Fünfte Stele des „Wegs der Energie“ ist nun enthüllt

Die fünfte Stele des „Wegs der Energie“ am „Sonnenring“-Kreisverkehr gemeinsam enthüllt: Nijaz Ganic (Firma Pixelcowboys), Yvonne White (Firma Vorpeil), Rudolf Bast, Hans-Peter Thelen und Hans Vorpeil für den Verein Pro-Energeticon, Bürgermeister Alfred Sonders und Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter (von links).

Die fünfte Stele des „Wegs der Energie“ am „Sonnenring“-Kreisverkehr gemeinsam enthüllt: Nijaz Ganic (Firma Pixelcowboys), Yvonne White (Firma Vorpeil), Rudolf Bast, Hans-Peter Thelen und Hans Vorpeil für den Verein Pro-Energeticon, Bürgermeister Alfred Sonders und Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter (von links).

Diesmal geht es um die Sonne. Räumlich liegt das nah, sogar in doppeltem Sinne. Denn der jüngste Pylon des „Wegs der Energie“ steht zwischen der „Sonnenring“-Skulptur auf dem Kreisverkehr an der Mündung Herzogenrather Straße/Konrad-Adenauer-Alle und dem Erlebnismuseum Energeticon. Dort spielt neben der Geschichte des Steinkohleabbaus im Revier vor allem die Nutzung regenerativer Energiequellen wie der Solarenergie eine Rolle. Eine Brücke soll diese fünfte Stele bauen und Besucher in die Ausstellung locken.

Jetzt wurde sie enthüllt im Beisein ihrer geistigen Väter vom Pro-Energeticon-Verein: Der Alsdorfer Ehrenbürger Hans Vorpeil, der Ehrenvorsitzende des Alsdorfer Geschichtsvereins, Rudolf Bast, und Hans-Peter Thelen hatten den „Weg der Energie“ auf den Weg gebracht. Dessen Infotafeln führen von der ersten Stele in Höhe der ehemaligen Schachtscheibe des Franzschachtes – auf dem heutigen Annaplatz – bis zum Energeticon. Vorerst, denn angedacht ist es, den „Weg der Energie“ fortzuführen bis hoch auf die Halde Anna (Noppenberg). „Das ist dann auch ein Symbol für die größte Geotransformation im Rheinischen Revier“, wie Harald Richter, Geschäftsführer des Energeticon, beschreibt. Geotransformation ist ein Begriff, den er ersonnen hat und der den Abstand beschreiben soll zwischen dem Abbau der Kohle in gut 900 Metern Tiefe und dem Gestein auf dem höchsten Punkt der Halde bei gut 110 Metern über dem Boden.

Was Bürgermeister Alfred Sonders bei der Vorstellung der fünften Säule – die vierte fehlt bislang und soll nach Fertigstellung des Kultur- und Bildungszentrums auf dessen Außengelände stehen – freute: Sie ist ein Produkt aus Alsdorfer Hand. Die Pixelcowboys haben erneut die Planung und Gestaltung der Säule übernommen, die Firma Logo-Werbetechnik hat sie hergestellt, das Bauunternehmen Frank Vorpeil sorgte für das Fundament und die Firma Elektro Theißen für die Beleuchtung. Zusätzliche Wegweiser zwischen den Pylonen hat die Firma Metallbau Plum installiert. (apa)

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Ein Kommentar zu Fünfte Stele des „Wegs der Energie“ ist nun enthüllt

  1. Fred sagt:

    Ob es die größte „Geotransformation“ im rheinischen Revier ist, sei mal dahingestellt. Für „Normalredner“ verständlicher ist die Tatsache, dass diese Abraumhalde mit rund 110 Metern Höhe über Grund die am höchsten aufgeschüttete Bergehalde des Steinkohlebergbaus in Nordrhein-Westfalen ist. Und damit hat unser Haldenlandschaftspark im ehemaligen Aachener Revier wirklich ein symbolhaftes Alleinstellungsmerkmal.

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