Am sonnigen Wochenende die Seele baumeln lassen

Das Wochenende soll ja wettermäßig wieder ganz schön werden. Da lohnt es sich doch, unsere Heimatstadt wieder mal mit allen Sinnen zu erleben. Zum Beispiel bei einem Spaziergang von den Angelteichen unterhalb der Broicher Siedlung in Richtung Broicher Weiher. Ein wunderschön stimmungsvoller Weg. Oder, wie wär’s mit einem Spaziergang durch den Anna-Park? Sich dabei etwas Zeit nehmen und mal daran erinnern, wie das hier früher ausgesehen hat, mit Kokerei, Grubenbahnhof. Und dann die Gedanken in die Zukunft schweifen lassen und sich ausmalen, wie es hier wohl im Jahr 2020 aussehen wird. Von hier ist es nicht mehr weit zum Burgpark, wo zur Zeit die alte Remise umgebaut wird zum Bürgerhaus. Direkt neben dem Burgpark, an der Mariensäule, hat der rührige Geschichtsverein markiert, wie der Grundriss der alten Kirche einmal aussah. Klar, ein Abstecher in den Biergarten des Cinetower ist auch nicht zu verachten; unterm Sonnenschirm sitzen, ein leckeres Weizen trinken – alkoholfrei natürlich, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Ein Eisbecher in der City: Himmlisch. Tja, Alsdorf kann richtig gut tun. Hier laden viele schöne Ecken und Gelegenheiten dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Wie, bitte? Den Tierpark haben wir vergessen, aufzuzählen. Nein, den haben wir doch nicht vergessen. Dieses Prachtstück kennt doch jeder.

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16 Kommentare zu Am sonnigen Wochenende die Seele baumeln lassen

  1. Peter S. sagt:

    Tierpark – den Saustall betrete ich nie wieder, habe mir die Schuhe durch den ganzen Vogelkot auf den Wegen versaut. Als ich hier den Bediensteten Bescheid gegeben habe sagten die nur „Selbst Schuld wenn man nicht aufpasst“. Wie soll ich denn den Park genießen, wenn ich nur auf den Weg schauen muss? Ich solle mich beim Bürgermeister beschweren, der sei der Chef hieß es dann lapidar. Danke, dann gehe ich lieber woanders spazieren, wo es sauberer ist. Andererseits frage ich mich, warum in den angeblich so tollen park angeblich so viel Geld gepumpt wird. Sehen tut man hier nicht allzu viel von auch im Gegensatz zu früher nicht. Unrat an allen Ecken. Leider

  2. Fred Wisten sagt:

    @peter s.: Ja, es gibt Tage, da haben die Gänse wirklich viel „hinterlegt“. Sollen wir sie deshalb abschiessen? Heute morgen war ich im Tierpark. Alle Wege sauber. Lieber Herr S., lassen Sie mal die Kirche im Dorf. Mir ist es auch völlig unverständlich, warum Sie schreiben es habe sich im Vergleich zu früher hier nichts verändert. Das stimmt nun wirklich nicht. Ich hoffe doch sehr, dass Sie Ihre Zeilen aus der ersten Verärgerung über den Vogelkot geschrieben haben. Und das Sie ansonsten ein vernünftiger und ehrlicher Mensch sind. Recht gebe ich Ihnen allerdings, was den Kommentar eines im Tierpark Beschäftigten betrifft. Der war wohl offensichtlich etwas überfordert.

  3. Sandra sagt:

    „Unrat an allen Ecken. Leider“ schreibt Peter S. Tja, im Tierpark gibt es nicht nur Gänse, die auf die Wege kacken sondern auch Schweine, die ihren Müll wegwerfen. Aber das Problem kann kein Bürgermeister lösen, da muss sich was in einigen Köpfen tun. Und übrigens: Die „Bediensteten“ im Tierpark, das sind doch diejenigen, die alles wegmachen müssen.

  4. Peter S. sagt:

    @Fred Wisten
    Wo schreibe ich, dass sich nichts verändert hat … schlimm, wie einem das Wort im Mund rumgedreht wird.
    Und es geht mir auch nicht allgemein um den Müll, der auch immer noch überall rumliegt – natürlich in der Innenstadt nicht, weil dort ja mehr leute der Stadt rumlaufen, um alles sauber zu machen.
    Aber ich könnte immer wieder brechen, wenn ich in der Zeitung lese, wie toll es im Tierpark am Weiher ist und wie sauber die Stadt ist und wie toll usw.
    Wenn man aber wie ich, sehr viel zu Fuß in allen möglichen Bereichen in Alsdorf unterwegs ist, sieht jeden Tag schon seit Jahren, was überall los ist. In der Peripherie der Stadt hat sich nichts getan, im Gegenteil meine ich sogar, dass die Kräfte die in der Innenstadt benutzt werden dort nun fehlen.
    Wobei ich mich auch immer wieder frage, warum es in Alsdorf nicht wie in anderen Städten möglich ist, 1-Euro-Kräfte einzusetzen – immer wenn ich mal danach gefragt habe, kamen nur seltsame Ausreden.

  5. Sandra sagt:

    @ Peter S. @ Fred Wisten: Also, ich habe das auch so verstanden wie Herr Wisten. Peter S. hatte geschrieben: „Andererseits frage ich mich, warum in den angeblich so tollen park angeblich so viel Geld gepumpt wird. Sehen tut man hier nicht allzu viel von auch im Gegensatz zu früher nicht.“ Na, ja. manchmal macht ja auch der Ton die Musik. Hoffentlich habe ich jetzt niemandem das Wort im Mund rumgedreht 🙂

  6. Peter S. sagt:

    „Sehen tut man hier nicht allzu viel von auch im Gegensatz zu früher nicht.“
    ist doch was anderes als
    „warum Sie schreiben es habe sich im Vergleich zu früher hier nichts verändert“

    „nicht allzu viel“ ist zumindest ein wenig verändert
    „nichts verändert“ ist eben nichts verändert

    alle Klarheiten beseitigt?
    schon klar, dass man Leute, die was genauer hinschauen und den Mund aufmachen, diskreditieren möchte

    ich hoffe, dass dies auch noch andere mitbekommen, was hier abgeht – pfui

  7. Axel W. sagt:

    Herr Peter S.: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück! Und was ist eigentlich „pfui“ daran, dass Alsdorfblog ihre kommentare veröffentlicht? Obwohl sie falsche Behauptungen in die Welt setzen, z.B. die mit den 1 Euro-Jobs.

  8. Karl-Heinz sagt:

    Wer seine Meinung schreibt, Peter S., der sollte auch die Meinung anderer Blogger respektieren. Darauf mit „pfui“ zu reagieren, fällt auf dich selbst zurück. Was soll das?

  9. Basti sagt:

    Hey, Kalle, du findest das doch auch interessant, wenn hier ab und zu mal einer ausflippt. Undnicht vergessen: donnerstag wieder netzwerk im tower.

  10. Peter S. sagt:

    @Axel
    Wo werden denn 1-Euro-Jobber eingesetzt?
    Ich habe in den vielen Jahren, wo ich unterwegs bin, noch nie jemanden gesehen, der innerhalb der Stadt mit einem Besen, Rechen, Schaufel usw. ausgerüstet ist, etwas für die Sauberkeit in der Stadt zu tun!
    Da ich auch viel in Eschweiler und Stolberg unterwegs bin, sehe ich dort immer wieder „Trupps“ kehren usw. – in Alsdorf nie.
    Kann ja sein, dass diese Leute hier nur Nachts eingesetzt werden, um dem Datenschutz genüge zu tun 😉

  11. Peter S. sagt:

    hört hört!
    So hab ich mir das wieder gedacht lieber Axel
    Ich respektiere die Meinung, solange keine Unwahrheiten geschrieben werden.
    Wo habe ich „pfui“ zu etwas geschrieben, wo jemand die Wahrheit geschrieben hat?
    Sie schreiben wieder was aus dem Zusammenhang.
    naja wieder mal typisch

    … bin mal gespannt, was nun wieder für Unsinn kommt

  12. Peter S. sagt:

    @Axel
    Ich hätte nun wenigstens eine Antwort von Dir erwartet auf die Frage mit den Ein-Euro-Jobbern, da Du das mit solcher Inbrunst behauptet hast, dass man es doch glatt geglaubt hätte, wenn man sich nicht ein wenig besser auskennen würde. Also lieber Axel, wenn man keine Ahnung hat …

  13. Axel W. sagt:

    Herr Peter S. , Sie sind gewiss ein intelligenter Mensch, aber wir beide sind nicht gemeinsam zur Schule gegangenen und wir stehen auch nicht in einem verwandtschaftlichen Verhältnissen zueinander. Also: Duzen Sie mich nicht.

    2. Da Sie ein intelligenter Mensch sind, müsste ich eigentlich voraussetzen können, dass Sie wissen, worüber Sie reden. Sie sprechen die „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“ an, im Volksmund 1-Euro-Job genannt. Sie behaupten, andere Städte würden diese Möglichkeit nutzen, in Alsdorf aber werde sie nicht genutzt. Das ist schlicht und ergreifend falsch. Erkundigen Sie sich doch einfach mal, bevor Sie eine Behauptung in die Welt setzen, die Sie nicht belegen können. Ich weiß nicht, auf welchem Gebiet Sie sich „ein wenig besser auskennen“, wie Sie oben behaupten. In diesem Punkt jedenfalls führt auch diese Behauptung von Ihnen in die Irre. Da Sie aber intelligent sind, wissen Sie bestimmt, dass die Bundespolitk als Ziel der Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt genannt hat. Und Ihnen sage ich ja nichts Neues – Sie sind ja immerhin einer von denen die „sich ein wenig besser auskennen“ – wenn ich daran erinnere, dass die Maßnahmen nicht nur umstritten sind, weil die Erreichung dieses Zieles bezweifelt wird. Als „sich ein wenig besser Auskennender“ ist Ihnen ja auch bewusst, dass öffentliche Auftraggeber bei solchen Beschäftigungsmaßnahmen darauf zu achten haben, dass dadurch nicht Arbeitsplätze im ersten Arbeitsmarkt verloren gehen. Weil z.B. keine Aufträge mehr an z.B. Handwerksbetriebe vergeben werden. Kann es sein, dass Sie da etwas durcheinanderwerfen, intellektuell meine ich?

    In meinen Betrieb sind mir immer wieder Menschen begegnet, die meinten, Sie seien schlau. Die Schlauen waren aber nicht persé die Konstruktiven. Oft wollen diejenigen, die von sich sagen, dass sie besser sind als andere, von eigenen Defiziten ablenken. Aber Sie sind ja ein intelligenter Mensch, Herr Peter S. Sie haben nur ein Problem damit, ihre Behauptungen auch zu belegen. Ich wünsche Ihnen trotzdem einen schönen Abend.

  14. Peter S. sagt:

    Lieber „Herr“ Axel,
    Sie scheinen ja ein sehr intelligenter Mensch zu sein, denn Sie behaupten auch einfach Dinge, die Sie nicht beweisen können – wie soll ich etwas beweisen, was es nicht gibt?
    Den ganzen Salomon, den Sie da schreiben ist nur ein aus Wut hervorgekrochener Buchstabenwirrwarr, der nichts zur Sache sagt.
    Fakt ist, dass andere Städte der Städtregion sog. Ein-Euro-Jobber für die Sauberkeit in den Städten einsetzen.
    Fakt ist, dass Alsdorf sog. Ein-Euro-Jobber für die Sauberkeit nicht einsetzt.
    Fakt ist, dass es in Alsdorf viele Bereiche gibt, die durch solche Maßnahmen sauber gehalten werden können.
    Fakt ist, dass hier sicherlich nie irgendwelche „Handwerksbetriebe“ eingesetzt werden, um dies zu bewerkstelligen.
    Fakt ist, dass diese Arbeit eine gemeinnützige Arbeit ist – Voraussetzung für die sog. Ein-Euro-Jobs – und dass hierdurch keine anderweitige Arbeitskraft eingespart wird – Voraussetzung für die sog. Ein-Euro-Jobs.
    Ich könnte nun noch etwas zu dem Satz der schlauen aber nicht konstruktiven Leute sagen, aber dies erspare ich mir doch.
    Fakt ist aber auch, dass Sie hier zwar die Bundesregierung angreifen, doch die damalige SDP-Grüne-Regierung die Ein-Euro-Jovs eingeführt haben und die Städte, die meisten dieser Leute im öffentlichen Bereich einsetzen, SPD-geführte Städte sind.
    Warum Sie sich nun so heftig persönlich angegeriffen fühlen, mag sein, dass ich da einen wunden Punkt getroffen habe, der in Ihrer Persönlichkeit schwelt – oder einfach nur, weil ich Recht habe und Sie keine Argumente habe, dies zu entkräften.
    Schönes Wochenende

    P.S.
    Sie sollten „Ihrem Bürgermeister“ noch sagen, dass er das Wappen der Stadt Alsdorf bei Fototerminen doch richtig in die Kamera halten soll … naja kann passieren, sollte aber nicht 😉

  15. spdadmin sagt:

    Wir haben mal in der Stadtverwaltung nachgefragt. Demnach gab es in Alsdorf immer über 100 Ein-Eurojobstellen, allein im Tierpark zehn. Viele dieser Beschäftigungsverhältnisse seien auch genutzt worden, um die Stadt im Zentrum und anderswo sauber zu halten. Heute, so die Auskunft, fehlen solche Kräfte überall, weil die Bundesarbeitsministerin alle Ein-Eurojobstellen radikal streiche, aber gleichzeitig die von von ihr präferierte Bürgerarbeit nicht funktioniere, u.a. deshalb, weil sie mit einem immensen bürokratischen Aufwand verbunden sei. Bürgermeister Alfred Sonders, den wir ebenfalls befragt haben, kommentiert dies mit folgenden Worten: „Einerseits werden Langzeitarbeitslose alleingelassen und nicht mehr an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt, andererseits wird durch die Bürgerarbeit nichts erreicht, weil die Huerden so hoch liegen, dass man keine geeigneten Bewerber bekommt.“ Gewerkschaften und Handwerksverbände würden die Bürgerarbeit oft als Konkurrenz ansehen. Die Kommunen wiederum seien in den letzten Jahren zunehmend mit sozialen Aufgaben belastet worden, so dass andere wichtige Aufgaben kaum noch oder gar nicht mehr finanziert werden können. Zum 1. Januar 2011, so teilte uns die Stadtverwaltung mit, sollten allein in Alsdorf 20 Bürgerarbeiter beginnen; aufgrund der oben beschriebenen Probleme konnte bis heute keine Stelle besetzt werden.

    Wir fügen hinzu: Auch an diesem Beispiel wird deutlich, welche Auswirkungen Bundes- und Landespolitik auf Kommunen haben können. Es ist höchste Zeit, dass zum Beispiel der Bund sich sehr viel stärker an den Sozialkosten beteiligt, als das bisher der Fall ist. Wenn kommunale Selbstverantwortung nicht nur auf dem Papier stehen soll, müssen Bund und Land die Kommunen finanziell entlasten und stärken. Vor allem muss das Konnexitätsprinzip gelten: Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Im Klartext: Wenn Bundes- und Landesgesetzgeber etwas beschließen, was Geld kostet und die Kommunen betrifft, dann muss der Aufgabe auch das Geld folgen. Ein Letztes: Das Beispiel Ein-Euro-Jobs bzw. Bürgerarbeit zeigt, dass mehr auf diejenigen gehört werden sollte, die so etwas vor Ort organisieren und deshalb am besten wissen, was funktioniert und was nicht. Was am grünen Tisch erdacht wird, funktioniert meistens in der Praxis nicht.

    Ein Allerletztes, Herr Peter S.: Ja, wir haben das Foto mit der Wappenfahne im Supersonntag gefunden. Dann richten wir unserem Bürgermeister doch mal einen Gruß von Ihnen aus. Und gehen davon aus, dass er ihren freundlichen Rat beherzigt.

  16. Peter S. sagt:

    Danke für die sehr umfangreichen klärenden Worte, doch ist damit noch immer nicht die Frage beantwortet, warum in anderen Städten dieser Personenkreis für gemeinnützige Tätigkeit in Anspruch genommen wird und in Alsdorf nicht. Wenn es nur an der Bürokratie hängt, sollte man doch im Rathaus damit keine Probleme haben – oder es kümmert sich eben niemand drum, wäre die Schlussfolgerung.
    Welche Hürden für geeignete Bewerber hat man, wenn man einen Besen oder eine Harke in die Hand nehmen muss?
    Nochmals – in anderen Städten geht das!

    Die Fahne mit dem Wappen hatte ich auch im SuperSonntag gesehen, doch ist auch auf der Homepage der Stadt Alsdorf dies zu sehen und in anderen Zeitungen (AN/AZ) – wobei auf der Homepage ein Fotoaustausch doch schnell bewerkstelligt wäre – oder?
    Samstag bei meinem Kommentar hätte ich die im SuperSonntag ja auch nicht sehen können 😉

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