Tour in die Partnerstadt Saint-Brieuc begeisterte

Nach vier Jahren Pause verbrachte eine 41köpfige Reisegruppe unter der Leitung von Hubert Hennes und seiner Frau Ulrike zum fünften Mal eine Woche in Alsdorfs Partnerstadt Saint Brieuc und der Bretagne.

Neben den obligatorischen Besuchen der Rosa Granitküste, Cap Frêhel, Sable D’Or und auch St. Malo/Dinard gab es wiedermal einige sehr interessante neue Ausflugsziele vor Ort.  Sehr imposant die Zugfahrt mit der historischen Dampfeisenbahn von Paimpol nach Pontrieux durch das Tal der Trieux. Bei einem Zwischenstopp im Wald bei Traou Nez wurden Crêpes und Cidre gereicht. Eine Zugbegleiterin in traditioneller Tracht vermittelte während der Fahrt Wissenswertes und Historisches in drei Sprachen (französisch, englisch, deutsch). Bei der Fahrt mit der Dampfeisenbahn wurden so manche Erinnerungen an das frühere Alsdorf wach.

In Pontrieux erfuhren die Reisenden, nach einer Kutschfahrt vom Bahnhof in die Stadt, noch Interessantes über die Arbeit der Waschfrauen am Ufer des Trieux. Dies konnte man sehr anschaulich bei einer Bootsfahrt entlang der Waschhäuser erleben.  Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt nach Roscoff und der Besuch der vorgelagerten Insel Batz, wo, nach einem ausgiebigen Picknick am Strand, einige Reiseteilnehmer auch das Bad im Meer genießen konnten.  Überhaupt war das Wetter während der ganzen Woche sehr gut und es gab hier nicht die einzige Gelegenheit zum Schwimmen. Ein geführter Spaziergang durch Saint Brieuc’s Altstadt, sowie der traditionelle Rathausempfang und der Besuch des Wochenmarktes rundeten das gut organisierte Programm der Woche ab.

Natürlich traf man sich auch zum gemeinsamen Fußballschauen im Speisesaal des Hotels. Die Begegnung Frankreich : Deutschland war sogar für die französische Presse so interessant, dass sie einige Fahrtteilnehmer befragten und mit ihnen gemeinsam das Spiel anschauten. Dementsprechend hatte die Gruppe am nächsten Tag reichlich Zuspruch in der Presse.  Sehr gut angekommen ist bei allen Reiseteilnehmern auch die intensive Betreuung und Begleitung der französischen Freunde vor Ort, die immer mit Rat und Tat zur Seite standen.  Ein weiterer Höhepunkt war dann bei der Heimfahrt der Aufenthalt am Mont St. Michel, der bei keiner Reise fehlen darf.  Alles in allem war die Reisegruppe sehr angetan vom Besuch der Alsdorfer Partnerstadt.

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