Rede von Alfred Sonders zur Stadtwahlkonferenz am 09. November 2019

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich bin sehr dankbar, dass Hans-Rainer zu Beginn unserer Stadtwahlkonferenz heute ein paar, nach meiner Überzeugung zentrale Sätze gesagt hat. Dazu gehört, zum Beispiel, der Satz, dass Alsdorf uns am Herzen liegt. Weil das so ist, haben wir in den vergangenen Jahren eine so erfolgreiche Politik für unsere Stadt machen können. Und ich will gerne unterstreichen, warum auch mir unsere Stadt so sehr am Herzen liegt.  

Seit meiner Geburt lebe ich in Alsdorf. Ich habe hier die Grundschule, die Hauptschule und die Aufbaurealschule besucht. Bei der Stadt Alsdorf habe ich meine Ausbildung absolviert und stehe nun seit fast 38 Jahren in den Diensten der Stadt. In der Verwaltung durfte ich alle Entwicklungsstufen bis hin zur Amtsleitung durchlaufen, bevor ich hauptamtlich Geschäftsführer der Freizeitobjekte Gesellschaft Alsdorf wurde, die die Stadthalle und den Tierpark am Alsdorfer Weiher bewirtschaftet.

Rein beruflich betrachtet könnte ich sagen, dass ich mit der Stadt verheiratet bin. Aber das gilt natürlich nur beruflich.

Es gibt einen zweiten Grund, warum mir meine Stadt so am Herzen liegt. Ich bin ein Vereinsmensch.

Es sind unsere Vereine, die unsere Gesellschaft zusammenhalten und die Alsdorf so lebenswert machen. In unseren Vereinen wird Zusammenhalt gelebt. Das ist, gerade in der heutigen Zeit, ein hohes Gut, das wir bewahren müssen.

Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich in Vereinsvorständen aktiv und hatte schon mit 21 Jahren meinen 1. Vereinsvorsitz im Karneval inne, damals bei den Roten Funken in der Broicher Siedlung. Auch heute stehe ich noch 5 Vereinen als Vorsitzender vor. Das tue ich, weil ich nicht nur darüber reden will, wie wichtig die Arbeit und die ehrenamtliche Tätigkeit in unseren über 300 Alsdorfer Vereinen ist. Ich tue das aus Respekt vor den Menschen, die sich in Vereinen zusammenschließen und auch, weil ich ein Beispiel geben möchte für andere, denen unsere Vereine und unsere Stadt am Herzen liegen. Ohne die Vereine liefe in einer Stadt wie der unseren nichts.

Liebe Delegierte, liebe Kandidatinnen und Kandidaten,

Hans-Rainer hat auch darauf hingewiesen, dass ein ehrenamtliches Mandat für den Stadtrat mit Arbeit verbunden und nicht immer leicht ist. Dafür will ich ein Beispiel nennen: Alsdorf ist bei Leibe nicht auf Rosen gebettet und hat aufgrund der schwierigen sozialen Struktur immense Kosten im Sozialbereich zu stemmen, vor allem in der Jugendhilfe mit jährlichen Zuwächsen von 500.000 bis über 1 Million Euro.

Inzwischen legen wir fast jeden 10. Euro aus unserem 120 Millionen Haushalt für Jugendhilfe und Hilfe zur Erziehung aus. Dies ist eine Aufgabe, die nicht nur Alsdorf, sondern viele Gemeinden mit ähnlicher Struktur an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit bringt.

Gleichwohl haben wir in den vergangenen Jahren gekämpft und vieles bewegt, die Alsdorfer Infrastruktur in zahlreichen Bereichen auf Vordermann gebracht. Alle Schulen in Alsdorf sind durchsaniert und bis 2021 auch mit neuester Glasfasertechnik bis in jeden Klassenraum ausgestattet, da die weißen Flecken durch Ergänzungen des gesamten Glasfasernetzes in Alsdorf bis 2021 verschwunden sind. Modernes Lernen und Arbeiten ist in Alsdorf möglich. Wir bieten alle Schulabschlüsse in unserer Stadt an, das gelingt längst nicht mehr allen Städten.

Jahr für Jahr schaffen wir mehr Kindergartenplätze, jetzt durch den Neubau der 6-gruppigen Kindertagesstätte auf dem alten Rot-Weiß Sportplatz mit 120 neuen Plätzen und in Hoengen durch den Neubau der AWO-KiTa mit nunmehr 6 statt bisher 5 Gruppen. Mindestens 10 weitere Gruppen sollen in den nächsten 5 Jahren hinzukommen. Hinzu kommen mehr als 50 Tagesmütter, bei denen die Kleinsten sehr gut aufgehoben sind und runden unser Angebot ab.

Im Offenen Ganztag an unseren Grundschulen sind wir mit 500 Plätzen gestartet, liegen nun bei fast 900 und werden sicher bei über 1000 Plätzen in den nächsten Jahren landen. Hierfür haben wir 4 Millionen Euro im Haushalt der Stadt zum Ausbau des Offenen Ganztages an allen Alsdorfer Grundschulen bereitgestellt.

Alle Alsdorfer Schulen sind saniert worden. Dafür haben wir 80 Millionen Euro in den letzten Jahren in die Hand genommen, eine unvorstellbar große Summe.

Parallel wurden, getreu unserem Sportstättenentwicklungsplan, nicht mehr benötigte Sportanlagen geschlossen und dafür die verbliebenen in einen Top-Zustand versetzt. Bis Ende 2020 befinden sich an allen großen weiterführenden Schulen der Stadt, nach Bau des Kunstrasens für Alemannia Mariadorf, moderne Kampfbahnen Typ C mit Kunstrasenplätzen und Leichtathletiksportanlagen.

Zuletzt wurde am Energeticon die Großanlage für den SC Kellersberg und den 1. FC Alsdorf fertiggestellt, inklusive 2 neuer Vereinsheime. Auch der VfB Alsdorf erhält in Zopp eine neue Rasensportanlage, um hier für den gesamten Ortsteil die soziale Mitte am Sportheim weiterhin aufrecht zu erhalten. Zuletzt bleibt noch die Sportanlage des SV Grün-Weiß Broicher Siedlung, die der Erneuerung bedarf.

Dann sind alle Alsdorfer Sportstätten, alle Schulen und Turnhallen in hervorragendem, saniertem oder neugebautem Zustand. Die aufgegebenen Sportplätze bieten viel Raum für neue Wohnangebote in unserer Stadt.

Mit dem KuBiZ Johannes-Rau gelang zudem die Einrichtung einer Musikschule in der phantastischen Kraftzentrale, die als Veranstaltungsort in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird. Direkt neben der Kraftzentrale entsteht für die Jugendkunstschule „Aber Hallo“ und den dort inkludierten Jugendtreff eine komplett neue Heimat, die mit großzügiger Bundesförderung erstellt werden kann.

Damit ist in den vergangenen Jahren am westlichen Ende des Annaparks ein in der Region beispielloser kleiner Campus entstanden:

  • mit 2 Kindertagesstätten (Rot-Weiß und Anna),
  • der neuen Grundschule Anna,
  • „Aber Hallo“ mit Jugendtreff und Jugendkunstschule,
  • mit Musikschule des Dalton-Gymnasiums und Singschule der städtischen Chöre in der Kraftzentrale,
  • mit Realschule und Gymnasium und
  • mit dem weit über die Region hinaus anerkannten Energeticon als außerschulischem Lernort. Ein in unserer Region einmaliges Ensemble von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, wie es seinesgleichen sucht.

Am Wasserturm neben dem Energeticon könnte nun auch noch unser neues Familienbad entstehen, vielleicht sogar beheizt mit Energie aus unserem Grubenwasser-Thermieprojekt. Das ist eine von mehreren Standortvarianten.

Im Annapark schließen sich auf dem Wohngebiet nun die letzten Baulücken. Im Jahr 2020 steht die endgültige Fertigstellung der Erschließungsstraßen im gesamten Wohngebiet an. Darauf haben die Anwohner seit langem gewartet. Darauf haben wir lange hingearbeitet.

Gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern wollen wir auf Basis unseres öffentlichen Personennahverkehrs (Busse und Bahnen) ein Mobilitätskonzept für die Gesamtstadt entwickeln. Das Mobilitätskonzept soll dazu führen, dass die Alsdorferinnen und Alsdorfer zwischen den Stadtteilen, Nahversorgungszentrum Dreieck und Stadtzentrum Alsdorf-Mitte gut ohne eigenes Auto pendeln können.

Die Euregiobahn und ab 2025 hoffentlich die neue Regio Tram, werden im Takt weniger Minuten das pulsierende Alsdorfer Stadtzentrum mit den anderen Stadtteilen verbinden (die Euregiobahn wird 2021 über Mariagrube in Richtung Hoengen und Siersdorf weitergeführt).

Im Fokus unserer Verkehrsplanungen steht die Absicht, zum einen unserer Stadt mehr Aufenthaltsqualität zu geben durch weniger Lärm und Abgase. Zum anderen geht es uns aber auch darum, einen Verkehrsinfarkt und verstopfte Straßen in unserer Stadt zu vermeiden. Wir wollen ein so gutes öffentliches Angebot bereitstellen, dass immer mehr Menschen innerhalb des Stadtgebietes vom Auto auf Rad, Zug und Bus umsteigen.

Natürlich erreichen wir dieses Gesamtkonzept nicht von heute auf morgen. Aber wir wollen gemeinsam eine Zielvorstellung entwickeln, die in den nächsten Jahren Zug um Zug verwirklicht wird. Wir wollen für alle Menschen gute Transfermöglichkeiten schaffen. Wir wollen sowohl in den Wohnquartieren als auch in der Innenstadt den Parkdruck verringern. So schaffen wir mehr Lebensqualität und leisten einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz.

Zur Senkung der Fahrpreise brauchen wir ein gemeinsames Vorgehen in der StädteRegion Aachen und mehr Förderung von Land und Bund, die ihre Subventionen erhöhen müssen, damit der Ticketpreis sinken kann.

Wichtig ist aber auch die Schaffung neuer Verknüpfungspunkte für Individual- und öffentlichen Personennahverkehr. Und auch dafür haben wir klare Vorstellungen:

Wir brauchen „Park and Ride“ Plätze an Busknoten und Bahnknotenpunkten. Wir brauchen Leihstationen für Fahrräder, Elektroroller und Autos in allen Stadtteilen. Wir brauchen ein gutes und sicheres Radwegenetz, damit die Menschen schnell und sicher zum nächsten ÖPNV-Punkt und von Ort zu Ort kommen können. Dieses weit verzweigte Netz bedarf intensiver Anschubfinanzierung, die in den nächsten Jahren von Bund und Land weitergefördert werden muss. Wir erwarten, dass Bund und Land den Klimawandel ernst nehmen und die Kommunen darin unterstützen, alle Chancen für den Klimaschutz zu nutzen.

Liebe Genossinnen und Genossen,

ihr seht an diesen Beispielen, weitere kommen gleich hinzu, dass wir viel erreicht haben, dass aber auch noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir machen keine halben Sachen, wir engagieren uns mit ganzer Kraft für die Entwicklung unserer Stadt in eine gute Zukunft. Darauf müssen sich die Menschen auch nach dem Wahltermin am 13. September nächstes Jahr verlassen können. Und darauf können sie sich auch verlassen, weil wir zu unserem Wort stehen.

Hans-Rainer hat heute Morgen den Anspruch erhoben, dass die SPD Alsdorf eine Partei des Dialoges bleibt. Und er hat zurecht darauf hingewiesen, dass genau das ein Baustein für unsere kommunalpolitischen Erfolge ist.

Hans-Rainer hat mir aus dem Herzen gesprochen. Denn wir Alsdorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten entscheiden nicht über die Köpfe der Menschen hinweg. Wir nehmen die Menschen bei unseren politischen Entscheidungen mit. Außerdem stelle ich immer wieder fest, dass die Alsdorferinnen und Alsdorfer die besten Experten sind, wenn es darum geht, gemeinsam unsere Stadt zu entwickeln.

In den Stadtteilkonferenzen aus dem Jahr 2019 habe ich zahlreiche Anregungen mitgenommen, und ich freue mich auf weitere Workshops und Veranstaltungen. Derzeit rede ich mit Schülern und Jugendlichen. Die Gesamtheit der Anregungen wird dann in ein neues Gesamtkonzept fließen.

Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit Vereinen, Geschäftsleuten und Unternehmen hat sich in Alsdorf-Mitte schon vieles positiv verändert. Rund um den Annapark ist das neue Alsdorf entstanden, das es nun rund zu machen gilt. Es fehlen nach wie vor Facetten, um alles stimmig zu machen für alle Alsdorferinnen und Alsdorfer.

Wir haben die Chance, in den nächsten Jahren die gesamte Alsdorfer Innenstadt rund zu erneuern und dort, wo sie bauliche Schwächen hat, weitere Wohn-, Freizeit-, Gastronomie- und Einzelhandelsangebote zu schaffen.

Wenn das gelingt, kann Alsdorf es ohne weiteres im Wettbewerb mit jeder Nachbarstadt aufnehmen und hat gegenüber allen anderen Städten ein riesengroßes Pfund zu bieten: Das ist unser Freizeit- und Grünflächenangebot. Keine Stadt in der Nachbarschaft hat wie wir einen Annapark mit 100.000 m² Fläche in der Stadtmitte, angrenzende Bergehalden und ein wunderbares Broichbachtal zu bieten, das sich von Ost nach West durch die gesamte Stadt zieht. Daneben noch den Burgpark und den Glückauf Park am Übacher Weg.

In 5 Minuten ist man vom Bahnhof aus in unserem tollen Tierpark am Alsdorfer Weiher, im Energeticon, im Hallenbad, im Cinetower, im Event Bowlingcenter, im Sportforum oder in der Stadthalle – und natürlich in Einzelhandel und Gastronomie rund um die Mitte.

Eine solche Vielzahl an top Freizeitanbietern auf so engem Raum hat niemand zu bieten. Alleine in diesen Einrichtungen zählt die Stadt über 800.000 Besucher jährlich. Und diese Besucher würden sicherlich gerne auch in der benachbarten Innenstadt bummeln, etwas einkaufen oder essen und trinken, wenn das Angebot rundum stimmt. Auch könnten wir aus vielen Tagesgästen sicherlich mal Mehrtagesgäste machen, wenn das Übernachtungsangebot stimmt.

Deshalb brauchen wir, nicht zuletzt um unsere Tagungs- und Eventsäle in der Stadthalle, im Energeticon und im KuBiZ auszulasten, ein attraktives Hotelangebot. Experten-Gutachten weisen einen Bedarf für mindestens 150 hochwertige Zimmer aus. Interesse von Betreibern und Investoren ist vorhanden.

Dies ist keineswegs eine Konkurrenz für das vorhandene Hotel- und Beherbergungsangebot, sondern wird im Gegenteil dazu führen, dass noch mehr Nachfrage auch für die übrigen Anbieter generiert wird. Und unsere Stadtevents vom Duathlon bis zum Weihnachtsmarkt sorgen für zusätzliche Auslastung. Für die Freizeitanbieter, Gastronomie und für den Einzelhandel bedeutet jeder Gast auch mehr Umsatz.

Nicht zuletzt warten auch die Alsdorfer Firmen auf ein umfassendes Beherbergungsangebot im 3 – 4 Sternesegment, um Partner und Auftragnehmer der Unternehmen unterzubringen.

Alsdorf hat es geschafft, ein leuchtendes Beispiel für gelungenen und weitsichtigen Strukturwandel zu werden. Wir haben inzwischen einen gesunden Mix an Unternehmen in unseren Businessparks angesiedelt, mit mehr Arbeitsplätzen, als durch den Bergbau verloren gegangen sind.

Daran wollen wir weiterarbeiten und gemeinsam mit Aldenhoven den Businesspark Hoengen interkommunal ausbauen. Zusammen mit Baesweiler und Linnich bieten wir ein Gesamtkonzept mit dem Aldenhoven-Testing-Center am alten Kraftwerk Siersdorf. Für die Mobilitäts-Industrie wäre das ein interkommunales Top-Angebot rund um autonomes Fahren und Antriebe der Zukunft. Schon jetzt hat Alsdorf hier in diesem Segment weit über 1.500 Arbeitsplätze in zahlreichen Unternehmen angesiedelt. Inzwischen ist die FEV mit fast 900 Arbeitsplätzen unser größter Arbeitgeber.

Diesen zunehmend bei uns arbeitenden Menschen wollen wir auch attraktive Wohnmöglichkeiten bieten.

Entlang der Euregiobahn-Trasse haben wir die Voraussetzungen für attraktives Wohneigentum geschaffen. In Busch entstehen gerade 56 Reihenhäuser für junge Familien, und an der Eisenbahnstraße kann noch ein großes Wohngebiet für Senioren und für junge Familien entstehen, ebenso ein Nahversorgungsangebot. In Kellersberg kann das Areal des Sportplatzes an der Husemannstraße für ein neues Wohnquartier mit Pflegeeinrichtungen und altersgerechtem Wohnraum sowie mit einer neuen Versammlungsstätte für die Kellersberger Vereine entwickelt werden, und das ganz in der Nähe des Euregiobahnhaltepunktes.

In Blumenrath ist innerhalb von 2 Jahren an der Euregiobahn ein komplett neues Wohngebiet mit über 200 Wohneinheiten entstanden. Der alte Hertha-Sportplatz dort steht nun ebenfalls zur Entwicklung an und ist nicht weit vom Gleis entfernt.

Hier in Ofden entsteht an der früheren Realschule ein barrierefreies Wohnprojekt für exklusives Wohnen in über 150 Apartments. Am alten Gymnasiumstandort werden 60 neue schmucke Häuser auf teils großen Grundstücken entstehen.

An der Feldstraße in Hoengen entstand in Ortsrandlage ein komplett neues Wohngebiet mit freistehenden Wohnhäusern und betreutem Wohnen in mehreren Mehrfamilienhäusern. Auch hier wird bald die Euregiobahn einen Haltepunkt erhalten.

Die Feldstraße, Falterstraße und Michael-Büttgen-Straße werden nun neu und erstmals vernünftig ausgebaut, ein Gewinn für den gesamten Ortsteil. Die ehemaligen Sportplätze Rot-Weiß Alsdorf, Hertha Mariadorf, JSV Alsdorf und SC Kellersberg machen Platz für neue attraktive Wohnstandorte.

Darüber hinaus entstanden zahlreiche größere barrierefreie Mehrfamilienhausprojekte in der ganzen Stadt, davon allein 70 Wohnungen im sozialen Wohnungsbau.

Unser Masterplan Generationenwohnen brachte über 800 barrierefreie Wohneinheiten in den vergangenen Jahren. Insgesamt trägt diese Wohnbauaktivität nicht nur zum Anstieg der Einwohnerzahl, sondern auch zur Stabilisierung der Finanzstruktur der Stadt bei – und nicht zuletzt zu einem Gewinn für die Kaufkraft zugunsten von Einzelhandel, Gastronomie und Freizeitangeboten.

Alsdorf ist attraktiv geworden für Menschen aus der gesamten StädteRegion. In den nächsten Jahren gilt unser Augenmerk daher auch der Anpassung unserer Infrastruktur an die sich verändernde Einwohnerstruktur (KiTa, Schule, Handel, Gastronomie und Freizeitangebote). Wir wollen hierfür auch die noch freien Flächen in der Innenstadt nutzen, um die Mitte so stark und attraktiv zu machen, dass alle Alsdorferinnen und Alsdorfer, Nachbarn und Besucher sich hier wohl fühlen.

Alsdorf bleibt stark durch wirtschaftliche Kraft und soziale Balance. Und das, was wir als Kommune zum Klimaschutz beitragen können, das leisten wir weiterhin mit großem Engagement, zum Beispiel mit dem Einsatz erneuerbarer Energien, durch sparsamen Umgang mit Energie, mit einem modernen Mobilitätskonzept, das Klimaschutz und Mobilität gleichermaßen im Blick behält.

Liebe Genossinnen und Genossen,

wir haben mit den Bürgerinnen und Bürgern Ziele entwickelt. An diesen Zielen für die Entwicklung Alsdorfs halte ich gemeinsam mit euch, mit der SPD-Alsdorf, mit unserer Fraktion im Stadtrat fest. Und ich weiß, dass ich mich dabei auf Euch alle verlassen kann. Unsere große Geschlossenheit, unser vertrauensvoller Umgang miteinander sind das Pfund, mit dem wir politisch überzeugen und erfolgreich bleiben können.

Und ganz nebenbei bemerkt: Kontinuität und Zuverlässigkeit sind zugleich die wichtigsten Faktoren, die gute Investoren brauchen, um in Alsdorf Geld zu investieren.

Wenn ich mich heute erneut bewerbe, um als euer Bürgermeisterkandidat für die SPD Alsdorf und mit euch, mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat gemeinsam ins Rennen zu gehen, dann tue ich das mit großer Freude.

Ich tue das aber genauso voller Zuversicht darauf, dass wir uns im bevorstehenden Kommunalwahlkampf nächstes Jahr mit hundertprozentigem Einsatz engagieren werden. Wir werden um jede einzelne Stimme kämpfen. Das müssen wir im Interesse unserer Stadt tun und dafür, dass Alsdorf sich weiterhin geordnet und sicher entwickeln kann.

Gute Entwicklung braucht Stabilität. Alsdorf braucht stabile politische Verhältnisse. Was Alsdorf überhaupt nicht gebrauchen kann, sind thüringische Verhältnisse. Es ist ein Glück, dass die Alsdorferinnen und Alsdorfer in den vergangenen Jahren darauf immer sehr genau geachtet haben.

Deshalb werde ich auch dieses Mal für eine hohe Wahlbeteiligung kämpfen. Deshalb werde ich darauf hinweisen, dass ein Bürgermeister nur dann gute Arbeit leisten kann, wenn er im Stadtrat eine stabile Mehrheit hinter sich hat, auf die er sich verlassen kann.

Auf euch kann ich mich verlassen. Und ihr, liebe Genossinnen und Genossen könnt euch auf mich verlassen. Gemeinsam haben wir Alsdorf unter sehr schwierigen Bedingungen auf einen guten Kurs gebracht. Das will ich mit Euch gemeinsam fortführen. Deshalb bitte ich erneut um Euer Vertrauen für eine weitere Kandidatur als Bürgermeister. Und ich bedanke mich herzlich bei allen, die bereit sind, sich für Alsdorf zu engagieren und sich heute auf der Stadtwahlkonferenz für eine Kandidatur zum Stadtrat bewerben.

Glück auf!

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