Auf ein Wort: Worum geht es CDU und Grünen eigentlich?

Das Verhalten von CDU und Grünen im Alsdorfer Stadtrat ist beschämend. Die Stadt Alsdorf hat eine dramatische Haushaltssituation zu bewältigen, die sie in den Rand der Handlungsunfähigkeit bringt. Die Opposition verlangt eine Sondersitzung des Stadtrates. Und jetzt beschwert sie sich ein paar Tage später darüber, dass der Bürgermeister  diese Sondersitzung für den Tag festsetzt, an dem die deutsche gegen die französische Fußball-Nationalmannschaft spielt.

Plötzlich kümmert CDU und Grüne nicht mehr, was sie am Freitag letzter Woche mit dem Bürgermeister vereinbart hatten. An diesem Freitagmorgen hatte der Bürgermeister nach Prüfung der Terminlage den jetzigen Freitag  für die Sondersitzung vorgeschlagen. Und obwohl dies ein ungünstiger Termin sei, darüber waren sich alle einig, stimmten CDU und Grüne diesem Termin zu.

Getreu dem Motto: „Was stört mich mein Gerede von gestern“, treibt CDU und Grüne nun plötzlich die Sorge um, dass durch das Public Viewing neben dem Rathaus Ratsvertreter und interessierte Bürger Schwierigkeiten haben könnten, in den Ratssaal zu kommen. Besorgniserregend ist in Wahrheit, wenn Ratsfraktionen ein Fußballspiel und die möglichen Auswirkungen eines Public Viewings wichtiger sind als die Auswirkungen eines von der Stadt unverschuldeten Finanzlochs.

CDU und Grüne setzen sich dem Verdacht aus, eine Politik der Beliebigkeit zu machen. Da kann man nur von Glück reden, dass Alsdorf in dieser finanziell schweren Situation einen Bürgermeister wie Alfred Sonders hat. Nicht ohne Grund haben fast drei Viertel der Wählerinnen und Wähler diesem Bürgermeister bei der Kommunalwahl am 25. Mai ihre Stimme gegeben. Und nicht ohne Grund haben sie ihm eine stabile Mehrheit im Stadtrat zur Seite gestellt. Was Alsdorf jetzt braucht, ist nicht Politik nach Beliebigkeit sondern Verlässlichkeit und Problemlösungskompetenz.

Herzlich,

Ihr Hans-Peter Thelen                                                                                                        Vorsitzender SPD-Stadtverband

Weitere Informationen zum Vorgang finden Sie hier.

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5 Kommentare zu Auf ein Wort: Worum geht es CDU und Grünen eigentlich?

  1. Wilhelm Jürgens sagt:

    Herr Thelen, wenn man den Zeitungsartikel und Ihr Statement liest, kann man sich dem Eindruck nicht erwehren, dass beide nicht auf der gleichen Veranstaltung waren. Herr Sonders sagt er hätte das Fußballspiel nicht auf dem Schirm gehabt und Sie sagen, dass man darüber gesprochen hat. Irgendjemand müsste nun eigentlich etwas falsches sagen, um das einmal ganz vorsichtig auszudrücken. Warum versucht man die Alsdorfer Bevölkerung mit Verwirrungstaktik zu besänftigen? Warum ist man nicht ehrlich? Vollständig? Mit Salamitaktik ist schon mancher Politiker und Partei zugrunde gegangen. Nicht falsch verstehen, ich bin der SPD (noch) nahe, aber solche Dinge dürfen nicht passieren! Ich bitte um Aufklärung. Danke vielmals Herr Thelen

  2. spdadmin sagt:

    Sehr geehrter Herr Jürgens,

    den Widerspruch, den Sie vermuten, gibt es nicht. Wenn Sie meinen Kommentar noch einmal lesen, werden Sie feststellen, dass ich an keiner Stelle behaupte, beim Gespräch mit Bürgermeister Sonders am vergangenen Freitag sei über das Fußballspiel gesprochen worden. Alfred Sonders hatte es „nicht auf dem Schirm“, wie er selbst sagt. Wer ihm daraus einen Vorwurf machen will, möge das tun. Ich sage: Der Bürgermeister hat derzeit wesentlich andere und für die Stadt wichtigere Dinge im Kopf. Worum es im Kommentar geht, ist die Frage: Warum kritisieren CDU und Grüne jetzt plötzlich den Termin der Sondersitzung, obwohl sie im Freitag-Gespräch mit dem Bürgermeister dem Termin zugestimmt haben? Das ist politische Unredlichkeit.

    Aus Anlass Ihres Blogbeitrages, Herr Jürgens, stelle ich weiterhin fest: Seitens der SPD und seitens des Bürgermeisters gibt es keine „Verwirrungstaktik“. Was andere Parteien tun, liegt in deren Verantwortung. Der Bürgermeister hat alle Fakten, die er öffentlich vortragen darf, ohne das Steuergeheimnis zu brechen, offen und ehrlich auf den Tisch gelegt.

    Für die SPD weise ich zudem den Vorwurf der „Salamitaktik“ an den Bürgermeister mit aller Entschiedenheit zurück. Sie beziehen sich dabei wahrscheinlich auf einen Kommentar und die Berichterstattung in der Tageszeitung vom 26. Juni 2014. Fakt ist, dass Alfred Sonders schon acht Tage vorher, am 18. Juni 2014, in einem Pressegespräch festgestellt hat, er sei am Rande eines Firmengesprächs im April dieses Jahres auf eine evtl. Gewerbesteuerrückerstattung hingewiesen worden. Das ist übrigens durch eine schriftliche Presseinformation des Bürgermeisters dokumentiert. Und diese Information hat der Bürgermeister auch an die Ratsfraktionen weitergeleitet, ebenfalls schriftlich. Wenn trotz dieser Information dem Bürgermeister von der Opposition“Salamitaktik“ unterstellt wird, hat das nichts mit dem Wunsch nach Aufklärung zu tun, sondern sehr viel mit parteipolitisch motivierter Legenbildung.

    Aber auch das, sehr geehrter Herr Jürgens, wird Bürgermeister Alfred Sonders und die SPD nicht darin hindern, die Stadt auf dem bestmöglichen Weg aus der Finanzkrise zu führen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Peter Thelen

  3. Wilhelm Jürgens sagt:

    Worauf bezieht denn dann Ihre folgende Aussage?
    „Und obwohl dies ein ungünstiger Termin sei…“
    Also reden Sie sich doch bitte nicht mit riesigen Umschweifungen raus.
    Warum wurde nicht Dienstag der 1.7. um 18 Uhr als Termin genommen, der ja sowieso schon als Ratsersatztermin festgelegt wurde?
    Oder der 2.7. oder der 3.7.?
    Es hätten so viele andere Termine gepasst!
    Nein, es wurde ein Termin genommen, der augenscheinlich der Schrechteste von allen ist, um andere Parteien zu diskreditieren.
    Merken Sie eigentlich, wie Sie Ihre eigene Partei in ein Unlicht bringen, indem Sie versuchen, andere Parteien schlecht aussehen zu lassen?
    Merken Sie eigenltich nicht, dass die Alsdorfer Bürgerinnen und Bürger sehr feinfühlig sind in solchen Dingen?
    Viele, viele Bürgerinnen und Bürger haben der SPD und Alfred Sonders ihre Stimme gegeben, weil Sie Ihnen vetraut haben.
    Mit solchen „Spielchen“ bringen Sie das Vertrauen in große Probleme bei den Menschen!
    Warum also nicht zugeben, was wirklich los ist?
    Warum nicht andere Termine, als genau dieser?

  4. Franz-Josef Gehrke sagt:

    Haben wir derzeit in Alsdorf keine größeren Sorgen, als um das Thema „wer wusste was wann“ zu streiten? Glauben bestimmte bei der Kommunalwahl haushoch unterlegene Parteien wirklich, dass sie bei der Wahl wesentlich erfolgreicher abgeschnitten hätten oder gar der Bürgermeister nicht so überragend gewonnen hätte? Mal andersrum gefragt: selbst wenn die besch…… Lage bei der Wahl bekannt gewesen wäre, wem hätte der Wähler wohl mehr zugetraut, damit fertig zu werden? Einem Bürgermeister und einer Partei, die in den letzten Jahren eine sehr gute und von vielen Seiten anerkannte Arbeit geleistet haben oder Parteien, die mehr durch interne Streitigkeiten und eine langjährige, destruktive Politik auffielen? Vor den Wahlen haben alle getönt: UNS LIEGT ALSDORF AM HERZEN! Meine Bitte und Hoffnung: MACHT ES ENDLICH!!!! Gebt die politischen Scharmützel auf und helft mit, dass Alsdorf auch die nächsten Jahre überleben kann! Wenn Ihr es nicht könnt, dann sagt es offen. Dann wissen die Alsdorfer einmal mehr, auf wen sie bauen können und wem sie Vertrauen schenken.

  5. Barbara sagt:

    Herr Jürgens: Sie haben Samstag den 5.7.14 und Sonntag den 6.7.14 vergessen. Merken Sie eigentlich gar nicht, wie peinlich sie sich verhalten.
    Herr Gehrke: Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Herr Thelen: Kümmern Sie sich bitte nicht um solche „Jürgens-Kommentare“. Es gibt wichtigeres, wofür wir die SPD und den Bürgermeister Sonders jetzt brauchen.

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