Schwimmen in Alsdorf auch weiterhin möglich!

Mit großer parteiübergreifender Mehrheit hat sich Alsdorfs Stadtrat für den Neubau des städtischen Schwimmbades ausgesprochen.

Alsdorf ist Familienstadt. Dies macht nicht nur den steigenden Bedarf an Kitaplätzen deutlich. Zu einer attraktiven Stadt, die für groß und klein ansprechend ist, gehört für uns auch ein eigenes Schwimmbad. Es trägt zur Prävention und Daseinsvorsoge bei und gewährleistet, dass Kinder das Schwimmen lernen können. Es stellt aber auch ein Freizeitangebot für jedermann dar.
In den vergangenen Monaten wurde bekannt, dass sich unser derzeitiges Schwimmbad in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet. Von diesem Sachstand konnten wir uns als Ratsvertreter bei einer Begehung vor Ort überzeugen. Daraufhin wurde eine Planung in Auftrag gegeben, die mögliche Handlungsalternativen für den Umgang mit dem Hallenbad beleuchten sollte. In der vergangenen Ratssitzung wurden uns die Ergebnisse der Gemeindeprüfanstalt NRW, im Beisein vieler interessierter Bürger, vor allem der Schwimmvereine, dargestellt. Hierbei wurden fünf mögliche Varianten beleuchtet, die man der untenstehenden Tabelle entnehmen kann.

Für uns als SPD Fraktion waren bei der Betrachtung der fünf Varianten und der Entscheidungsfindung drei Aspekte von besonderer Bedeutung:

– Eine Finanzierbarkeit und Planungssicherheit.

– Die dauerhafte Sicherstellung des Badebetriebes, um neben dem Freizeitangebot jedem Menschen das Schwimmenlernen vor Ort zu ermöglichen.

– Das Schul- und Vereinsschwimmen zu gewährleisten und unseren Vereinen eine Heimat zu bieten.

Auf Grundlage dieser Aspekte haben wir uns daher für die vorgestellte Variante 2 entschieden, da sie die meisten Vorteile mit sich bringt und das geringste Risiko für die Stadt birgt. Hierbei wird ein Generalübernehmer beauftragt an einer anderen Stelle einen „schlüsselfertigen“ Neubau incl. Planung, Vergabe, Ausschreibung und Abrechnung zum Festpreis zu errichten. Diese Variante hat zudem den Vorteil, dass der Schwimmbetrieb für die Phase des Neubaus durch das alte Hallenbad sichergestellt ist, vorausgesetzt das Becken ist weiterhin betriebssicher und es fallen keine kostspieligen Reparaturen an.
Diese Entscheidung wurde mit großer parteiübergreifender Mehrheit getroffen. Einzig die Vertreter der Grünen und der Linken enthielten sich hierbei.

Die Verwaltung ist nun beauftragt, die notwendigen Schritte zur Realisierung einzuleiten. Neben der Finanzierung wird hierbei auch die Standortfrage geklärt.

Variante Beschreibung:

0 – Sanierung mit einer Gebäudenutzungszeit bis zu 5 Jahren
– Investitionen: 5 Millionen Euro
– Nutzungsausfall für die Zeit der Sanierung
– neue Nutzungsdauer: 5 Jahre

1 – Sanierung mit einer Gebäudenutzungszeit bis zu 25 Jahren
– Investitionen: 8,7 Millionen Euro sofort, nach 25 Jahren eine Sanierung i.H.v. 1,2 Millionen Euro, Reinvestition der Heizung nach 15 Jahren i.H.v. 700.000 Euro
– Nutzungsausfall für die Zeit der Sanierung
– neue Nutzungsdauer: 25 Jahre

2 – Neubau durch einen Generalübernehmer an einer anderen Stelle
– Baukosten: 12 Millionen Euro
– Weiterbetrieb des alten Bades ohne Gewähr der Restlaufzeit
– neue Nutzungsdauer: 30 Jahre

3 – Konventioneller Neubau an anderer Stelle
– Baukosten: 16,4 Millionen Euro
– Weiterbetrieb des alten Bades ohne Gewähr der Restlaufzeit
– neue Nutzungsdauer: 30 Jahre

4 – Übergangsbetrieb mit Sicherstellung des Betriebs bis zu 5 Jahren (Variante 0) + nach der Sanierung das Zeitfenster von 5 Jahren zum Planen eines GÜ-Neubaus
– Investitionen: 5 Millionen (Variante 0) + mind. 12 Millionen ohne Baukostensteigerung (Variante 2) = 17 Millionen Euro
– neue Nutzungsdauer: Weiterbetrieb 5 Jahre + Neubau 30 Jahre

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