Die Windräder sollen nicht zu nah an Warden heranrücken

DSC00380Der Eschweiler Landtagsabgeordnete und Stadtverbandsvorsitzende der Eschweiler SPD, Stefan Kämmerling, teilt die Auffassung der Alsdorfer Sozialdemokraten, die von der Stadt Eschweiler geplante Konzentrationszone für Windkraftanlagen solle die Lebensqualität im Alsdorfer Stadtteil Warden nicht beeinträchtigen. Das bekräftigte Kämmerling gegenüber dem Alsdorfer SPD-Chef, Hans-Peter Thelen. Die beiden hatten am Rande der jüngsten Vorstandssitzung des SPD-Unterbezirks über die Sorgen der Wardener gesprochen.

„Genauso wie die Interessengemeinschaft Wardener Bürger sprechen wir uns nicht gegen das Windkraftprojekt der Stadt Eschweiler am Rande von Alsdorf aus“, unterstrich Thelen. Aber die Sorgen der Wardener müssten ernst genommen und berücksichtigt werden. Hier sei große Sensibilität gefragt. „Wir haben der Interessengemeinschaft Warden schon viel zu verdanken, sie hat über viele Jahre immer wieder zu einem Interessenausgleich zwischen der Deponie Warden und der Bevölkerung dort beigetragen“, betonte Hans-Peter Thelen. Und auch in Bezug auf den Windpark gehe die Interessengemeinschaft sehr besonnen vor.

Kämmerling: „Die Entscheidung liegt natürlich bei den Damen und Herren des Rates der Stadt Eschweiler. Wie auch in der Vergangenheit als Nachbarkommunen immer praktiziert, darf kein Beteiligter übervorteilt werden. Diese Gefahr sehe ich auch nicht. Und: Nach meiner Kenntnis berücksichtigt die aktuellste Planung die verständlichen Einwände der Wardener vollumfänglich“.

Es sei nach heutigem Stand davon auszugehen, dass der Abstand der Windräder zu Warden groß genug sei, um Beeinträchtigungen zu vermeiden. Darauf habe der Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler bereits mit Verweis auf rechtliche Vorgaben hingewiesen, erinnerte Thelen. Ihm sei aber auch das politische Signal des Eschweiler Sozialdemokraten wichtig. „Deshalb bin ich Stefan Kämmerling sehr dankbar, dass er sich die Sorgen der Wardener zu eigen macht und sich mit uns gemeinsam für eine tragbare Lösung einsetzt“, so der Alsdorfer SPD-Vorsitzende.

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