Der Platz der 1000 Seen und die Glascontainer

Die Älteren von uns werden sich noch an die Zeiten erinnern, als zu Kullzeiten die Straßenbahn zwischen Eschweiler und Alsdorf fuhr und auf dem alten Denkmalplatz
Endstation hatte. Der Platz war mit schwarzer Asche befüllt, und nach Regenfällen sammelten sich dort regelmäßig die Pfützen. Die Alsdorfer, die sich zwischen den Pfützen ihren Weg suchten, nannten den Denkmalplatz deshalb den „Platz der tausend Seen“. Eine touristische Attraktion wurde der Denkmalplatz deshalb nicht. Aber vielleicht war er das Vorläufermodell für ein ähnliches Ärgerniss an anderer Stelle.

Bis vor kurzem war der Glascontainer-Standort Oidtweiler Weg/Henry-Dunant-Straße ein unerfreuliches Gesprächsthema. Das Bild oben zeigt, wie es dort nach Regenfällen aussah. Da musste das Umweltbewusstsein schön übergroß ausgeprägt sein, wollte man bei bei solchen Zuständen dort Altglas entsorgen. Der SPD-Ortsverein Alsdorf-Mitte hakte immer wieder bei der Veraltung nach. „Wann gibt es dort eine akzeptable Lösung?“

Es wurde Asche aufgetragen durch ein Bauunternehmen, das dort Gerätschaften während laufender Baumaßnahmen lagerte. Leider zu wenig Asche, denn nach dem nächsten Regen „erfreute“ dort erneut eine Seenplatte. Es wurden Alternativstandorte von der Verwaltung vorgeschlagen, die aber nach Überzeugung der Bewohner nicht günstig waren.

Schließlich bat der SPD-Ortsverein den Bürgermeister um Abhilfe. Der besprach sich mit seinen Fachleuten. Das Ergebnis zeigt das Foto unten. Jetzt führt ein asphaltierter Weg hin zu den Glascontainern. Jetzt kommen  die umweltbewussten Anwohner wieder trockenen Fusses zu ihren Containern und zurück. Bleibt die Frage: Wo ist denn jetzt der Zusammenhang zwischen der ehemaligen Seenplatte, also dem Containerstandort Oidtweiler Weg/Henry-Dunant-Straße und dem ehemaligen Platz der tausend Seen, also dem Denkmalplatz? Ganz einfach: Beide haben sich positiv entwickelt.

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13 Kommentare zu Der Platz der 1000 Seen und die Glascontainer

  1. Renate Sieben sagt:

    Es ist schon interessant, wofür die SPD sich einsetzt, denn diese „Straße“ die man gebaut hat, um an die Glascontainer zu kommen, kostet bestimmt einiges an Euros. Wäre hier nicht ein etwas näherer Standort besser gewesen, dann wäre die „Straße“ nicht so lang geworden oder hätte man nicht einfach guten Schotter dorthin verbracht? Anderswo sind Löcher in den Straßen ohne Ende und die werden nicht geflickt. Schon komisch.

  2. Hans Belten sagt:

    Tolle Idee, Frau Renate Sieben. Die Anwohner dürfen sich dann ja über das Gescheppere freuen, wenn Sie ihre Flaschen entsorgen. Es ist schon interessant, auf was für Ideen sie so kommen. Fragen Sie doch mal die SPD ob die nicht die Container direkt vor ihre Haustür stellen können. Dann brauchen sie nicht über eine so lange „Straße“ zu laufen.

  3. Renate Sieben sagt:

    Ich kann Ihren Kommentar leider nicht folgen, denn was hat die Entsorgung der Flaschen mit dem Weg zu tun? Und ich habe mich nicht über die „lange Straße“ echauffiert wegen der länge der Strecke, sondern wegen den Kosten.
    Nochmals: wenn man hier keine so lange Teerstrecke mit sicherlich entsprechendem Unterbau hergestellt hätte, hätte es sicherlich Alternativen gegeben, die wesentlich günstiger gewesen wären und dem Zweck sicherlich auch gedient hätte.
    „Betriebswirtschaftliches Denken“ muss auch in Verwaltungen langsam einmal einziehen – dies wird in den Ausbildungen mal so nebenbei gesagt schon seit fast 15 Jahren den Azubis beigebracht.
    Warum schafft es z.B. Herzogenrath gegenüber Alsdorf den Haushalt so gut darzustellen – weil man dort das Kosten-Nutzen-Prinzip deutlich spürt.
    In Alsdorf wird – wenn einmal etwas getan wird – mit der Keule geschwungen und Geld unnütz verpulvert.
    Nebenbei gibt es Schotter und Schotter – deshalb habe ich von „gutem Schotter“ gesprochen.

  4. Josefine sagt:

    Liebe Renate Sieben: Wissen Sie eigentlich, was Sie schreiben?

    Originalzitat Sieben Nr. 1: “ Wäre hier nicht ein etwas näherer Standort besser gewesen, dann wäre die “Straße” nicht so lang geworden.“

    Originalzitat Sieben Nr. 2: „Und ich habe mich nicht über die “lange Straße” echauffiert wegen der länge der Strecke, sondern wegen den Kosten.“

    Es ist ja ok, wenn Sie eine andere Meinung haben als Andere. Was gilt denn jetzt? Zu welcher ihrer beiden Aussagen stehen Sie denn nun? Wahrscheinlich haben sie den Widerspruch noch nicht einmal gemerkt, in den sie sich hier verwickeln. Peinlich!!

  5. Renate Sieben sagt:

    Wer lesen kann, ist wie immer klar im Vorteil – man muss aber auch alles lesen!

    Liebe Frau Josefine,
    man muss nicht einzelne Sätze oder Satzteile aus dem Zusammenhang reißen.
    Es geht nicht um die Länge der Straße im Sinne von „lange Laufen“, wie Herr Belten mir schon vorgeworfen hat.
    Deshalb die Erklärung später – es geht um die Länge der Straße im Sinne der Kosten, die bei einer solch „langen Straße“ anfallen.
    Die Länge der Straße hängt nun einmal unmittelbar mit den Kosten zusammen, denn 20 Meter Straße kosten „ungefähr“ doppelt so viel , wie 10 Meter Straße, wobei nun wieder Spitzfindige sagen werden, dass hier die Fixkosten bei 10 oder 20 Meter gleich sind – deshalb auch „ungefähr“.
    Es ist peinlich, liebe Frau „Josefine“, dass Sie den Unterschied nicht kennen und sich hier über mich aufregen und den ganzen Zusammenhang nicht veranden haben – sorry, dass ich so persönlich werden musste, aber wenn Sie das dürfen, darf ich das auch.

  6. Hans Belten sagt:

    Aha, dann hate ich ja recht mit meiner Annahme, dass es Renate Sieben egal ist, ob die Anwohner durch das Gescheppere gestört werden oder nicht. Danke für die Bestätigung, gnädige Frau.

  7. Christoph Nießen sagt:

    Auweija! Jetzt ist unsere arme Renate auf der langen „Straße“ zum Glascontainer aber ganz schön ins stolpern geraten.

  8. Renate Sieben sagt:

    Herr Belten,
    wie kommen Sie darauf?
    Haben Sie mich wieder nicht verstanden?
    Wir bekommen das schon hin, denke ich – habe viel Zeit 😉

  9. Renate Sieben sagt:

    Ach Herr Nießen,
    ich denke, dass Sie schon öfters ins Straucheln geraten sind in Ihrem Leben, als ich.
    Außerdem was soll diese unqualifizierte Äußerung, die nichts mit der Sache zu tun hat und auch keinen sachlichen Grund hat sowie auch noch völlig aus der Luft gegriffen ist.
    Naja wenn man sonst nichts zu sagen hat 😉

  10. Josefine sagt:

    Ach, Renate Sieben,
    wer so viel erklären muss wie Sie, ist sich seiner Sache offenbar selbst nicht sicher. Ich weiß, Sie werden jetzt wieder antworten, dass keiner Sie versteht, oder Sie fragen wieder, was diese unqualifizierte Äußerung soll oder dass Sie meinem Kommentar nicht folgen können und so weiter und so weiter…..

  11. Achim Schneider sagt:

    Liebe Frau Sieben, Sie sind ja offenbar eine richtige „Tiefbauexpertin“.

  12. Renate Sieben sagt:

    @Josefine
    Wer so viel erklären muss, wie ich, hat Gesprächspartner, die es nötig haben, einfach Dinge zu erklären. Aber vielleicht möchte man ja auch nichts verstehen,weil die Kritik berechtigt ist und man hier nur verunsichern möchte – was ich im Übrigen schon ein paar Mal hier gelesen habe, was sehr Schade ist, denn so disqualifiziert sich der Blog selber.

    @AchimSchneider
    Nein, ich gehe nur mit gesundem Menschenverstand durch die Welt und beschäftige mich mit den Dingen, die mich interessieren. Es scheint manchmal so, dass Leute ihren Job nicht mögen und so einfach alles tun, was jemand von Ihnen verlangt, ohne nach links und rechts zu sehen. Kostenbewusstsein nennt man dies in der freien Wirtschaft 😉

  13. Olli sagt:

    Hey, Leute lasst euch noch was zu „Renate Sieben“ einfalle. Wetten dass der dann nicht mehr aufhört hier zu bloggen!

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