Familienstadt: Mehr als ein Schlagwort

Neue Wohnbaugebiete und eine steigende Geburtenrate zeigen, wie attraktiv Alsdorf für junge Familien geworden ist. Immer mehr Familien finden Ihren Lebensmittelpunkt hier. Es war also genau richtig, einen Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit auf die „Familienstadt Alsdorf“ zu setzen und dabei vor allem einen Bogen zu spannen von den Jüngsten bis zum Wohnen im Alter.

P1040994Dazu gehört, zum Beispiel, der Kita-Nebau in Ofden, wo demnächst statt zwei Gruppen sogar drei Gruppen für rund 60 Kinder zur Verfügung stehen. Von den 60 Kindergartenplätzen sind 18 für eine U3-Betreuung vorgesehen. Betrieben werden wird der Kindergarten vom evangelischen Kindergartenverein. Auch am Standort ändert sich nichts, der neue Kindergarten befindet sich auf einem Teil der Festwiese, direkt neben dem Gelände der jetzigen Kita. Das Städtische Familienzentrum Verbundfamilienzentrum Kellersberg durfte sich außerdem zum 40-jährigen Bestehen über die Einweihung eines Anbaus freuen, der mehr Platz für die Betreuung bietet.

Weitere gute Nachrichten gibt es auch beim Blick auf den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule. Mit einer Umverteilung bei den Elternbeiträgen in der offenen Ganztagsbetreuung der Kinder werden Familien in der unteren Einkommensklasse entlastet. Von der Neuregelung profitieren aber auch Familien mit mehr als einem Kind. Nutzt ein Kind die Offene Ganztagsschule (OGS) und das Geschwisterkind ist noch im Kindergarten, entfällt nun der OGS-Beitrag. Eine Entlastung für die Eltern.

Zu guter schulischen Bildung gehören gute Schulgebäude. Das gewährleisten in Alsdorf weiterhin zahlreiche Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten, wie zum Beispiel die auch 2016 fortgeführte Brandschutzsanierung an der Gesamtschule oder die Sanierung der Sporthalle an der Grundschule Hoengen.

DSC04243Einen Rückschlag gab es mit dem Wasserschaden im Kultur- und Bildungszentrum.Hierdurch konnten das Gymnasium und die Realschule nicht wie geplant in den Sommerferien letzten Jahres umziehen. Rat, Verwaltung und die städtische Gesellschaft für Grund-und Stadtentwicklung tun alles dafür dass die Baustellen zügig fertiggestellt werden können.

Familienpolitik und Stadtplanung ist immer dann gut, wenn die Betroffenen mitentscheiden können. Deshalb sind Jugendliche an der Erstellung eines Jugendförderplans beteiligt worden. Ende April 2016 hat unter dem Namen „Alsdorf #LäuftBeiDir“ ein ergebnisoffener Projekttag stattgefunden, bei dem Jugendliche zu Wort kamen. Zu verschienden Themen wie „Mobilität und Verkehr“ , „Umwelt“ und „Beteiligung und Engagement“ haben sie ihre Ideen und Anregungen eingebracht. Jetzt werden die Ergebnisse und Anregungen danach sortiert, was kurzfristig, mittel- oder langfristig verwirklicht werden kann. Die Jugendlichen werden weiterhin an der Erstellung des Jugendförderplans beteiligt.

Gut auf dem Weg ist Alsdorf auch beim Thema altengerechtes und betreutes Wohnen. Gerade hier ist in den letzten Jahren viel in unserer Stadt passiert. Aktuell entstehen an der Pommernstraße altersgerechte Wohnungen und eine Tagespflegestation. Allerdings werden weitere Angebote geschaffen werden müssen und das auch mit dem Ziel, dass die Älteren unter uns möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, wenn sie das wünschen.

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