Mitmachzirkus bringt Kitakinder und Flüchtlinge zusammen

zirkus

Hoch hinaus: Auf am Seil machten die Kinder gute Figur. Foto: S. Retzlaff/Familienzentrum Annapark.

Zirkusluft hat doch immer einen ganz besonderen Reiz: Das städtische Familienzentrum Annapark und dessen Förderverein haben mit dem Mitmachzirkus „Regenbogen“ das Gemeinschaftsprojekt „Gemeinsam schaffen wir alles – Part 2“ gestartet. Kinder und Erwachsene hatten erneut die Möglichkeit, als Artisten in der Manege zu stehen. „Gemeinsam schaffen wir alles – Part 1“ gab es vor zwei Jahren am Annpark. Nun gab es einen fünftägigen Nachschlag, der mit zwei Galavorstellungen endete. Das Zirkuszelt stand dabei auf der Rasenfläche zwischen dem Familienzentrum und der Grundschule Annapark und bot 300 Zuschauern Platz. Obwohl es beim Aufstellen des Zeltes auf durchweichtem Boden kräftig schüttete, konnte die Zirkusfamilie Niki und Simone Lagrin den Aufbau meistern. Auch dank der Hilfe von Kindergarteneltern und einiger jugendlicher Flüchtlinge, die mit anpackten. Die Workshops boten dann Einblicke in alle Bereiche des Zirkuslebens. Teilnehmer waren Kindergartenkinder aus dem Annapark, einige Schüler aus der Käthe-Kollwitz-Schule Alsdorf und Flüchtlingskinder aus dem Umfeld. Bei diesem Projekt war es den Initiatoren besonders wichtig, Menschen einander näher zu bringen und Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Bewegungsfreude sowie auch unentdeckte Fähigkeiten zeigen zu können. Unter Anleitung der Zirkusfamilie wurden die Teilnehmer zu Artisten! Sie wuchsen über sich selbst hinaus und waren ganz erstaunt, welche Fähigkeiten sie besitzen.

Nach vier Workshoptagen waren die Kinder in der Lage, eine atemberaubende Galavorstellung auf die Beine zu stellen. Schon bei der Generalprobe spendeten über 250 Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Annapark als Zuschauer begeisterten Applaus. Von einer Menschenpyramide, Tellerdrehen, Drahtseilakrobatik und dem schwebenden Ring bis hin zu Zaubereien und Clowneinlagen, sowie Feuerspucken zeigten die kleinen Artisten voller Stolz ihre erlernten Kunststücke. Das Publikum war begeistert und belohnte die Teilnehmer mit viel Applaus. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln der Städtebauförderung aus dem Verfügungsfonds „Mitwirkung und Beteiligung“ durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Alsdorf. (apa)

Dieser Beitrag wurde unter Buntes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.