Unsere Feuerwehrleute verdienen großen Respekt

Rund 24 Stunden waren sie unterwegs, dann war ihr Einsatz erfolgreich beendet. Rund 400 Sturmschäden haben sie innerhalb eines Tages in Münster beseitigt. Die 87 Feuerwehrleute aus Alsdorf, Herzogenrath, Stolberg, Aachen und Heinsberg, die nach den massiven Unwetterschäden der vergangenen Tage zur Unterstützung nach Münster gerufen wurden, haben nach ihrer Rückkehr eine positive Bilanz ihres Marathoneinsatzes gezogen.

Die sogenannte „Bereitschaft 1“ unter Führung von Edda Jäckle (Berufsfeuerwehr Aachen), Klaus Bodden (Kreisbrandmeister Heinsberg) und Andreas Dovern (Leiter Feuerwehr Stolberg) unterstützte im nördlichen Stadtgebiet von Münster ihre örtlichen Kollegen bei der Beseitigung von insgesamt 5.000 Unwetterschäden. Kreisbrandmeister Bernd Hollands: „Unser Aufgabengebiet erstreckte sich von vollgelaufenen Kellern, über Tiefgaragen bis zu Aufzugsschächten.“ Die Einsatzgebiete konnten nach tagelangem Gewitter- und Dauerregen schließlich Stück für Stück unter Kontrolle gebracht werden. „Im Moment sieht es in Münster so aus, dass vor hunderten Häusern riesige Sperrmüllberge liegen“, sagt Bernd Hollands. „Jetzt beginnt das große Aufräumen.“ Wichtig sei ebenfalls gewesen, so der Kreisbrandmeister, dass die Feuerwehr-Einsatzbereitschaft in der StädteRegion in der kritischen Situation während der Unwetter ebenfalls aufrechterhalten wurde.

In den vergangenen Tagen waren massive Unwetter mit Starkregen über ganz NRW niedergegangen. Ganz besonders schlimm war die Lage in und um Münster, wo es auch Todesopfer infolge der Unwetter gegeben hat. Die Stadt Münster hatte landesweit Hilfe angefordert, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Allein 33 Feuerwehrkräfte aus Alsdorf, Herzogenrath und Stolberg waren mit Hilfeleistungs-, Mannschaftstransport-fahrzeugen, Kommandowagen sowie Einsatzleitwagen vor Ort. „Nach ihrem Marathon-einsatz sind mittlerweile alle wieder wohlbehalten zurückgekehrt“, bilanziert Kreisbrand-meister Hollands.

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