Kellersberger sagen: Das akzeptieren wir nicht

Es gibt wohl niemanden in Kellersberg, der den Ausbau der Euregiobahn und deren
Verlängerung von Alsdorf-Mitte bis Mariadorf nicht möchte. Aber, dass sie durch die
Baumaßnahmen von Teilen der Außenwelt abgeschnitten wurden – das war den geduldigen Kellersbergern dann doch des Guten zu viel.

Jürgen Neesen, Chef der Kellersberger SPD und Mitglied des Städteregionstages, hatte bereits im Vorfeld der Arbeiten vorsorglich Bahnnetzbetreiber EVS sowie Stadtverwaltung auf mögliche Probleme hingewiesen. Und dann passierte es trotzdem: Die drei Kellersberger Bahnübergänge Würselener Straße/Bahnhofstraße, Broicher Straße und Grenzweg/Husemannstraße waren vielleicht für Alpinisten eine Herausforderung. Für „normale“ Fußgänger,
Fahrradfahrer, gehbehinderte und ältere Menschen aber unüberwindbare Hindernisse.

Schlaglöcher, krasse Höhenunterschiede, grober Schotter, fehlende Ausleuchtung bei Dunkelheit. Der Übergang Grenzweg/Husemannstraße ist laut Bauphasenplan bis 19. Juli
total gesperrt. Anwohner in der Nähe dieses Übergangs erreichen nur über weitläufige
Umwege die Versorgungsmärkte, um ihre Einkäufe zu erledigen.

„Das akzeptieren wir nicht“, wandte sich Jürgen Neesen an Bürgermeister Alfred
Sonders und bat ihn um Unterstützung. Danach gab es ein Gespräch mit den
Verantwortlichen vor Ort. Es wurde versprochen, die Situation zu verbessern. Am
Übergang Grenzweg/Husemannstraße soll kurzfristig ein gesicherter Überweg für Fußgänger gebaut werden.

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