Städtische Gesellschaften und Ofden auf der Tagesordnung

Mit Blick auf den städtischen Haushalt hat sich der Vorstand des SPD-Stadtverbandes Alsdorf mit der Neuordnung städtischer Gesellschaften befasst. Ausgabendisziplin und Sparwillen bei der Aufstellung des Haushaltsplanes sollen ergänzt werden durch eine effektive Organisation städtischer Aufgaben. Deshalb unterstützt der Vorstand des SPD-Stadtverbandes die Pläne der SPD-Ratsfraktion zur Neuordnung der städtischen Gesellschaften und Betriebe.

„Wenn die schwierige Haushaltslage der Stadt Alsdorf nicht zu sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen führen soll, brauchen wir strukturelle Verbesserungen im Haushaltsplan“, begründete Stadtverbandsvorsitzender Hans-Peter Thelen den Beschluss. Darin fixiert Alsdorfs SPD-Vorstand als Ziele der Neuordnung: Schlanke Strukturen, effektiver Personaleinsatz, und Kosteneinsparungen zur strukturellen Entlastung des städtischen Haushalts.

Zudem verknüpft der Parteivorstand mit der Neuordnung der städtischen Gesellschaften und Betriebe drei Forderungen: Die Neuordnung soll ohne die Einstellung von zusätzlichem Führungspersonal organisiert werden. Mit der Neuordnung sollen keine betriebsbedingten Kündigungen verbunden sein. Mit der Neuordnung sollen bisher noch vorhandene Mehrfachzuständigkeiten bei den Dienstleistungen aufgehoben werden.

In einem weiteren Grundsatzbeschluss befasste sich der SPD-Vorstand mit der Ausweisung neuer Baugebiete im Stadtteil Ofden. Diese Ausweisung neuer Baugebiete sei eine Investition in eine zukunftsfähige Struktur der Siedlung. Das sei genauso unverzichtbar, wie die Veräußerung des Gymnasiumgeländes für die Finanzierung des Kultur- und Bildungs-Zentrums (KuBiZ). Das Quartier Ofden brauche mehr seniorengerechte Wohnangebote; es müsse mehr Platz für junge Familien angeboten werden, und gleichzeitig gehe es darum, gewachsene Strukturen zu erhalten und das soziale Gefüge zu stärken.

Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes unterstützt den Vorschlag des SPD-Ortsvereins Ofden: „Nach Umzug der Realschule ins KuBiZ soll auf diesem ehemaligen Schulgelände seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen ermöglicht werden. Wir wollen, dass alt eingesessene Ofdenerinnen und Ofdener in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.“

Unterstützt wird auch die Forderung des SPD-Ortsvereins Ofden, die Tageserholungsanlage zwischen Siedlung und Alsdorfer Weiher zu erhalten. Auf ein kleines Teilstück davon soll nach bisheriger Planung für einen wirtschaftlich tragbaren Zuschnitt des neuen Baugebietes auf dem dann ehemaligen Gymnasiumgelände zurückgegriffen werden. „Die SPD Alsdorf erkennt diese Notwendigkeit an. Einen weiteren Zugriff auf die Tageserholungsanlage lehnt sie strikt ab“, heißt es im Grundsatzbeschluss.

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