Bürgermeister informierte über Wohneinheiten am Pützdriesch

Auf dem städtischen Gelände Pützdrieschstraße ist eine modulare Wohnanlage zur vorübergehenden Unterbringung von Asylsuchenden errichtet worden. Bürgermeister Alfred Sonders hatte jetzt die Anwohner dazu eingeladen, sich die neue modulare Wohnanlage auf dem Gelände der Stadt anzusehen. Bürgermeister Sonders war als Ansprechpartner  persönlich vor Ort, ebenso wie die zuständigen Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozialamt.

IMG_4202Es kamen etliche Interessierte, um vor Ort das Gespräch zu suchen und sich einen Eindruck zu verschaffen. Sonders und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialamtes hoben ausdrücklich deren Hilfsbereitschaft bei der Anlieferung der Wohnmodule hervor und dankten für dieses Engagement.

Grundsätzlich bevorzugt die Stadt Alsdorf bei der Unterbringung von Flüchtlingen eine dezentrale Lösung in kleineren Wohnungen und Häusern auf dem privaten Wohnungsmarkt, ähnlich wie bei Studentenwohnheimen. Allerdings nehmen die Flüchtlingszahlen stetig zu und stellen die Kommunen, die zur Unterbringung verpflichtet sind, vor große Probleme. Die Unterbringung auf dem privaten Wohnungsmarkt bedarf in der Regel Zeit, sodass die Stadt Alsdorf dringend neuen Wohnraum für die Erstunterbringung schaffen muss.

Deshalb wurde die neue Wohnanlage auf dem Gelände Pützdrieschstraße 23 aufgestellt, um den ankommenden Menschen eine erste Heimstatt zu bieten. Sie bietet Platz für bis zu 40 Personen. Die Wohnanlage wurde in zweigeschossiger Bauweise hergestellt und bietet acht Schlafräume, Küche und Sanitäreinrichtungen. Die Belegung erfolgt mit und mit nach Bedarf. Es handelt sich um eine vorübergehende Erstunterbringung. Sobald die Möglichkeit besteht, die asylsuchenden Menschen auf dem privaten Wohnungsmarkt unterzubringen, wird dies auch getan.

Ansprechpartner in der Verwaltung ist das Sozialamt, Leiter Wolfgang Schleibach, Tel.: 02404/50-333, oder per Email: wolfgang.schleibach@alsdorf.de (apa)

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2 Antworten auf Bürgermeister informierte über Wohneinheiten am Pützdriesch

  1. meluin dragnan sagt:

    Man hört und liest, dass die Anwohner gar nicht so begeistert sind. Außerdem wurden sie nicht mit einbezogen. Und beim Vor-Ort-Termin laut Infos waren kritische Stimmen und Fraen zun hören. Diese sind sowohl hier als auch in der Zeitung nicht zu lesen. Warum?

  2. Bine sagt:

    ich war da.. da fehlt so einiges in den Artikel.. zb wieviele personen noch in den haupthaus nebenan wohnen. (2meter weiter) die leute werden ohne deutschkurs usw gelassen und noch darauf hin gewiesen daß die Anwohner helfen.und keiner weiß was davon. die leute hilflos hier lassen und wir sollen uns noch kümmern?

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