Alsdorf hatte mal wieder die Nase vorn

Alsdorf ist das erste Rathaus in der Städteregion, das sich mit dem Signet „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ schmücken darf. Es ist ein Markenzeichen, im März 2010 erstmals von der Landesregierung vorgestellt. Die Stadtverwaltung beschreibt es so: „Die
Auszeichnung steht ausdrücklich nicht für hundertprozentige Barrierefreiheit. Es wird vielmehr signalisiert: Hier kommen Menschen zum Beispiel mit einer Mobilitätseinschränkung gut klar. Hier ist jeder Kunde oder Besucher herzlich
willkommen.“

Jürgen Müller, Vorsitzender des Alsdorfer Beirates für Menschen mit Behinderung, hat das Signet “Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren” an Ralf Kahlen, den Ersten
Beigeordneter der Stadt übergeben (Foto). Jetzt weist es im Rathausfoyer auf die Barrierefreiheit hin. Und entsprechend der Idee, die dem Konzept zugrunde liegt, bewirkt die Auszeichnung auch öffentliche Aufmerksamkeit für die Belange behinderter Menschen.

Der Alsdorfer Verwaltung ist, wie auch dem Land, ein besonderer Aspekt wichtig. Das
Signet soll ein Anreiz für alle sein, Geschäfte, Firmen, Einrichtungen und Institutionen behindertengerecht auszustatten. Das Signet wird landesweit nach einheitlichen Kriterien vergeben, in Alsdorf durch den Beirat für Menschen mit Behinderung. Vorsitzender Jürgen Müller: “Ich rufe Eigentümer von Geschäften, Arztpraxen, Restaurants und andere dazu auf, mitzumachen und Barrieren abzubauen.”

Wer sich für das Signet interessiert, wendet sich an die Geschäftsstelle des Alsdorfer
Beirates für Menschen mit Behinderung: Frank Vogel, Hubertusstraße 17, Zimmer
29, Tel.: 02404/50253, Email: frank.vogel@alsdorf.de

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