Delegierte bestätigten Vorstand der SPD Alsdorf

Beim Parteitag wurde der komplette Vorstand des SpD-Stadtverbandes wiedergewählt. Das Foto vom Parteitag zeidt (von links): Geschäftsführer Markus Conrads, Fraktionschef Detlef Loosz, Bürgermeister Alfred Sonders, Kassiererin Birgit Graf, den stellvertretenden Parteivorsitzenden Hans-Rainer Steinbusch und den Parteivorsitzenden Hans-Peter Thelen.

Beim Parteitag wurde der komplette Vorstand des SPD-Stadtverbandes wiedergewählt. Das Foto vom Parteitag zeigt (von links): Geschäftsführer Markus Conrads, Fraktionschef Detlef Loosz, Bürgermeister Alfred Sonders, Kassiererin Birgit Graf, den stellvertretenden Parteivorsitzenden Hans-Rainer Steinbusch und den Parteivorsitzenden Hans-Peter Thelen.

Alsdorfs Parteivorsitzender Hans-Peter Thelen hatte einen Wunsch an die Delegierten der SPD-Stadtverbandsversammlung. In seinem Rechenschaftsbericht betonte er die große Geschlossenheit zwischen Bürgermeister, Fraktion und Partei. Er wünsche sich, „dass wir unsere gemeinsame erfolgreiche Arbeit für unsere Heimatstadt auch nach diesem Parteitag fortsetzen können, als harmonisches und solidarisches Team im Stadtverbands- vorstand“. Die Versammlung erfüllte ihrem Parteivorsitzenden den Wunsch; das komplette Vorstandsteam wurde wiedergewählt.

Hans-Peter Thelen bleibt Vorsitzender, seine Stellvertreter sind weiterhin Friedhelm Krämer und Hans-Rainer Steinbusch. Geschäftsführer bleibt Markus Conrads, Stellvertreter Paul Harzon. Birgit Graf wird als Kassiererin über die Finanzen des SPD-Stadtverbandes wachen, ihr Stellvertreter ist Konrad Krämer. Als Beisitzer im Vorstand bestätigt wurden Bruno Borrmann, Hannelore Eiche, Marcel und Nancy Gandelheidt, Inge Goertz, Brigitte Hinkelmann, René Hommelsheim, Jean Jansen, Marcel Krebs, Sandra Niedermaier, Petra Odenbreit, Güngör Oezkul, Roland Pokall, Karl-Heinz Robert, Sadi Ünal und Mevlüt Zorlu.

So kurz nach der für die SPD Alsdorf außerordentlich erfolgreichen Kommunalwahl wurde selbstverständlich eine Bilanz des Wahlkampfs gezogen.  „Fast drei Viertel der Wählerinnen und Wähler haben 2014 dieselbe Meinung wie die SPD: Alfred Sonders ist die beste Wahl für Alsdorf“, gratulierte der alte und neue Parteivorsitzende noch einmal dem Spitzenkandidaten. Am 25. Mai sei es auch um die Frage gegangen, ob der Bürgermeister im Stadtrat eine stabile und verlässliche Basis bekommt. Auch diese Frage sei eindeutig und klar beantwortet worden: „Knapp 52 Prozent der Wählerinnen und Wähler haben die SPD gewählt, 10,5 Prozent mehr als beim letzten Mal.“ Hans-Peter Thelen dankte der gesamten Partei: „Das ist unser aller Verdienst, weil wir solidarisch zusammengestanden sind und weil wir alle gemeinsam gute Arbeit geleistet haben.“

Neben dem Dank an Alfred Sonders, Fraktionschef Detlef Loosz, Wahlkampfteam und Parteivorstand war dem SPD-Parteichef ein besonderer Dank sehr wichtig: „Dieser Dank gilt unseren vielen fleißigen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern.“ Sie seien das Rückgrat der Partei. „Ohne Euch hätten wir diesen großartigen Wahlerfolg nicht erreichen können. Und deshalb geht von den 10,5 Prozent, die wir als Partei zugelegt haben, mindestens die Hälfte auf Euer Konto“, würdigte Hans-Peter Thelen den starken Einsatz.

Die SPD freue sich über die absolute Mehrheit im Stadtrat, aber sie hebe nicht ab. Sie bleibe mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Alfred Sonders habe als Bürgermeister immer großen Wert gelegt auf eine Politik des Dialoges. Das werde so bleiben. „Wir bleiben mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch über die großen Zukunftsthemen in unserer Stadt und die damit verbundenen ebenso großen Herausforderungen“, bekräftigte Thelen. Die SPD Alsdorf begrüße es ausdrücklich, dass der Bürgermeister – wie bisher – auch das Gespräch mit den anderen Fraktionen suche. Allen demokratischen Kräften im Stadtrat gehe es um Alsdorf. Deshalb bleibe die Politik der SPD Alsdorf eine Politik der Einladung. Alle seien eingeladen, das neue Alsdorf mit zu gestalten.

Der Alsdorfer SPD-Vorsitzende fügte hinzu: „Unser Maßstab ist der Masterplan Zukunft Alsdorf 2020, den die Partei erarbeitet, beraten und beschlossen hat.  Wir haben daraus unser Wahlprogramm 2014 abgeleitet.“ Auf dieser Basis habe die SPD einen deutlichen Auftrag der Wählerinnen und Wähler und eine stabile Mehrheit im Stadtrat erhalten. Diesen Auftrag werde die SPD erfüllen. Thelen: „Wenn es auf dem Weg zu unseren Zielen Gefährten aus anderen Parteien gibt, umso besser. Wenn uns jemand sagt, wie wir das Ziel noch besser erreichen können: Sehr gerne! Die bessere Idee ist die Feindin der guten Idee.“

Absolute Mehrheit bedeute aber auch: „Ab sofort werden wir alleine für alles politisch verantwortlich gemacht. In dieser Verantwortung steht keine Oppositionspartei im Stadtrat.“ Deshalb könne die SPD, bei allem Einvernehmen im Stadtrat, am Ende einer jeden Debatte nur das beschließen, wovon sie selbst überzeugt sei. „Wir sind unserem Wahlauftrag genauso verpflichtet, wie es das Recht einer jeder Oppositionspartei ist, nur das mitzutragen, wovon sie überzeugt ist“, begründete der Parteivorsitzende eine Kommunalpolitik, die von Klarheit und Wahrheit geprägt sein müsse.

Kurz vor dem SPD-Stadtverbandsparteitag war die Hiobsbotschaft bekannt geworden, wonach die Stadt, „völlig unverschuldet“, wie Thelen unterstrich, Gewerbesteuern aus den frühen 2000er Jahren in zweistelliger Millionenhöhe zurückerstatten muss. Das bedeute: „Alle realistischen Einsparmöglichkeiten müssen auf den Tisch und geprüft werden. Es geht um die Sicherung von Gestaltungsspielraum – und es geht es auch darum, auf dem Weg zu gesunden Stadtfinanzen Kurs zu halten.“ Er hätte einen schöneren Start in die neue Legislaturperiode gewünscht: „Es tut weh, dass wir jetzt schon wieder eine Suppe auslöffeln müssen, die wir nicht selber gekocht haben.“

Aber Jammern helfe nicht. Die SPD Alsdorf sei schon mit anderen großen Heraus-forderungen fertig geworden. „Wir werden auch dieses Problem so lösen, dass der Aufschwung unserer Stadt ohne Brüche fortgesetzt werden kann“, demonstrierte Parteivorsitzender Hans-Peter Thelen die Entschlossenheit der gesamten Partei. Er fügte hinzu: „Wir sind die politische Kraft in Alsdorf, die diszipliniert und geschlossen handelt. Und darum schaffen wir auch das noch.“

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Ein Kommentar zu Delegierte bestätigten Vorstand der SPD Alsdorf

  1. Petra Meier sagt:

    Warum möchte ich SPD-Fraktion nun auch noch einen dritten stellvertretenden Bürgermeister haben was zu erheblichen mehrkosten führen wird?

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