Alsdorf gemeinsam „erfahren“: Erster Radwandertag für Familien

Auf alten, neuen und möglicherweise künftigen Radwegen waren die Teilnehmer beim ersten großen Familien-Radwandertag in Alsdorf unterwegs. Mancher hat dabei von einer Extraportion Schwung profitiert.

Infos am Startpunkt: Bürgermeister Alfred Sonders begrüßte die Teilnehmer am Energeticon.

Infos am Startpunkt: Bürgermeister Alfred Sonders begrüßte die Teilnehmer am Energeticon.

Der Energieversorger RWE hatte der Kommune eine Woche lang zehn Pedelecs zur Verfügung gestellt. Die wurden bei der Rundfahrt nicht nur von Bürgermeister Alfred Sonders und der Technischen Beigeordneten Susanne Lo Cicero-Marenberg genutzt. Auch fünf Bürger, die sich als erste angemeldet hatten, kamen in den Genuss der zusätzlichen Antriebskraft. Insgesamt waren es rund 60 Teilnehmer, die Alfred Sonders am Startpunkt Energeticon begrüßte. „Wir wollen die Stadtentwicklung heute mal aus einer anderen Perspektive erfahren.“ Erfahren – das war wörtlich zu nehmen. Entlang der Euregiobahnstrecke ging es von Kellersberg in Richtung Broicher Weiher. Dorthin, wo aus Sicht der Stadt ein naturnahes neues Teilstück die bestehende Grünmetropole-Haldenroute ideal ergänzen könnte. So ließen sich nicht nur die Halden Maria und Jaspersberg auf Alsdorfer Gebiet vom Sattel aus entdecken, sondern auch die Mariadorfer Angelteiche, die ursprünglich als Auffangbecken für Grubenwässer der Zeche Maria dienten.

Vorbei am künftigen Kultur- und Bildungszentrum: Auch die Kubiz-Baustelle lag auf der Route der Radler.

Vorbei am künftigen Kultur- und Bildungszentrum: Auch die Kubiz-Baustelle lag auf der Route der Radler.

Ein etwa vier Kilometer langes Teilstück müsste dafür ausgebaut werden. Diese Informationen gab es unterwegs an Haltepunkten vom Bürgermeister. Über ein Teilstück des jungen Bahntrassenradwegs Aachen-Jülich ging es nach Schleibach und von dort über Ofden und Zopp zurück zum Startpunkt, wo die Teilnehmer nach der 15-Kilometer-Runde noch gemütlich bei einem Getränk zusammensaßen. (apa)

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