Rechte Szene in der Städteregion – Michael Klarmann hält Vortrag in Alsdorf

Der Journalist Michael Klarmann hat rund 18 Jahre lang über die rechte Szene in der Region recherchiert. Auf Einladung der SPD referiert er nun in Alsdorf.

Die rechtsextreme Szene in der Region Aachen gilt seit Jahren als eine der aktivsten in NRW. In den letzten Jahren waren in Stolberg, Aachen und Heinsberg regelmäßig Aufmärsche von Rechtsextremisten zu verzeichnen, zugleich fanden in der Region und dem benachbarten Ausland Konzerte mit rechtsextremen Bands statt. 2012 wurde die Neonazi-Bande „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) verboten. Unter dem Label der Neonazi-Partei „Die Rechte“ und der Gruppe „Syndikat 52“ (S52) hat die Szene unterdessen neue Strukturen aufgebaut.  Parteien wie die NPD, „Pro NRW“ und „Die Republikaner“ (REP) spielen aktuell kaum noch eine Rolle in der Region. Rechts der CDU ist nun die AfD die maßgebliche politische Kraft. Vertreter der rechtspopulistischen Partei sitzen u.a. in Aachen, Düren und Alsdorf im Stadtrat, dabei arbeiten sie zusammen mit einem ehemaligen „Pro NRW“-Funktionär (Aachen) oder wollen (Stand: Ende April 2018) mit einem über die REP in den Rat gewählten Mann eine Ratsgruppe bilden (Alsdorf). Dieses Ereignis nahm die Alsdorfer SPD zum Anlass Herr Klarmann einzuladen.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 16.05.2018 ab 18.30 Uhr in der Grundschule Schaufenberg, Vereinsheim der Senioren, Engelstr. 48 in Alsdorf statt. Nach dem Vortrag gibt es eine offene Diskussionsrunde. Eintritt frei.

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