„Starthelfer“ gesucht für den Abbau von Sprachbarrieren

Was machen Flüchtlinge mit einer qualifizierten Ausbildung, die eine Arbeitserlaubnis haben, jedoch an der Sprachbarriere scheitern? Dieser Frage geht das Projekt „Starthelfer gesucht! Stipendien für berufsbezogene Deutschkurse für Flüchtlinge“ nach. Projektpartner sind das Kommunale Integrationszentrum StädteRegion Aachen, der Verein „Partner für Bildung“ und der UNESCO-Club Aachen.

Werben für das Projekt „Starthelfer gesucht!“ (v.l.): Hossein Abdollahi Hanzay (Chemiker), Markus Terodde (Bildungsdezernent), Razieh Alaeipour (Kulturmanagerin), Andrea Genten (Kommunales Integrationszentrum StädteRegion Aachen), Abbas Espiare (Physiker), Klaus Spille (Verein „Partner für Bildung“) und Heike Lube (UNESCO-Club Aachen). Foto. StädteRegion Aaachen

Werben für das Projekt „Starthelfer gesucht!“ (v.l.): Hossein Abdollahi Hanzay (Chemiker), Markus Terodde (Bildungsdezernent), Razieh Alaeipour (Kulturmanagerin), Andrea Genten (Kommunales Integrationszentrum StädteRegion Aachen), Abbas Espiare (Physiker), Klaus Spille (Verein „Partner für Bildung“) und Heike Lube (UNESCO-Club Aachen). Foto. StädteRegion Aaachen

Ziel von „Starthelfer gesucht!“ sind möglichst viele Stipendien für Deutsch-Intensivkurse. Die finanzielle Förderung erfolgt durch den gemeinnützigen Verein „Partner für Bildung“. So sollen optimale Lern- und Lebenschancen für alle Menschen in der StädteRegion Aachen ermöglicht werden.

Bildungsdezernent Markus Terodde: „Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache erhöhen die Chancen von Flüchtlingen, sich in der Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“ Auch Heike S. Lube vom UNESCO-Club Aachen betont die Bedeutung von Sprache: „Wir möchten durch nachhaltige Bildung die interkulturelle Zusammenarbeit und Identitätsbildung unterstützen.“

Das Grundproblem für Asylbewerber: „Zwar wurden die Hürden für den Arbeitsmarkt gesenkt, aber es mangelt oft an geeigneten Sprachkursen“, so Andrea Genten, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums StädteRegion Aachen. Auch Klaus Spille vom Verein „Partner für Bildung“ will die „Lücke“ schließen, um berufsbezogene Deutschkurse, die für die Anerkennung als Facharbeiter wichtig sind, anbieten zu können.

Der sechsmonatige Vollzeitkurs besteht aus 730 Unterrichtsstunden. Die Finanzierungslücke beträgt pro Person etwa 500 Euro.

Interessierte können sich gerne bei Andrea Genten (Tel.: 0241/5198-4601, Mail: andrea.genten@staedteregion-aachen.de), Heike Lube vom UNESCO-Club Aachen (Tel.: 0241/9329644, Mail: info@unescoclub-aachen.de) oder beim Verein „Partner für Bildung“ (www.partnerfuerbildung.de) informieren.

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