Tipps der Feuerwehr für unbeschwertes Grillvergnügen

Bauchspeck muss nicht zu Sorgenfalten führen: Gut gewürzt auf dem Grill kann er durchaus eine Delikatesse sein. In fast allen Gärten steigt in diesen warmen Tagen wieder Grillrauch in den Himmel. Doch nicht immer bleibt die beliebte Freizeitbeschäftigung der Deutschen ungetrübt, denn durch unachtsamen Umgang mit dem Feuer kommt es immer wieder zu Verletzungen. Der Deutsche Feuerwehrverband appelliert deshalb an alle „Grillmeister“, vorsichtig zu sein, um schmerzhafte Verbrennungen oder Vergiftungen durch Kohlenmonoxid zu vermeiden. Die Feuerwehren geben acht wichtige Tipps für das Grillvergnügen:


– Achten Sie darauf, dass der Grill einen sicheren Stand hat. Bauen Sie keine Behelfskonstruktionen.
– Wenn Sie an einem Lagerfeuer grillen, sorgen Sie für einen nicht brennbaren Streifen (Erde, Sand, Steine) rund um den Grillplatz.
– Beaufsichtigen Sie den Grill – vor allem, wenn Kinder in der Nähe sind.
– Gießen Sie niemals Spiritus oder andere brennbare Flüssigkeiten in die Glut! Die dabei entstehende Stichflamme führt zu gefährlichen Verbrennungen.
Bei Verbrennungen gilt: Kühlen Sie Brandwunden kleineren Ausmaßes maximal zehn Minuten lang mit Wasser (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Rufen Sie bei größeren Verletzungen sofort Hilfe über den Notruf 112!
•    Auch wenn schlechtes Wetter Sie aus dem Garten oder vom Balkon vertreibt – grillen Sie nie in geschlossenen Räumen. Auch zum Abkühlen hat der erloschene Grill hier nichts verloren: Es besteht Lebensgefahr durch tödliche Brandgase!
•    Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in waldbrandgefährdeten Gebieten).
Wenn die Party vorbei ist, lassen Sie die Asche komplett abkühlen, ehe Sie sie entsorgen – aber nie in Kartons oder Plastikbehälter.

Dieser Beitrag wurde unter Buntes, StädteRegion veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.