium wird es als außerschulischer Kultur- und Begegnungsort die Stadtmitte beleben. Wir wollen, dass Alsdorf Standortgemeinde des Vereins für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) bleibt. Der kommunalgesteuerte städte­regionale Verein kümmert sich um Jugendliche, die es mit dem Berufs­einstieg schwer haben. Chancengerechtigkeit gehört zu unserem sozial­demokratischen Selbstverständnis. Deshalb wollen wir kein Kind und keinen Jugendlichen zurücklassen.

DIE STÄRKEN NUTZEN UND VERMARKTEN

Seit der Kommunalwahl 2009 sind in Alsdorf rund 300 neue, teilweise hochqualifizierte Arbeitsplätze entstanden. Weitere 200 kommen bis Ende 2014 hinzu. Allein im vergangenen Jahr wurden acht Unternehmen angesiedelt bzw. ihren Bedürfnissen entsprechend umgesiedelt. Alsdorf bietet heute mehr Arbeitsplätze als der Steinkohlebergbau hier zuletzt hatte. Mit der Neuaufstellung der Business Park Alsdorf GmbH (früher IGA) folgt Alsdorf dem Anspruch von Investoren auf kompetente Bera­tung und Begleitung, unter Nutzung moderner Vermarktungsstrategien.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD Alsdorf, dass unser regional einzigartiges ENERGETICON als außerschulischer Lern­ort und, auch zur besseren Vermarktung von Gewerbeflächen im Anna­Park, als Treffpunkt für Forschung und regionalem Gewerbe genutzt wird. 2015 wird ein neues Gewerbegebiet gegenüber dem expandieren­den Logistiker Dachser erschlossen. Den prosperierenden Business Park Alsdorf-Hoengen wollen wir zusätzlich durch einen Abzweig der Euregio­bahn von Kellersberg aus erschließen. Die städtische Wirtschaftsförde­rung wird als exzellenter Service für Gewerbe- und Industrieansiedlung gefestigt. Das Stadtzentrum wird von der Wirtschaftsförderung mit ver­marktet, um Leerstände zu beseitigen und das Einkaufsangebot in der City zu verbessern. Die Verwaltung ist direkter Partner für Einzelhan­del und Gewerbe. Stadtmarketing wird in Alsdorf Chefsache.

DEN VEREINEN SO GUT ES GEHT HELFEN

Alsdorfer Vereine haben in den vergangenen Jahren davon profitiert, dass trotz der angespannten Finanzlage das Vereinsleben und die Jugendarbeit durch gezielte Investitionen unterstützt wurden. Dazu ge­hören die neue Turnhalle in Begau; die Sanierung des Tennenplatzes der Alemannia Mariadorf; der neue Kunstrasenplatz in Warden; die Zu­schüsse für den neuen Rasenplatz von Hertha Mariadorf/SV Hoengen, die Generalsanierung der Turn- bzw. Festhallen in der Broicher Siedlung und in Ofden; neues Inventar für die Mehrzweckhalle Hoengen sowie die Teilsanierung der Plätze von SSG Zopp und Grün-Weiß Broicher Sied­lung. Mit ehrenamtlichem Vereinsengagement und städtischer Hilfe ist es gelungen, das Bürgerhaus Warden zu erhalten.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD Alsdorf weiterhin alle Möglichkeiten nutzen, die ein engagiertes Vereinsleben unterstützen. Uns geht es vor allem darum, die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit der Alsdorfer Vereine zu sichern und lebendige Vereinsstrukturen zu erhalten. Darum kämpfen wir für den Erhalt der Zuschüsse für unsere Vereine und ihre Einrichtungen. Und wir fordern eine Kampagne „Pro Ehrenamt“.

GEMEINSAM DIE NEUE CITY GESTALTEN

Alsdorf nutzt seine Chancen. Die Burg und der Burgpark wurden saniert, aus der Burg-Remise ist ein beliebtes Bürgerzent­rum geworden. Die Luisenpassage ist nach jahrelangem Stillstand zu neuem Leben erwacht. In Hoengen entstand ein neues Hotel. Am Maria­dorfer Dreieck ist die Nahversorgung für den gesamten Stadtteil gesi­chert wor­den. Das frühere Globus-Center an der Rathausstraße ist als Gesund­heits- und Freizeit­center wieder eine belebte Immobilie. Neben der Stadt­halle entsteht ein modernes Senioren-Wohnzentrum mit Appartements.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders will die SPD-Alsdorf jetzt die Innenstadt im Rahmen des Projekts „Attraktive City“ als Ort für Dienst­leistung, Kultur und Einkaufserlebnis mit hohem Aufenthaltswert stärken. Erste Skizzen liefert ein studentischer Ideen-Wettbewerb, in dessen Rahmen sich die Alsdorferinnen und Alsdorfer mit ihren Vorstel­lungen einbringen können. Es geht darum, die Entwicklungspotenziale für die großen Freiflächen im Stadtzentrum aufzuzeigen und zu nutzen. Damit wird der Strukturwandel nach dem Bergbauende abgerundet, und das sogar schneller als in vielen anderen ehemaligen Montanregionen.

UNSERER JUGEND ZUKUNFT GEBEN

Eine Stadt, die in ihre Jugend investiert, hat Zukunft. Deshalb sorgen wir dafür, dass Alsdorf für Jugendliche und junge Erwachsene ein attraktiver Wohnort ist. Der AnnaPark bietet ein abwechslungsreiches Freizeitange­bot. Mit dem dort installierten Skater-Park, den Ballsportflächen und dem Wassertisch lädt er zu außerschulischen Aktivitäten, zum Abspannen und Erholen ein. Aber auch das Abendangebot wird erweitert. Direkt am Busbahnhof AnnaPark wird bald die neue Disco eröffnen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders macht sich die SPD- Alsdorf auch für Studierende und Heranwachsende stark. Wir wollen ein Stück Freiheit schaffen und jungen Erwachsenen die Chance bieten, auf eigenen Beinen stehen zu können. Dafür braucht Alsdorf ein gutes Ange­bot an kleinen und günstigen Wohnungen. Wer in Aachen studiert oder arbeitet, schafft es mit der Euregiobahn schnell und unkompliziert zur Hochschule oder zum Arbeitsplatz in der Kaiserstadt. Mit dem Ring­schluss der Euregiobahn wird die Taktung der Bahn noch attraktiver. Auch in dem Zusammenhang wird es darauf ankommen, die Verknüp­fung zwischen Bahn und Bus ebenso wie die ÖPNV-Angebote in den späten Abendstunden an Wochentagen zu optimieren. Alsdorf wird dies zum Thema in Gesprächen mit den Verkehrsgesellschaften machen.

BÜRGERINNEN UND BÜRGER BETEILIGEN

In der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperiode des Stadtrates hat Bürgermeister Alfred Sonders in insgesamt zehn Stadtteilgesprächen, zahlreichen Workshops und Informationsveranstaltungen mit Bürgerin­nen und Bürgern über ihre Sorgen und Wünsche und über die richtigen Ziele für die städtebauliche Entwicklung Alsdorfs diskutiert. Themen waren zum Beispiel das neue Leitbild für die Entwicklung Alsdorfs, die Bewältigung des demografischen Wandels wie auch das neue städtische Logo. Die SPD Alsdorf und ihre Gliederungen beteiligen ebenfalls die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Information, Gespräche und vielfältige Veranstaltungen an politischen Entscheidungen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alfred Sonders wird die SPD-Alsdorf die­sen Dialog fortführen. Unser gemeinsamer Weg bleibt: Nicht über die Menschen hinweg sondern mit ihnen gemeinsam das neue Alsdorf ge­stalten. Wir wollen: Gute Ideen aufgreifen, eigene Konzepte entwickeln, mit den Betroffenen darüber diskutieren und dann im Sinne und zum Wohle der gesamten Stadt entscheiden und gestalten. So schaffen wir das neue Alsdorf – gemeinsam, selbstbewusst und voller Energie.

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