Wahlprogramm - 2030
Mit uns weiter auf klarem Kurs.
Alsdorfs Entwicklung braucht Kompetenz und Stabilität!
Alsdorf ist in den letzten Jahren gut vorangekommen, so haben wir uns das gewünscht und kontinuierlich dafür gearbeitet. Seit der Schließung der Grube Anna im Jahr 1992 hat Alsdorf einen beispiellosen Strukturwandel durchlaufen. Es ist gelungen, den Wegfall des größten Steuerzahlers, des Eschweiler Bergwerks-Vereins und der mit ihm verbundenen Unternehmen zu kompensieren.
Heute führt die kontinuierliche Kürzung des kommunalen Anteils an den Steuereinnahmen des Landes NRW dazu, dass die finanzielle Ausstattung der Städte insgesamt, insbesondere aber von Kommunen wie Alsdorf mit großen sozialen Herausforderungen, zunehmend schrumpfte. Gleichzeitig werden den Städten immer neue Aufgaben übertragen und Standards ausgeweitet – jedoch ohne einen entsprechenden finanziellen Ausgleich durch die Gesetzgebung. Das zwingt die Stadt Alsdorf dazu, Jahr für Jahr neue Haushaltssicherungsmaßnahmen umsetzen, was mit drastischen Kürzungen, vor allem im Bereich der freiwilligen Leistungen verbunden ist. Stadtverwaltung sowie ihre Unternehmen sind gezwungen, mit immer weniger Personal auszukommen.
Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat Alsdorf entschlossen gehandelt: Die Bildungs- und Sportstruktur wurde grundlegend neu organisiert, um auch unter eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten eine verlässliche und leistungsfähige Aufgabenerfüllung sicherzustellen.
Vieles ist besser geworden, weil wir in Alsdorf mit strategischem Plan und klarem Kurs für eine gute Entwicklung unserer Stadt sorgen. In der jetzt anstehen Legislaturperiode von 2025 bis 2030 wird das strategische Ziel gemeinsam mit unserem Bürgermeisterkandidaten Tim Krämer sein, die Entwicklung unserer Stadt mit Kompetenz und Stabilität weiter voranzubringen. Dabei hilft uns, dass wir bereits die sozialen Strukturen in unseren Stadtteilen gestärkt haben. Zum Beispiel dadurch, dass es in allen Stadtteilen gelungen ist, soziale Zentren, die Vereinen eine Heimstatt geben, zu erhalten.
Die wirtschaftliche, städtebauliche und soziale Erneuerung unserer Stadt ist weit vorangekommen. Die Stadt hat an Attraktivität gewonnen. Jetzt geht es darum, das Erreichte zu bewahren und auszubauen. Es geht um Lebensqualität für alle. Mit bezahlbarem Wohnraum. Mit neuer Arbeit in innovativen Gewerbe- und Industriegebieten. Mit vielfältigen Freizeitangeboten. Und mit den bestmöglichen Betreuungs- und Bildungsangeboten für unsere Kinder mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen.
Frühkindliche Bildung und Betreuung in Alsdorf – Verlässlichkeit für Familien
Bildung beginnt im frühen Kindesalter. Das einklagbare Recht auf einen Betreuungsplatz – mittlerweile auch für den offenen Ganztag – hat in Alsdorf dazu geführt, dass die Betreuungslandschaft in den vergangenen 15 Jahren erheblich ausgebaut wurde. Unser Ziel ist es, für 100 % der Kinder über drei Jahren und für mindestens 45 % der unter Dreijährigen ein verlässliches Betreuungsangebot zu schaffen – entsprechend dem aktuellen und absehbaren Bedarf. Neben der Schaffung von Betreuungsangeboten und der Einhaltung der Versorgungsquoten ist es uns ebenso wichtig, dass die gebuchten Betreuungszeiten auch eingehalten werden. Daher bemühen wir uns weiterhin, alle Stellen zu besetzen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ob Betreuungszeiten noch den Anforderungen der Betroffenen entsprechen, soll weiterhin regelmäßig abgefragt und gegebenenfalls an sich verändernde Bedürfnisse angepasst werden.
Jahr für Jahr wurden neue U3- und Ü3-Plätze geschaffen, sowohl durch Erweiterungen bestehender Einrichtungen als auch durch den Bau neuer Kindertagesstätten. So entstanden sechsgruppige Kitas auf dem ehemaligen Rot-Weiß-Sportplatz, auf dem alten Viktoria-Sportplatz (Träger: SkF) sowie an der Feldstraße (Träger: DRK). Zudem wurden die evangelische Kita in Ofden erweitert, die marode Kita in der Florianstraße ersetzt und die AWO-Kita in Hoengen an der Hans-Böckler-Straße ausgebaut. Um den wachsenden Bedarf zu decken, sind zwei weitere Kitas mit jeweils mindestens vier Gruppen erforderlich und für die kommenden Jahre in Planung.
Ergänzend dazu verfügt Alsdorf über ein starkes Netz an Tagesmüttern und -vätern, die insbesondere in der U3-Betreuung eine unverzichtbare Rolle spielen. Dieses Netzwerk wollen wir weiter ausbauen, während wir parallel die noch benötigten Kindertagesstätten in der nächsten Wahlperiode realisieren.
Mitwachsende Infrastruktur für eine wachsende Stadt
Alsdorf wächst. Neue Wohngebiete sind in der Entwicklung, und die Einwohnerzahl ist von 45.000 im Jahr 2009 auf 49.000 im Jahr 2024 gestiegen – mit weiterem Wachstum auf über 50.000 in den kommenden Jahren. Um diesem Trend gerecht zu werden, werden wir zwei weitere Kitas bauen und die Betreuungsinfrastruktur kontinuierlich anpassen. Wir werden uns mit der Spielplatzkommission im gesamten Stadtgebiet die Spielplätze anschauen und diese weiter moderner gestalten und verbessern.
Familien finanziell entlasten – Beitragsfreiheit erhalten
Die letzten beiden Kita-Jahre vor der Einschulung sind in Alsdorf beitragsfrei. Das letzte Kindergartenjahr finanziert das Land NRW – dank der Initiative der damaligen rot-grünen Landesregierung im Jahr 2011, das vorletzte trägt die Stadt Alsdorf. Dadurch wird eine spürbare finanzielle Entlastung für Familien ermöglicht. Wir setzen uns dafür ein, diese Regelung beizubehalten und den Eltern auch über die nächste Wahlperiode hinaus kostenfreie Kita-Jahre zu garantieren. Für eine Beitragsfreiheit darüber hinaus setzen wir uns auf Landesebene ein, denn diese können wir als Kommune nur mit der Hilfe des Landes stemmen.
Schulen
Die finanzielle Ausstattung der Stadt sowie das veränderte Schulwahlverhalten der Eltern haben dazu geführt, dass die beiden Hauptschulen in Blumenrath und Ost ausgelaufen sind. Doch die Schüler*innen, die dort betreut wurden, sind weiterhin da. Die Stadt Alsdorf hat dieser Entwicklung mit wichtigen Entscheidungen Rechnung getragen.
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Um eine optimale Betreuung sicherzustellen, wurde die Gustav-Heinemann-Gesamtschule umfassend modernisiert, erweitert und mit zusätzlichen Räumen ausgestattet. Die Sportanlage wurde komplett neu gestaltet, die Dreifachturnhalle saniert und das gesamte Schulgebäude mit modernen Lernmitteln ausgestattet. Die hervorragende Arbeit der Schule zeigt sich auch daran, dass es immer wieder gelingt, Schüler*innen mit einer Haupt- oder Realschulempfehlung bis zum Abitur zu führen.
KuBiZ (Kultur- und Bildungszentrum Johannes Rau auf dem Annagelände)
Der Neubau des KuBiZ wurde ursprünglich als dreizügiges Gymnasium mit G8 sowie einer dreizügigen Realschule geplant. Durch die landesweite Rückkehr zu G9 (Abitur nach 9 Jahren) haben nun alle Schüler*innen die Möglichkeit neun Jahre am Dalton-Gymnasium zu verbringen. Der exzellente Ruf der Schule hat zudem dazu geführt, dass die Nachfrage stark gestiegen ist – so sehr, dass das Gymnasium künftig vierzügig sein soll. Dies wird eine noch differenziertere Gestaltung der Lernangebote ermöglichen.
Das KuBiZ beherbergt nicht nur das Gymnasium und die Realschule, sondern auch die Musikschule, die allen Alsdorfer Kindern offensteht, sowie die Jugendkunstschule „Aber Hallo“ mit angeschlossenem Jugendtreff. Die technische Ausstattung ist herausragend – digitaler Unterricht ist hier längst Standard. Das Dalton-Gymnasium wurde als „Smartschool“ ausgezeichnet und zieht jedes Jahr zahlreiche internationale Besucher*innen an, die sich über das Daltonsystem in Verbindung mit digitalen Medien informieren. Für seine innovative Arbeit wurde die Schule zudem mit dem Deutschen Schulpreis
geehrt.
Auch die am KuBiZ befindliche Realschule genießt ein hohes Ansehen und ist für unsere Bildungslandschaft unerlässlich. Auf Grundlage der Zahlen des alten Schulentwicklungsplans und dem Auslaufen der Hauptschule in der Pestalozzistraße haben wir vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen, dass die Realschule am KuBiZ zugunsten der Marienrealschule auf zwei Züge reduziert wird. Die Marienrealschule ist – seit Wegfall der Hauptschule – die einzige weiterführende Schule in der Altgemeinde, in der allerdings rund die Hälfte der Schüler*innen unserer Alsdorfer Schulen leben – diesen Standort galt es zu ertüchtigen. Unsere Gesellschaft befindet sich im ständigen Wandel. Die positive Bevölkerungsentwicklung unserer Stadt schlägt sich auch in unseren Schüler*innen-Zahlen wider, so dass die Realschule am KuBiZ künftig auch wieder dreizügig werden kann. Hierfür haben wir unlängst im Rat den Bau einer neuen Realschule inklusive zweier Turnhallen beschlossen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Gymnasiums befinden wird. Insgesamt werden an diesem Standort künftig fünf Turnhallen auch für Vereine zur Verfügung stehen.
Ein weiterer zentraler Baustein des Bildungscampus ist das Energeticon 4.0 – ein mehrfach ausgezeichnetes außerschulisches Lernzentrum, das insbesondere im Bereich Naturwissenschaften und Energie wertvolle Erfahrungen für den Schulalltag bietet. Abgerundet wird das Konzept durch das neue Annabad, die Annagrundschule sowie zwei Kitas, die jedes Jahr Hunderten von Alsdorfer Kindern zugutekommen.
Marienrealschule
Durch das Auslaufen der Hauptschule an der Pestalozzistraße konnte die Marienrealschule von zwei auf drei Züge wachsen. Damit ist die Marienschule die einzige weiterführende Schule in der Altgemeinde.
Sie wurde in den letzten Jahren modernisiert und wird im Rahmen des Digitalpakts mit der notwendigen technischen Ausstattung versehen, um digitales Lernen zu ermöglichen. Die SPD setzt sich dafür ein, dass Sie am Standort Mariadorf auf bis zu fünf Züge anwächst und die dafür
erforderlichen räumlichen Voraussetzungen nebst Ausstattung geschaffen werden. Zusätzlich soll eine weitere Turnhalle entstehen, die dann auch dem Vereinssport zur Verfügung steht.
Förderschule Elisabethschule
Die Elisabethschule wurde über einige Jahre in Kooperation mit einer Herzogenrather Schule fortgeführt, um den Standort zu erhalten. Inzwischen sind die Schülerzahlen jedoch so stark gestiegen, dass die Schule wieder eigenständig arbeitet. Aufgrund des wachsenden Raumbedarfs wurde neben der Sanierung der bestehenden Gebäude ein Erweiterungsbau realisiert, der im August 2024 in Betrieb ging.
Die Schule ist nun mit allem ausgestattet, was für die bestmögliche Förderung von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf erforderlich ist. Die SPD setzt sich weiterhin für den Erhalt dieses Standorts ein, um optimale Bedingungen für alle Kinder zu gewährleisten.
Grundschulen
Alsdorf verfügt über acht Grundschulstandorte, die in den vergangenen Jahren saniert, erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht wurden. In allen Klassenräumen ist digitales Lernen möglich, unterstützt durch Whiteboards und Tablets.
Zuletzt wurde die Grundschule Kellersberg-Ost um zwei Züge erweitert und erhielt eine großzügige Mensa. Die Schulmensen sind nun an allen Standorten etabliert und bieten die Grundlage für den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz ab 2026. Neue Mensen entstanden unter anderem in Hoengen, Begau, Broicher Siedlung, Ofden und Blumenrath/Poststraße.
An der Grundschule Schaufenberg wurden die Erweiterungsmaßnahmen abgeschlossen, sodass künftig mehr Kinder aufgenommen werden können. Die neu geschaffenen Räume werden ab 2026 schrittweise für den offenen Ganztag genutzt. Generell wird es in den nächsten Jahren entscheidend sein, flexible Möblierungskonzepte einzusetzen, um den Ganztagsbetrieb besser mit dem Unterricht zu verzahnen – ohne ständig neue Gebäude errichten zu müssen.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit setzt die SPD Alsdorf konsequent auf Fortschritt: Wo möglich, wurden Photovoltaikanlagen auf Schuldächern installiert oder sind für die kommenden Jahre geplant. Heizsysteme sowie Mess- und Regeltechnik wurden laufend modernisiert, um Energie effizienter zu nutzen. Ein umfassender Energie- und Medienbericht der Stadt erfasst seit Jahren den Verbrauch von Strom, Gas und Wasser und ermöglicht gezielte Einsparungen. Diese Maßnahmen kommen nicht nur den Schulen, sondern auch allen städtischen Gebäuden und Turnhallen zugute.
Die SPD Alsdorf setzt sich konsequent für moderne Lernbedingungen, nachhaltige Schulentwicklung und eine verlässliche Betreuung von 8 bis 16 Uhr für alle Kinder ein. Für uns gilt weiterhin der Leitsatz: Zukunft gibt es nicht für lau! Und daher muss die Schulinfrastruktur weiterhin gestärkt und ausgebaut werden.
Sport – Moderne Anlagen für eine aktive Stadt
Die Weiterentwicklung der Sportstätten in Alsdorf orientiert sich am Sportstättenentwicklungsplan der Stadt. In den vergangenen Jahren wurden Standorte von Fußballplätzen reduziert, da sich die Vereinswelt verändert hat. Gleichzeitig wurden verbliebene Sportanlagen umfassend modernisiert.
Am KuBiZ entstand neben dem Energeticon eine große Kampfbahn Typ C mit Kunstrasen, ergänzt durch einen zusätzlichen Kunstrasenplatz und zwei Vereinsheime. Auch an der Gustav-Heinemann- Gesamtschule wurden die Sportanlagen saniert. Hier stehen nun ebenfalls eine Kampfbahn Typ C mit Kunstrasen sowie eine separate Tartanbahnanlage zur Verfügung. Die Dreifachsporthalle wurde vollständig modernisiert.
Ein weiteres wichtiges Sportzentrum ist die Marienrealschule, die die sanierte Sportanlage am Südpark nutzt. Dort entstand ebenfalls eine Kampfbahn Typ C mit Kunstrasen für den SV Alemannia Mariadorf. Damit verfügen alle weiterführenden Schulen in Alsdorf über moderne Sportanlagen auf gleiches Niveau.
Zusätzlich wurden der Sportplatz der SSG Zopp (heute VfB Alsdorf nach der Fusion mit Duffesheide und Rot-Weiß Alsdorf) als Naturrasenplatz saniert sowie der Sportplatz von Glück-Auf Ofden, wo ein Kunstrasenplatz aus technischen Gründen nicht realisierbar war. Nach der Aufgabe des Sportplatzes von DJK Begau wurde das Versprechen an den VfL Eintracht Warden eingelöst: Der bisherige Naturrasenplatz wurde durch einen Kunstrasenplatz ersetzt. Die hohe Auslastung der Anlage macht eine Erweiterung um ein Kleinspielfeld erforderlich.
Als letzte Maßnahme in diesem Bereich wird 2025 die Sportanlage des SV Grün-Weiß Broicher Siedlung saniert. Die SPD hat mehrheitlich beschlossen, hier einen Kunstrasenplatz zu errichten. Dies soll nicht nur die Spielmöglichkeiten für den Verein verbessern, sondern auch zusätzliche Ausweichkapazitäten für andere Vereine mit Naturrasenplätzen schaffen. Sobald diese Maßnahme abgeschlossen ist, befinden sich alle Alsdorfer Fußballplätze in modernisiertem Zustand und bieten optimale Bedingungen für den Vereins- und Schulsport. Auch Leichtathletik, Bogenschießen und weitere
Sportarten profitieren von dieser konsequenten Sanierung. Damit gelingt es uns, den aktuellen Sportstättenentwicklungsplan vollumfänglich umzusetzen. Zeitnah werden wir daher die Verwaltung beauftragen, einen neuen Sportstättenentwicklungsplan zu erstellen.
Unsere Schwimmvereine haben mit dem Neubau des Annabads eine neue, moderne und zukunftsfähige Heimat bekommen. Für uns als SPD gilt der Grundsatz: Jedes Kind soll in Alsdorf die Möglichkeit haben, schwimmen zu lernen. Die Öffnungszeiten des Annabads sehen wir noch nicht als auskömmlich an. Daher setzen wir uns dafür ein, dass weiteres Personal eingestellt und die Öffnungszeiten ausgeweitet werden.
Mehr Sporthallen für eine wachsende Stadt
Neben den Fußballplätzen wurden auch zahlreiche Sporthallen modernisiert:
Sanierungen: Sporthallen in der Broicher Siedlung, in Ofden und an der Gustav-Heinemann-
Gesamtschule.
Neubauten: Drei neue Hallen im KuBiZ sowie eine neue Turnhalle an der Grundschule Begau.
Geplante Hallen: Zwei weitere Turnhallen am KuBiZ für die neue Realschule sowie eine zusätzliche Turnhalle für die Marienrealschule.
Mit dem Bau von insgesamt drei zusätzlichen Turnhallen – für das KuBiZ, die neue Realschule und die Marienrealschule – wird Alsdorf dem steigenden Bedarf gerecht. Tausende Kinder und Jugendliche trainieren in den Sporthallen, und durch das allgemeine Bevölkerungswachstum steigt auch die Nachfrage nach Hallenkapazitäten. Die Stadt begegnet diesem Bedarf vorausschauend mit neuen Sporthallen und modernen Kunstrasenplätzen, die eine intensivere Nutzung ermöglichen als Naturrasenplätze.
Zukunftsplanung: Neue Tennisanlage am Sportforum
Die städtebauliche Entwicklung rund um das Luisenbad macht eine Verlagerung des Tennisclubs Rot-
Weiß erforderlich. In enger Abstimmung mit dem Verein wurde festgelegt, dass er künftig ans
Sportforum auf der Eschweilerstraße umzieht. Die Stadt hat dort bereits ein Grundstück erworben, auf dem ab 2026 eine neue Außentennisanlage entsteht. Die Planung erfolgt in Abstimmung mit den Betreibern des Sportforums.
Zusätzlich gibt es weiterhin Tennisanlagen in Mariadorf/Hoengen (TC Blau-Weiß) sowie in Zopp.
Unser Ziel: Eine Sportstadt mit Zukunft
Die SPD Alsdorf setzt sich für eine moderne und gut ausgestattete Sportinfrastruktur ein. In den kommenden fünf Jahren werden drei neue Turnhallen gebaut und eine neue Tennisanlage am Sportforum errichtet. Wir sorgen dafür, dass Sport in Alsdorf für alle – ob im Schul-, Vereins- oder Freizeitsport – bestmögliche Bedingungen bietet. Um den Sport weiterhin zu unterstützen ist es uns wichtig zu wissen, wo der Schuh drückt. Daher setzen wir uns für einen Runden Tisch mit den Sportvereinen und für eine Stärkung des Stadtsportverbandes ein.
Ehrenamt – Das Herz unserer Stadt
Alsdorf kann stolz darauf sein, dass über 300 Vereine und Organisationen das Stadtleben mit ehrenamtlichem Engagement bereichern. Ein herausragendes Beispiel dafür ist die Ehrenamtsbörse im ABBBA-Treff in der Luisenpassage. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Integration geflüchteter Menschen und ermöglicht ihnen, durch Sport- und Vereinsaktivitäten Teil unserer Gemeinschaft zu werden.
Die SPD Alsdorf setzt sich mit Nachdruck dafür ein, das Vereinsleben in unserer Stadt weiter zu stärken. Gemeinnützige Initiativen sollen gezielt gefördert werden, während die Stadt eine aktive Rolle bei der Umsetzung übernimmt. Ein zentraler Baustein dabei: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sollen künftig eine feste Ansprechperson erhalten, die sie bei ihren Aufgaben unterstützt und durch die Herausforderungen der kommenden Jahre begleitet.
Unsere Vereine profitieren bereits von einer breiten Infrastruktur: Vereinsheime, Sportstätten und Turnhallen stehen ihnen zur Verfügung und werden in den kommenden Jahren schrittweise erweitert und modernisiert. Besonders wichtig: Jugendliche nutzen diese Anlagen weiterhin kostenfrei, und Vereine, die ihre Anlagen eigenverantwortlich bewirtschaften, erhalten finanzielle Zuschüsse. Aufgrund steigender Energiepreise und anderer Kosten wird es notwendig sein, diese Zuschüsse in den kommenden Jahren weiter anzuheben.
Auch die Sanierung von Sportanlagen bleibt ein Schwerpunkt. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband konnten bereits zahlreiche Vereine von Förderprogrammen profitieren – zusätzlich hat die Stadt selbst investiert. Um langfristig Energiekosten zu senken, haben wir alle städtischen Gebäude auf die Möglichkeit zur Ausstattung mit Photovoltaikanlagen geprüft. Dieses Programm wird konsequent fortgeführt, wobei alle verfügbaren Fördermittel ausgeschöpft werden.
Die SPD Alsdorf setzt sich mit Nachdruck dafür ein, die Zuschüsse für sporttreibende Vereine mit eigenen Anlagen weiter zu erhöhen – denn ein lebendiges Vereinsleben stärkt den Zusammenhalt in unserer Stadt.
Wirtschaft
Eine funktionierende Wirtschaft ist für eine Stadt aus vielerlei Gründen unerlässlich und von hoher Wichtigkeit. Für uns gehören Themen rund um die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt ins Bürgermeisterbüro, deren Umsetzungen von einer starken Mehrheit im Stadtrat abhängig sind.
Vor 15 Jahren lag das jährliche Gewerbesteueraufkommen in Alsdorf bei rund 11,5 Millionen Euro. Dank einer aktiven Wirtschaftsförderung und der gezielten Arbeit der Businesspark Alsdorf GmbH (BPA) konnten seitdem zahlreiche Unternehmen in den Gewerbegebieten Schaufenberg und Hoengen angesiedelt werden – aus unterschiedlichsten Branchen und Wirtschaftsbereichen.
Ein zentrales Ziel war es, die frühere Monostruktur durch eine vielseitige Wirtschaftslandschaft zu ersetzen. Neben dem Logistiksektor wurde insbesondere auf Produktionsunternehmen gesetzt, die durch ihre Wertschöpfung einen stabilen Beitrag zum Gewerbesteueraufkommen leisten. Die breitere Branchenvielfalt hat dazu geführt, dass Alsdorf wirtschaftlich widerstandsfähiger ist als in der Vergangenheit.
Ehemalige Industriebrachen wie das frühere Fabrikgebäude von Renesas (Mitsubishi Semiconductor Europe) im Businesspark Hoengen sowie die Standorte Cinram und Prym in Kellersberg wurden in Zusammenarbeit mit privaten Investoren vollständig revitalisiert. So entstand auf Initiative der Frings- Unternehmensgruppe am früheren Mitsubishi-Standort der Gewerbepark Aachener Land, der heute mehr Arbeitsplätze bietet als zu Zeiten von Mitsubishi.
Insgesamt sind im Businesspark Hoengen über 3.000 Arbeitsplätze entstanden – mehr als zuletzt beim EBV. Mit der sogenannten Norderweiterung, die für 2025/2026 geplant ist, wird weiteres Ansiedlungspotenzial geschaffen. Die Nachfrage ist ungebrochen hoch, insbesondere von bestehenden Unternehmen, die expandieren wollen.
Ein wachsender Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung liegt in der Unterstützung ansässiger
Unternehmen bei ihrer Expansion. Dies hat sich als wichtiger Standortvorteil für Alsdorf erwiesen. Für
die mittelfristige Zukunft rückt das interkommunale Projekt Future Mobility Park in den Fokus – ein zukunftsweisendes Vorhaben mit großem Potenzial für die Region.
Future-Mobility-Park
Zusammen mit den Kommunen Aldenhoven, Baesweiler und Linnich sowie dem Kreis Düren und der Städteregion Aachen wächst seit einiger Zeit das zukunftsweisende Projekt „Future-Mobility-Park“. Ziel ist es, auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände in Aldenhoven-Siersdorf ein Forschungszentrum für Mobilität zu etablieren – rund um die dortige Teststrecke. Unternehmen, die aus der Forschungsphase herauswachsen und in die Produktion übergehen, können sich teilweise in Baesweiler, insbesondere aber in der sogenannten Osterweiterung des Businessparks Hoengen ansiedeln. Dieses 90 Hektar große Areal grenzt direkt an den bestehenden Hoengener Businesspark auf Aldenhovener Stadtgebiet an.
Cinram-Altstandort
Auf dem ehemaligen Gelände der Cinram-DVD-Fabrik, die Alsdorf mehrfach in wirtschaftliche Krisen gestürzt hat, ist mit Unterstützung eines Investors ein völlig neuer Gewerbestandort für Produktionsunternehmen entstanden. Auch an der Max-Planck-Straße in Schaufenberg haben zahlreiche weitere Unternehmen Platz gefunden, sodass an diesem Standort künftig mehr Produktionsarbeitsplätze entstehen als zu Cinram-Zeiten. In unmittelbarer Nachbarschaft – im erweiterten Gewerbegebiet rund um den früheren innovativen Gewerbepark Alsdorf IGA – wurde mit einem Investor ein weiterer Gewerbepark errichtet.
Auch der ehemalige Standort der Firma Prym in Alsdorf-Kellersberg wurde erfolgreich revitalisiert: Das Unternehmen Hemoteq (Freudenberg-Gruppe) baut hier einen hochmodernen medizintechnischen Standort auf. Allein an diesem Standort werden in den nächsten Jahren über 400 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon mehr als 200 für Ingenieurinnen und Ingenieure.
Insgesamt konnten allein im Jahr 2024 rund 800 neue Arbeitsplätze in Alsdorf geschaffen werden. Das
Gewerbesteueraufkommen der Stadt beläuft sich mittlerweile auf über 24 Millionen Euro – eine
Entwicklung, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu Haushaltsüberschüssen geführt hat. Diese Überschüsse ermöglichen es nun, einen starken Anstieg der Kommunalsteuern zu vermeiden.
Besonders erfreulich ist die erfolgreiche Bündelung der Wirtschaftsförderung durch die Zusammenlegung der BPA GmbH mit der städtischen Wirtschaftsförderung. Dies spart nicht nur erhebliche Kosten, sondern sorgt auch für eine effizientere Betreuung von Unternehmen. Kurze Wege, feste Ansprechpartner und pragmatische Lösungen bleiben daher auch in Zukunft unsere Leitlinien.
Besonders erfreulich ist die Initiative aus dem Kreis der Unternehmen in den Gewerbegebieten: In der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf hat sich eine neue Arbeitsgruppe gebildet, die den Dialog zwischen Stadt und Unternehmen weiter intensivieren möchte.
Die SPD Alsdorf wird sich mit Nachdruck dafür einsetzen, ansiedlungs- und erweiterungsbereiten Unternehmen ausreichend Gewerbeflächen bereitzustellen und gleichzeitig attraktiven Wohnraum für deren Mitarbeitende zu schaffen. Bei städtischen Aufträgen und Vergaben werden – im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten – weiterhin bevorzugt lokale Unternehmen berücksichtigt.
Wirtschaftsförderung muss Chefsache bleiben!
Innenstadt & Versorgung
In den vergangenen Jahren hat die SPD Alsdorf großen Wert auf eine ortsnahe Versorgung mit allen Gütern des täglichen Bedarfs gelegt. In der Altgemeinde Hoengen wurde entlang der alten B1 ein Nahversorgungszentrum geschaffen, insbesondere rund um das Mariadorfer Dreieck und das neu errichtete Einkaufszentrum am Bushof. Die leerstehende Immobilie des ehemaligen Rewe-Marktes wurde von neuen Eigentümern übernommen, mit denen die Stadt ein Konzept zur weiteren Nutzung als Einzelhandelsstandort entwickelt. Ziel ist es, in Hoengen ein attraktives und wohnortnahes Versorgungsangebot zu sichern. Dazu zählen auch die Entwicklungen rund um Penny und Rossmann sowie Trinkgut und Netto in Blumenrath. Weitere Potenziale für den Ausbau bestehen am Mariadorfer Dreieck rund um den Lidl.
Auch in der alten Stadt Alsdorf wurde entlang des Kurt-Koblitz-Rings eine Versorgungsachse geschaffen – von Penny in Kellersberg über Netto in Ost, Aldi und Rossmann an der Luisenstraße bis hin zum neuen Rewe und Toom-Baumarkt in Neuweiler. Die ehemaligen Standorte von Mobau und der Standort des Lidl sollen zukunftsfähig weiterentwickelt werden.
Alsdorf: Eine Stadt, in der man gerne wohnt
In ganz Alsdorf soll weiterer modernerer und bezahlbarer Wohnraum entstehen. Der Bau von sozialem Wohnraum soll weiterhin vorangetrieben werden. Auch das Thema altersgerechtes Wohnen liegt uns sehr am Herzen. Hier sollen weitere Möglichkeiten geschaffen werden. Ältere Menschen sollen die Möglichkeit haben, weiterhin in ihrer Heimat ihren Lebensabend zu verbringen. Um die nicht städtischen Wohnungsbaugesellschaften zu unterstützen, soll eine Kontaktperson installiert werden. Wir werden regelmäßig runde Tische einberufen und die Situation an einzelnen Standorten verbessern. Wir setzen uns weiterhin stark dafür ein, dass Geflüchtete Personen dezentral untergebracht werden, um Brennpunkte zu vermeiden.
Stadtzentrum: Herausforderungen & Chancen
Die größte städtebauliche Herausforderung bleibt das Alsdorfer Stadtzentrum rund um das ehemalige Annagelände. In den vergangenen Jahren hat die Stadt gemeinsam mit Eigentümern erfolgreich Leerstände beseitigt, insbesondere im Rathauscenter und in der Luisenpassage. Beide Standorte sind heute nahezu voll belegt und bieten wichtige Versorgungs- und Dienstleistungsangebote. Auch das ehemalige Globuscenter ist inzwischen mit einer Mischung aus Gesundheitsdienstleistungen und Freizeitangeboten (z. B. Bowlingcenter, Restaurant) belebt.
Ein besonderer Fokus lag auf der Ansiedlung von gesundheitsnahen Dienstleistungen. So entstand am Bahnhofsplatz das Stadttorhaus mit einer diabetologischen Schwerpunktpraxis, auf dem Annagelände ein Augenzentrum und eine Zahnarztpraxis. Zudem wurden an der Bahnhofstraße ein ambulantes Operationszentrum sowie eine radiologische Praxis eingerichtet. Direkt neben dem Augenzentrum besteht weiteres Potenzial für ein medizinisches Zentrum.
Für eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt stehen das Gelände des aktuellen Schrottplatzes Plum sowie die Flächen hinter dem Rathaus und rund um das alte Hallenbad am Saint-Brieuc-Platz zur Verfügung. Die SPD Alsdorf fordert ein weiteres Wohngebiet mit Nahversorgungsmarkt nahe Busch.
Bahnhofstraße: Zukunftsvision
Trotz geringer Leerstände gibt es an der Bahnhofstraße weiterhin Nachholbedarf bei attraktiven Einzelhandelsangeboten. Eine Lösung könnte die Entwicklung eines neuen, kleinen Zentrums auf dem Zentralparkplatz bieten. Hierzu laufen bereits seit einigen Jahren Vorbereitungen, darunter Grundstückserwerb und Planungen. Ziel ist eine hochwertige Mischung aus Wohnen, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen – in einem verkehrsfreien Bereich ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer. Sofortmaßnahmen wie bessere Straßenüberquerungen (Zebrastreifen) und Tempo 30 sind hier erste Schritte. Um den Parkraum zu sichern, sind eine neue Parkplätze sowie ein Park-&-Ride-
Parkhaus geplant.
Ein weiteres Anliegen der SPD bleibt die Revitalisierung denkmalgeschützter Gebäude wie des Fördermaschinenhauses, der Turbinenhalle und der Unterstation. Da diese Objekte in Landes- oder Privateigentum sind, kann die Stadt hier nur vermittelnd tätig werden. Dennoch bieten sich Potenziale für eine bessere Anbindung des neuen Areals zwischen Kaufland und Stadthalle. Eine lebendige Einkaufszone mit hoher Aufenthaltsqualität – und einem Wochenmarkt mit neuem, attraktivem Beschickern und großzügigen Außenbereichen für Gastronomie – sind unser Ziel.
Die SPD Alsdorf hält zudem an der Idee fest, ein Hotel in der Innenstadt anzusiedeln. Dies wäre ein wichtiger Impuls für die Stadthalle und das Energeticon als Tagungsorte und käme auch Unternehmen aus den Gewerbegebieten zugute, die ihren Gästen bislang Unterkünfte in der näheren Umgebung anbieten müssen. Auch kleinere, bestehende Hotels könnten durch eine gesteigerte Nachfrage profitieren.
Annapark & Freizeitgestaltung
Annaplatte und Annapark könnten durch zusätzliche Bepflanzung eine noch höhere Aufenthaltsqualität gewinnen. Aktuell werden Konzepte geprüft, inwiefern ökologische Ausgleichsmaßnahmen für den Zentralparkplatz dort umgesetzt werden können. Eine engere Anbindung an die Innenstadt würde auch für mehr soziale Kontrolle sorgen, sodass der Park von allen Bürgerinnen und Bürgern gern genutzt wird.
Mit dem weitgehenden Abschluss der Wohnbebauung und dem Bau der neuen Realschule sowie weiterer Gesundheitseinrichtungen verliert der Annapark sein bisheriges Randdasein. Dies eröffnet neue Chancen, insbesondere für die Erweiterung der Spielflächen – gerade für Kleinkinder.
Auf dem Gelände des Schrottplatzes Plum stehen über 10 Hektar Fläche für eine innerstädtische Entwicklung bereit. Denkbar wären Nutzungen, die mit der Innenstadt vernetzt sind und von der Nähe zu neuen Angeboten rund um den Zentralparkplatz profitieren.
Tourismus & Aufenthaltsqualität
Die Stadt Alsdorf engagiert sich aktiv für die touristische Entwicklung der Region. Gemeinsam mit den Nordkreisstädten Würselen, Herzogenrath, Baesweiler und Eschweiler wurde die „Arbeitsgruppe Aachener Land Tourismus“ gegründet, die inzwischen attraktive Radstrecken für Tages- und Mehrtagestouristen anbietet. Die erste offizielle Touristeninformation für den Nordraum Aachen wurde im Energeticon eingerichtet.
Auch hier zeigt sich erneut der Bedarf an zusätzlichen Hotelkapazitäten. Weitere Freizeitangebote könnten entlang der Konrad-Adenauer-Allee oder im neuen Zentralparkplatz-Projekt integriert werden.
Die SPD Alsdorf wird sich weiterhin mit voller Kraft für die Entwicklung des Zentralparkplatzes einsetzen – mit einer modernen Mischung aus Einzelhandel, Hotellerie, Dienstleistungen und Wohnen.
50 Bänke für Alsdorf:
Unser Ziel wird es sein in der kommenden Legislaturperiode 50 neue Sitzbänke zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Alsdorf aufzustellen. Die einzelnen Stadtteile in Alsdorf haben ihre eigene Identität und Charme. Dort wollen wir die Aufenthaltsqualität durch Schaffung neuer nachhaltiger Angebote verbessern.
Mit der Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Klimafolgenanpassungskonzeptes wollen auch wir als Kommune unseren Beitrag zur Eindämmung der Konsequenzen des Klimawandels leisten.
Unser Ziel ist eine lebendige Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Bürgerinnen und Bürger.
Verkehr
Unser Ziel bleibt es, den Radverkehr und den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in Alsdorf nachhaltig zu stärken. Entlang der Euregiobahntrasse wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Haltepunkte modernisiert und mit Park-&-Ride- sowie Bike-&-Ride-Stationen ausgestattet. Ab 2026 wird die Euregiobahn in Richtung Siersdorf weitergeführt und zweigt am alten Bahnhof Mariagrube in Richtung Hoengen ab. Dort entstehen neue Haltepunkte – sowohl in Hoengen selbst als auch im Businesspark Alsdorf-Hoengen. Dadurch werden weitere Teile unseres Stadtgebiets an das Bahnnetz angeschlossen.
Unser Ziel ist es, die bestehenden Bahnverbindungen und Haltepunkte optimal mit den Buslinien zu verknüpfen, sodass möglichst viele Menschen die Angebote durch hohe Taktungen effizient nutzen können. Ein gemeinsames Projekt der Städte Baesweiler, Alsdorf, Würselen, Aachen und der Städteregion bleibt die Regiotram: eine moderne Straßenbahn, die von Baesweiler über Alsdorf-Mitte und Würselen bis zum Aachener Hauptbahnhof fährt. Sie soll auf der heutigen Trasse der Buslinie 51 verkehren und eine attraktive Alternative zum Individualverkehr bieten. Voraussetzung dafür ist eine hohe Taktung sowie eine Vorrangschaltung für die Regiotram. Zusammen mit der Euregiobahn und den bestehenden Buslinien wollen wir so alle Stadtteile Alsdorfs bestmöglich an das überregionale Verkehrsnetz anbinden. Das alles kann die Verkehrsbelastung in der Innenstadt deutlich senken.
In enger Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wurden in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um das Radfahren in Alsdorf sicherer und attraktiver zu gestalten. Diesen Kurs setzen wir konsequent fort. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass auch das Auto weiterhin eine Rolle spielen wird. Deshalb sorgen wir für ausreichend Parkmöglichkeiten rund um das Stadtzentrum – sowohl für Fahrräder als auch für Autos. Ein modernes Straßenausbauprogramm trägt dazu bei, das Radwegenetz in Alsdorf weiter auszubauen und gleichzeitig den Zustand unserer Straßen zu verbessern. Im Rahmen dieses Programms werden neue Radwege gezielt in die Planungen integriert, um nachhaltige Mobilitätsalternativen zu fördern. Ein gut
ausgebautes Radwegenetz trägt entscheidend dazu bei, das Verkehrsaufkommen in unserer Stadt zu reduzieren und attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu schaffen.
Wir sind uns bewusst, dass wir noch Straßen und Wege sanieren müssen. In den letzten Jahren haben wir bereits über 100 Straßen und Wege saniert.
Das bestehende Straßensanierungsprogramm soll fortgesetzt und der Zustand der Straßen im gesamten Stadtgebiet verbessert werden.
Ein lebendiges Alsdorf für alle Generationen
Alsdorf bietet eine hervorragende Infrastruktur für Familien, Kinder und Jugendliche. Neben attraktiven Betreuungsangeboten vom Kindergarten bis zur Schule verfügt unsere Stadt über ein vielseitiges Freizeit-, Sport- und Kulturangebot. In den vergangenen Jahren hat die Stadt gezielt in Veranstaltungs- und Sportstätten investiert, um diese zu modernisieren oder neu zu errichten.
Auch das gemeinschaftliche Leben vor Ort soll weiter gestärkt werden. In allen Ortsteilen gibt es bereits Möglichkeiten zur Selbstorganisation, doch dieses Angebot muss ausgebaut werden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Schulstandorte künftig verstärkt für Versammlungen und Initiativen genutzt werden. Viele Schulen verfügen inzwischen über neue Mensen und zusätzliche Räumlichkeiten, die hierfür ideal geeignet sind. Angesichts des Rückgangs gastronomischer Betriebe in den einzelnen Ortsteilen ist es umso wichtiger, solche Treffpunkte zu erhalten und weiterzuentwickeln. Auch Familienzentren an Kitas, die bereits in vielen Stadtteilen etabliert sind, können für diesen Zweck stärker genutzt werden.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Kinder- und Jugendarbeit. In der Stadt Alsdorf stehen fünf Jugendzentren zur Verfügung: Alte Dorfschule, Aber Hallo, ABBBA, St. Castor und Jugendtreff Altes Rathaus. Das Angebot wird durch zwei Streetworker ergänzt, welche regelmäßig in allen Stadtteilen
unterwegs sind und Jugendliche direkt an ihren Treffpunkten erreichen. Dieses Engagement wollen wir konsequent fortsetzen und weiter ausbauen.
Auch haben wir unsere kleinsten Mitbürger*innen im Blick. In der kommenden Legislaturperiode möchten wir bei unseren Spielplätzen nachjustieren und sie noch schöner und kindgerechter gestalten.
Gleichzeitig stehen wir vor einer gesellschaftlichen Herausforderung: Die Generation der Babyboomer geht in den nächsten Jahren in den Ruhestand und wird zunehmend auf Betreuung und Unterstützung angewiesen sein. Dies erfordert neue, tragfähige Konzepte für die ganze Stadt. Die SPD Alsdorf setzt sich dafür ein, die vorhandenen Familienzentren, Schulen und Infrastrukturgebäude als Orte der Nachbarschaftshilfe zu nutzen. In jedem Ortsteil soll ein zentraler Treffpunkt entstehen, um bürgerschaftliches Engagement zu bündeln und ein flächendeckendes Unterstützungsnetzwerk aufzubauen.
Dieses Vorhaben erfordert finanzielle Mittel, die es gezielt zu mobilisieren gilt. Glücklicherweise kann Alsdorf auf eine starke Ehrenamtsstruktur zurückgreifen, die von der Stadt aktiv gefördert wird. Eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung und Unterstützung von Ehrenamtlichen können dabei die Volkshochschule und die Ehrenamtsbörse im ABBBA-Treff übernehmen. Die SPD wird sich in den kommenden fünf Jahren mit Nachdruck dafür einsetzen, ein generationenübergreifendes Netzwerk zur Betreuung älterer Menschen zu etablieren. Unser Ziel ist es, dieses Vorhaben mit einer Ausweitung der Angebote für Jugendliche zu verbinden – denn durch den Austausch mit Älteren profitieren junge Menschen von deren Erfahrung, während sie gleichzeitig im Alltag unterstützen können.
Die Organisation dieser neuen Netzwerke ist eine zentrale Zukunftsaufgabe, die wir entschlossen angehen müssen. Die SPD Alsdorf wird sich mit voller Kraft dafür einsetzen, dass unsere Stadt ein Ort bleibt, an dem Menschen jeden Alters gut leben, sich einbringen und gegenseitig unterstützen können.
Sicherheit und Sauberkeit im Fokus
Die Sicherheit in Alsdorf war in den vergangenen Jahren ein zentrales Thema – und bleibt es auch für die Zukunft. Durch gezielte organisatorische Maßnahmen, vorausschauende Personalplanung und eine strategische Vernetzung ist es gelungen, die Kriminalstatistik in Alsdorf positiv zu beeinflussen und die Fallzahlen deutlich zu senken. Neben der kontinuierlichen personellen Verstärkung des Ordnungsamtes hat sich die Ordnungspartnerschaft mit der Polizei bewährt. Sie sorgt für Synergieeffekte, die den hohen Sicherheitsstandard in unserer Stadt sichern.
In unruhigen Zeiten ist es essenziell, kontinuierlich an einer sicheren Stadt zu arbeiten und unsere Anstrengungen weiter zu intensivieren – dabei jedoch auch personelle und strukturelle Herausforderungen im Blick zu behalten. Die SPD Alsdorf setzt sich daher für eine solide personelle und infrastrukturelle Ausstattung der Ordnungsbehörde ein. Zudem streben wir eine engere Zusammenarbeit mit der Polizei an. Unser Ziel ist es, die polizeilichen Ressourcen in Alsdorf zu bündeln. Darüber hinaus setzen wir uns für eine gezielte Videoüberwachung an Problembereichen ein – wie es im Annapark bereits seit Anfang 2025 erprobt wird.
Neben der Sicherheit liegt uns die Sauberkeit in unserer Stadt besonders am Herzen. Illegale Müllablagerungen belasten nicht nur das Stadtbild, sondern verursachen für die Stadt Kosten in sechsstelliger Höhe, die alle Alsdorfer*innen tragen müssen. Eine saubere Stadt motiviert ihre Bürgerinnen und Bürger, diese auch sauber zu halten – und hemmt zugleich die Bereitschaft zur illegalen Müllentsorgung. Besonders die Containerstandorte erweisen sich immer wieder als problematische Unrat-Abladeplätze. Hier braucht es stärkere Maßnahmen zur Identifikation und Beseitigung dieser Problemzonen. Da die Kommune nur begrenzte Möglichkeiten hat, solche Standorte zu verhindern, wächst die Belastung des Eigenbetriebs Technische Dienste – selbst wenn die Betreiber der Containerstandorte für Verstöße in Regress genommen werden.
Ein Lösungsansatz der SPD Alsdorf ist es, unsere starke Vereinslandschaft aktiv in die Sauberkeit der Stadt einzubinden. Wir wollen das Ehrenamt ermutigen, gemeinsam mit der Stadt Alsdorf
Verantwortung für die Pflege einzelner Stadtteile zu übernehmen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Technische Dienste können engagierte Vereine sowie Einzelpersonen einen wertvollen Beitrag leisten. Selbstverständlich wären sie in dieser Tätigkeit versichert und erhielten Wertschätzung, um dieses Engagement langfristig aufrechtzuerhalten. So schaffen wir gemeinsam eine saubere und lebenswerte Stadt – und stärken gleichzeitig das Bewusstsein für eine gemeinschaftliche Verantwortung.
Wir stehen für Fortschritt und Aufschwung.
Die SPD Alsdorf steht geschlossen hinter Bürgermeisterkandidat Tim Krämer!
Die Entwicklung Alsdorfs hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Jetzt geht es darum, den positiven Trend zu stabilisieren. Kontinuität, Zuverlässigkeit und ein klarer, berechenbarer Kurs im kommunalpolitischen Handeln, haben wir seit vielen Jahren bewiesen. Potenzielle Investoren müssen sich auf uns verlassen können, um sich weiterhin in Alsdorf zu engagieren. Alsdorf braucht gerade jetzt keine politischen Experimente. Politik für Alsdorf braucht Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und klare Konzepte.
Um unsere erfolgreiche Arbeit fortzusetzen zu können, brauchen wir eine stabile politische Mehrheit im Stadtrat. Diese wollen wir gemeinsam mit unserem Bürgermeisterkanditen Tim Krämer erreichen. Mit den besten Ideen, mit noch so großem Fleiß kann nur dann etwas Gutes entstehen, wenn der Bürgermeister sich auf eine starke Mehrheit im Stadtrat verlassen kann. Aufschwung in unserer Stadt entsteht, wenn Kommunalpolitik sich nicht von Tageslaunen oder persönlichen Befindlichkeiten und schon gar nicht von dumpfen Parolen leiten lässt.
Die SPD Alsdorf steht für Verlässlichkeit, für Kontinuität und klare Kante. Dafür steht auch unser Bürgermeisterkandidat Tim Krämer. Mit ihm gemeinsam setzt sich die SPD Alsdorf für eine Politik des Dialogs und des gerechten Ausgleichs von Interessen ein. Mit Tim Krämer haben wir einen in sich schlüssigen und nachprüfbaren Plan für die soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung unserer Heimatstadt Alsdorf entwickelt. Diesen Plan wollen wir für die nächsten fünf Jahre mit dem Wahlprogramm 2025 – 2030 fortschreiben und weiterentwickeln.
Wir kämpfen für die Wahl von Tim Krämer.
Wir kämpfen für eine stabile Mehrheit im Stadtrat.
Wir kämpfen für eine weitere gute Entwicklung und Aufschwung unserer Stadt. Wir engagieren uns mit Herz und Leidenschaft für Alsdorf.